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Fachinformation

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

02. Oktober 2019 Sonderausgabe Hämatologie

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie halten erstmals die Sonderausgabe Hämatologie von JOURNAL ONKOLOGIE in Händen. Diese Ausgabe bündelt aktuelles Wissen dieser Fachdisziplin und wird ab jetzt regelmäßig 1x jährlich erscheinen. Der Wissenszuwachs im (prä)klinischen Bereich der Hämatologie v.a. in den letzten Jahren ist enorm. Durch weitreichende molekulare Charakterisierungen kommt es mittlerweile in vielen Fällen zu funktionell eindeutigeren, teils auch rascheren Diagnosestellungen und feineren Differenzierungen innerhalb einzelner Krankheitsentitäten. In manchen Fällen ergeben sich daraus neue, im besten Fall molekular zielgerichtete Therapiemöglichkeiten. Insbesondere bei den sehr seltenen hämatologischen Systemerkrankungen konnten große Fortschritte erzielt werden. Insgesamt 5 CME-Fortbildungen sowie die Review-Artikel dieser Sonderausgabe sollen dieser Entwicklung Rechnung tragen.

Im Schwerpunkt Leukämien lesen Sie einen Review-Beitrag von Prof. Dr. Petrides zur chronischen Neutrophilen-Leukämie. Prof. Dr. Hochhaus und Kollegen gehen in ihrer CME-Fortbildung auf das Management der CML ein. Prof. Wörmann fokussiert auf die Therapie der Haarzell-Leukämie und die klinischen Besonderheiten der Varianten. Schließlich runden Prof. Dr. Klusmann und Dr. Flasinski den Schwerpunkt mit einer CME-Fortbildung über transiente myeloproliferative Störungen bei Kindern mit Down-Syndrom ab. Der zweite Schwerpunkt widmet sich den Anämien/Hämoglobinopathien: Prof. Dr. Cario berichtet über die Thalassämie mit Fokus auf verschiedene Subtypen und neue Therapieoptionen. Dr. Stosiek stellt aktuelle Behandlungsstandards bei Eisenmangelanämie vor. Eine zwar seltene, aber leider häufig unter-diagnostizierte Ursache für eine Anämie ist die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie. Hier steuert Dr. Hauspurg einen Beitrag aus Pathologensicht bei. Darüber hinaus gehen wir in unserem Übersichtsbeitrag auf die Aplastische Anämie ein, die sich klinisch eben typischerweise nicht primär, geschweige denn ausschließlich durch die namensgebende Anämie, sondern als eine meist trilineare Knochenmarkversagenserkrankung mit klinisch unterschiedlich ausgeprägten Zytopenien manifestiert. Das Augenmerk liegt auf leitliniengerechter Diagnostik, der Unterscheidung erworbener von hereditären Formen und auf den aktuellen Behandlungsempfehlungen.

In einem Statement gibt Prof. Dr. Knop einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse von ASCO und EHA zur Therapie des Multiplen Myeloms. Lesen Sie außerdem weitere, klinisch relevante CME-Fortbildungen: Dr. von Metzler und Dr. Zurmeyer berichten über die Hypogammaglobulinämie bei Patienten mit Multiplem Myelom und Dr. Goede berichtet über das geriatrische Assessment bei hämatologisch-onkologischen Patienten. Zu allen CME-Fortbildungen können online jeweils 2 Punkte erarbeitet werden. Stöbern Sie gerne unter www.journalonko.de, dort finden Sie unter „CME online“ weitere hämatologische CME-Themen.

Wir wünschen Ihnen neue klinische und wissenschaftliche Einsichten durch diese Ausgabe,

Herzliche Grüße

Univ. Prof. Dr. Tim H. Brümmendorf, Dr. Jens Panse, PD Dr. Fabian Beier

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