Journal Onkologie

Apalutamid | Beiträge ab Seite 2

Medizin

nmCRPC: Real-World-Daten bestätigen gute Wirksamkeit von Apalutamid

Für Patienten mit nicht-metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nmCRPC) ist Apalutamid + Androgendeprivationstherapie (ADT) eine wichtige therapeutische Option mit nachgewiesener Wirksamkeit bei der Verbesserung des metastasenfreien Überlebens (MFS) und anderer klinischer Outcomes. Zum Outcome von nmCRPC-Patienten unter Apalutamid-Therapie gibt es jedoch nur wenige Real-World-Daten. Beim ASCO-GU 2023 wurde eine Studie vorgestellt, die das PSA-Ansprechen und das MFS bei Patienten mit nmCRPC, die in den Vereinigten Staaten mit Apalutamid behandelt wurden, im Vergleich zur SPARTAN-Zulassungsstudie analysierte (1).
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Urologische Tumoren

AUO-Studienaktivitäten in der Uro-Onkologie

Bereits seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in den 90er Jahren war die Förderung von Studien in der Uro-Onkologie eine Hauptaufgabe der AUO. Hierfür unternimmt die AUO verschiedene Anstrengungen, um die Durchführung von qualitativ hochwertigen Studien im Indikationsgebiet zu fördern und zu beschleunigen. So unterzieht die AUO ihr eingereichte Studienprotokolle und -entwürfe einer Kurzbegutachtung. Bei positivem Ergebnis der Kurzbegutachtung wird die Studie durch die AUO aktiv gefördert. Hierzu zählt die Publikation von Studienvorstellungen in einschlägigen Medien genauso wie die Präsentation der Studien auf der AUO-Homepage. Zusätzlich werden diese in ihrer aktiven Phase in Bezug auf die Rekrutierung durch die AUO begleitet. Aus den somit gewonnenen Zahlen kann die AUO für künftig neu einge­reichte Studien gezielte Zentren-Empfehlungen abgeben, sodass es den Sponsoren der Studien leichter fällt, für ihre Studie Studienzentren zu finden. Alle Maßnahmen der AUO hierbei zielen darauf ab, für eine schnelle Rekrutierung in qualitativ hochwertige Studien zu sorgen und somit für eine bessere medizinische Versorgung der Patienten von morgen auf Grundlage von evidenzbasierter Medizin einzutreten. 
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d-uo

Wird die Tripeltherapie der neue Standard für das mHSPC? – die Sicht von d-uo

Die Androgendeprivationstherapie (ADT) ist bis heute Standard in der Behandlung des Prostatakarzinoms. Seit der Einführung der Chemohormontherapie für das hormonsensitive metastasierte Prostatakarzinom (mHSPC) im Jahr 2014 hat sich die medikamentöse Therapie jedoch noch weiter von der Sequenz in Richtung der frühen Kombination verändert – stehen doch nunmehr bereits 2 Tripeltherapien zur Verfügung bzw. vor der Zulassung. Diese Entwicklung hat nicht nur zu einer signifikanten Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) der betroffenen Patienten geführt, sie scheint auch weiter zu untermauern, dass eine intensivierte frühe Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms den Verlauf deutlich günstiger beeinflusst, als dies nachfolgende Therapien im kastrationsresistenten Stadium noch vermögen. Inwieweit dies nur für die Patienten mit „High-volume“- bzw. „High-risk“-Kriterien gilt, die verfügbare Evidenz zur Tripeltherapie des mHSPC sowie noch offene Fragen werden in diesem Beitrag vorgestellt.
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Prostatakarzinom

Apalutamid/ADT beim mHSPC: Schnellerer und stärkerer PSA-Abfall verbessert Lebensqualität

In der TITAN-Studie verbesserte bei Patienten mit einem metastasierten Kastrations-sensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) die zusätzliche Gabe des Androgenrezeptor-Inhibitors Apalutamid zur Androgendeprivationstherapie (ADT) das Outcome. Der PSA-Wert wurde stärker und schneller gesenkt und das radiografische Progressions-freie Intervall (rPFS), das Metastasen-freie Überleben (MFS) und das Gesamtüberleben (OS) wurden verlängert. Und dies hat positive Auswirkungen auf die Symptome und die Lebensqualität.
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Prostatakarzinom

Hochrisiko-nmCRPC: Androgenrezeptor-Antagonisten im Kandidaten-Check

Der Anteil der Patienten mit einem nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nmCRPC), die ein hohes Risiko für Metastasierung haben, ist zwar gering, gemessen an allen Patienten mit PSA-Rezidiv, die mit Androgendeprivationstherapie (ADT) behandelt werden. Doch stehen gerade für diese Patientengruppe wirksame Androgenrezeptor-Antagonisten zur Verfügung, die das metastasenfreie Überleben (MFS) um etwa 2 Jahre und das Gesamtüberleben (OS) um ca. ein Jahr verlängern können. Die Herausforderung liegt also darin, ein nmCRPC rechtzeitig zu erkennen.
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Medizin

PCa: Androgendeprivationstherapie – das Fundament der Behandlung

Die kontinuierliche Senkung des Testosteronspiegels unterhalb des Kastrationsgrenzwerts von < 20 ng/dl mittels Androgendeprivationstherapie (ADT) ist prognostisch relevant für das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakarzinom (PCa). Dies zeigten von Expertinnen und Experten präsentierte Studienergebnisse und Erfahrungsberichte, welche in Vorträgen im Rahmen des 73. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vorgestellt wurden (1).
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Prostatakarzinom

Studien zum Prostatakarzinom

Um auf aktuell rekrutierende Studien im Bereich der Uro-Onkologie aufmerksam zu machen und die Chancen für eine schnelle Druchführung der Studien zu erhöhen, bewirbt die Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft diese auf vielfältige Weise. Hier können Sie sich zu den derzeit aktuellen Studien für Patienten mit Prostatakarzinom informieren, bei denen immunonkologische Ansätze geprüft werden.
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Prostatakarzinom

Hochrisiko-nmCRPC: Androgenrezeptor-Antagonisten im Kandidaten-Check

Der Anteil der Patienten mit einem nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nmCRPC), die ein hohes Risiko für Metastasierung haben, ist zwar gering, gemessen an allen Patienten mit PSA-Rezidiv, die mit Androgendeprivationstherapie (ADT) behandelt werden. Doch stehen gerade für diese Patientengruppe wirksame Androgenrezeptor-Antagonisten zur Verfügung, die das metastasenfreie Überleben (MFS) um etwa 2 Jahre und das Gesamtüberleben (OS) um ca. ein Jahr verlängern können. Die Herausforderung liegt also darin, ein nmCRPC rechtzeitig zu erkennen.
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Medizin

10 Jahre Abirateron in der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

„Ein Jahrhundert-Medikament“, so die Einschätzung von Prof. Dr. Peter Hammerer, Braunschweig: Abirateronacetat# (ZYTIGA®) hat vor 10 Jahren in Kombination mit Prednison/Prednisolon die Erstzulassung in der EU für die Zweitlinientherapie des mCRPC erhalten und die Therapielandschaft nachhaltig verändert. Inzwischen kann der Androgenbiosynthese-Inhibitor in 3 Indikationen zum Einsatz kommen (1) – jede Zulassung stellte einen Durchbruch dar.
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Prostatakarzinom

CRPC mit Mikrometastasen: Definition des M0CRPC muss neu überdacht werden – CME-Test Teil 1

Patienten mit einem Prostatakarzinom und biochemischen Progress nach einem zunächst kurativen Therapieansatz mit einer Strahlentherapie oder einer radikalen Prostatektomie haben verschiedene Therapieoptionen. Entweder kann eine palliative Therapie mit einer Androgendeprivation (ADT) oder eine potenzielle Metastasen-gerichtete Therapie initiiert werden (1, 2). Aufgrund mangelhafter Bildgebung konnten früher z.T. keine Metas­tasen nachgewiesen werden mit der Konsequenz einer ADT bei Hochrisiko-Patienten. Ziel der Therapie war eine Tumorkontrolle, wobei die Diskussion eine frühe oder verzögerte Hormontherapie war. Für die Definition eines kastrationsresistenten Tumorstadiums, CRPC, ist primär ein Testosteronwert im Kastrationsbereich (< 50 ng/ml oder 1,7 nmol/l) sowie ein Progress in der Bildgebung oder des prostataspezifischen Antigens (PSA) erforderlich.
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