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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

23. April 2019 DGHO-Frühjahrstagung

Im Rahmen ihrer Frühjahrstagung vom 13. bis 14. März 2019 in Berlin hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) ihre „Roadmap 2019 für die Erforschung von Krebs- und Bluterkrankungen in Deutschland“ vorgestellt. Darin werden die wichtigsten Herausforderungen der nächsten 10 Jahre benannt und überdies konkrete Empfehlungen gegeben, wie durch eine strategische Wissenschaftsförderung der Anschluss der hämatologischen und onkologischen Forschung an die Weltspitze sichergestellt werden kann.
Prof. Dr. Michael Hallek, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO, erläuterte die Motivation, aus der heraus die DGHO-Roadmap entstanden ist: „Noch nie in der Geschichte unseres Fachgebiets stand uns ein so vielfältiges diagnostisches und therapeutisches Wissen zur Verfügung. Wenn wir dieses komplexe Instrumentarium bei unserem Tun als forschende und behandelnde Ärzte stets klug einsetzen, haben wir die reelle Chance, viele Blut- und Krebserkrankungen zu beherrschen.“

Mit Blick auf den drängenden Nachholbedarf des Forschungsstandorts Deutschland erklärt Hallek: „Die meisten für die erzielten therapeutischen Fortschritte notwendigen Entwicklungen fanden zu unserem Bedauern außerhalb Deutschlands, v.a. in den USA, statt. Diesem Trend müssen wir aktiv begegnen. Mit unserer Roadmap machen wir sehr detaillierte Vorschläge, wie die Bundesrepublik wieder eine der führenden Wissenschaftsnationen auf unserem Gebiet werden kann.“

Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Vorsitzender der DGHO, unterstreicht die Besonderheit des Fachgebiets: „Bei der Hämatologie und Medizinischen Onkologie handelt es sich um eine sehr breite und extrem innovative Fachdisziplin. Das wird u.a. an dem ausgedehnten Themen-portfolio der in unserer Roadmap enthaltenen Forschungsprioritäten deutlich.“ Die Kurzfassung der „Roadmap 2019 für die Erforschung von Krebs- und Bluterkrankungen in Deutschland“ finden Sie auf www.dgho.de.

Quelle: DGHO


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