Journal Onkologie

Androgendeprivationstherapie (ADT)

Prostatakarzinom
 2 Min|
SubZero-Studie bestätigt PSA-Abfall unter Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie
DGU 2026

SubZero-Studie bestätigt PSA-Abfall unter Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie

Die Therapielandschaft beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) entwickelt sich stetig weiter und Ärzt:innen stehen verschiedene potenziell lebensverlängernde Optionen zur Verfügung. Aufgrund fehlender direkter Head-to-Head-Studien liegt das Augenmerk auf Real-world-Beobachtungsdaten, die Hinweise zur Wirksamkeit im Versorgungsalltag geben können.
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Prostatakarzinom
 4 Min|
Ein Arzt im blauen Arztkittel hält in seiner rechten Hand mit weißen Handschuhen die Illustrazion einer Prostata mit kanzerösem Gewebe.
ASCO 2026

Neues Paradigma: Perioperative Intensivierung mit Apalutamid verbessert Krankheitskontrolle beim lokalisierten Hochrisiko-Prostatakarzinom

Etwa 75% der Prostatakarzinome (PC) sind bei der Diagnosestellung lokalisiert; 20% sind mit einem hohen Risiko assoziiert, gehen also – trotz radikaler Prostatektomie (RP) – mit erhöhtem Rückfallrisiko sowie höherer Mortalität einher. Nun zeigt die finale Analyse der Phase-III-Studie PROTEUS, dass die Einbeziehung des selektiven Androgenrezeptor-Inhibitors neuerer Generation Apalutamid zur Androgendeprivationstherapie (ADT) vor und nach der RP die pathologische Komplettremission und das metastasenfreie Überleben Betroffener mit lokalisierten oder lokal fortgeschrittenen Hochrisiko-Tumoren signifikant verbessert. Prof. Mary-Ellen Taplin vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston, MA, USA, stellte die praxisverändernden Daten in der Plenary Session der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 als Late Breaking Abstract vor (1).
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Prostatakarzinom
 5 Min|
ARASEC-Studie bestätigt hohen klinischen Nutzen von Darolutamid + ADT und zeigt signifikanten Überlebensvorteil vs. ADT allein
Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom (mHSPC)

ARASEC-Studie bestätigt hohen klinischen Nutzen von Darolutamid + ADT und zeigt signifikanten Überlebensvorteil vs. ADT allein

Die Doublet-Therapie aus dem selektiven Androgenrezeptor-Antagonisten Darolutamid und Androgendeprivationstherapie (ADT) ist eine leitliniengerechte Behandlungsoption für Patienten mit mHSPC [1, 2]. In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ARANOTE zeigte Darolutamid + ADT einen signifikanten Vorteil im radiologischen progressionsfreien Überleben (rPFS) gegenüber einer ADT-Monotherapie [3]. Nun bestätigen Daten der prospektiven US-amerikanischen Studie ARASEC – vorgestellt auf dem Kongress der American Urological Association (AUA) 2026 – die hohe Effektivität des gut verträglichen Darolutamid-Doublets und zeigen einen klinisch relevanten und signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben (OS)* vs. ADT allein [4]. Grundlage der Analyse ist ein innovatives Studiendesign mit einem externen ADT-Kontrollarm aus der CHAARTED-Studie [5] und einer adjustierten Auswertung mittels strengen 1:1-Propensity-Score-Matchings zur Vergleichbarkeit der Patientengruppen [4].
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Prostatakarzinom
 7 Min|
Arzt sitzt vor Laptop, über seiner Hand mit Handschuh schwebt eine Blase mit Prostata
Interview mit Univ.-Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger, Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck

Fortgeschrittenes Prostatakarzinom im Wandel: Moderne Strategien für ein individualisiertes Therapiemanagement

Die Diagnostik und Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms befinden sich im Umbruch. Mit der Einführung der Prostataspezifisches Membran-Antigen-Positronenemissions-/Computertomographie (PSMA-PET/CT) als Staging-Tool hat sich die Präzision der Stadieneinteilung deutlich verbessert – und eröffnet neue, individualisierte Behandlungswege. Parallel dazu erweitern innovative Substanzklassen wie PARP-Inhibitoren und Radioliganden-Therapien die Optionen für die Betroffenen. Im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE erklärt Prof. Dr. Axel S. Merseburger, Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, wie Biomarker, Krankheitsdynamik und Patientenpräferenzen heute die Therapie­sequenz bestimmen und welche Entwicklungen die Zukunft der Präzisionsonkologie prägen werden.
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Prostatakarzinom
 5 Min|
Darolutamid + ADT und Docetaxel beim mHSPC
Darolutamid plus ADT und Docetaxel beim mHSPC

Überlebensvorteil gegenüber Placebo in allen Volumen- und Risikosubgruppen

Die Dreifach-Therapie mit dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid in Kombination mit einer Standard-Androgendeprivation (ADT) und Docetaxel ist ein neuer Therapiestandard beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC). In der Phase-III-Studie ARASENS war die zusätzliche Gabe von Darolutamid mit einem deutlich längeren Gesamtüberleben (OS) und einem geringeren Progressionsrisiko im Vergleich zu der Zweifach-Therapie mit ADT plus Docetaxel assoziiert. Von der frühen intensivierten Therapie mit Darolutamid können ältere und jüngere Patienten sowie High- und Low-volume-Patienten gleichermaßen profitieren.
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Medizin
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Testosteron-Ersatztherapie erhöht nicht das Risiko für Prostatakrebs

Eine retrospektive Kohortenstudie untersuchte über einen Zeitraum von 10 Jahren das Risiko für Prostatakrebs bei Männern mit Testosteronmangel und familiär erhöhter Prostatakrebsdisposition. Ziel war es, den Einfluss einer Testosteron-Ersatztherapie (TRT) auf die Prostatakrebs-Inzidenz und die Notwendigkeit einer aktiven Behandlung zu bestimmen. Die Studienanalyse bezog sich auf Daten von Januar 2012 bis März 2024.
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Medizin
 4 Min|

Apalutamid: Einfache Handhabung, starke Wirksamkeit, guter Start beim mHSPC

Die hormonbasierte Dualtherapie mit einem hierfür zugelassenen Androgenrezeptorsignalweg-Inhibitor (ARSI) und einer Androgendeprivationstherapie (ADT) ist Standard in der Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC), der in Leitlinien mit höchstem Empfehlungsgrad empfohlen wird1,2. Sie kann beispielsweise mit dem Androgenrezeptorblocker der nächsten Generation Apalutamid* erfolgen, der einmal täglich als Einzeltablette unabhängig von der Nahrung und ohne Kortikoide sowie Chemotherapie eingenommen wird und für ein breites Spektrum an mHSPC-Patienten ohne Einschränkungen in Bezug auf den Metastasierungsstatus bei Erstdiagnose, die Metastasenlast und das Progressionsrisiko zur Verfügung steht.
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Medizin
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Prostatakarzinom: Relugolix in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat Ende Juni die aktualisierte S3-Leitlinie zur Therapie des Prostatakarzinoms veröffentlicht. Die orale Androgendeprivationstherapie (ADT) Relugolix wurde dabei als gleichwertig mit anderen Antagonisten und Agonisten des Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH) sowie der bilateralen Orchiektomie in Bezug auf die Testosteron-Deprivation bewertet. Dadurch erweitert es die Behandlungsmöglichkeiten des fortgeschrittenen, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC), zu dessen Therapie es seit April 2022 bei erwachsenen Patienten zugelassen ist.
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Medizin
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mHSPC: Darolutamid erreicht primären Endpunkt in ARANOTE-Studie

Die Phase-III-Studie ARANOTE, in der Darolutamid plus Androgendeprivation (ADT) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) untersucht wird, hat ihren primären Endpunkt, das radiologische progressionsfreie Überleben (rPFS), erreicht. Darolutamid plus ADT erhöhte das rPFS im Vergleich zu Placebo plus ADT signifikant. Die Sicherheitsdaten sind zwischen beiden Behandlungsarmen vergleichbar und bestätigen das etablierte Verträglichkeitsprofil von Darolutamid beim fortgeschrittenen Prostatakrebs.
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Prostatakarzinom: Triple-Therapie mit Darolutamid wird für Chemotherapie-geeignete Patienten empfohlen

Die aktualisierte S3-Leitlinie empfiehlt die Kombination von Darolutamid, Docetaxel und Androgendeprivationstherapie (ADT) für alle Chemotherapie-geeigneten Patienten mit metastasiertem hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) mit Empfehlungsgrad A und Evidenzlevel 1++ (1). Eine Post-hoc-Analyse der ARASENS-Studie bestätigt die Wirksamkeit dieser Triple-Therapie und zeigt ein tiefes und anhaltendes PSA-Ansprechen, das das Überleben verlängert und die Krankheitsprogression verzögert (2). In der Real-World-Studie DEAR zeigte Darolutamid bei Patienten mit nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit hohem Risiko für die Entwicklung von Metastasen (HR-nmCRPC) im Vergleich zu anderen Androgenrezeptor-Inhibitoren (ARI) die niedrigste Rate von Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen und die geringste Progressionsrate (3).
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Medizin
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Updates vom ASCO 2024 – Hinweise auf schnellen und starken PSA-Abfall unter Apalutamid

Auch beim diesjährigen Zusammentreffen der ASCO wurden wieder neue Daten zur Behandlung des mHSPC präsentiert. Dazu zählten mehrere Beobachtungsstudien, die den PSA-Abfall unter Apalutamid/ADT näher untersuchten. In der TITAN-Zulassungsstudie konnte bereits ein starker PSA-Abfall unter Apalutamid/ADT beobachtet werden.1 Ob die Daten aus dem Behandlungsalltag dieses Ergebnis widerspiegeln und ob es möglicherweise eine Korrelation mit dem Gesamtüberleben (OS) gibt, erfahren Sie hier.2-4
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Medizin
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Zulassungsempfehlung für Enzalutamid beim nmHSPC

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für die Zulassung von Enzalutamid als Monotherapie oder in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) für die Behandlung erwachsener Männer mit nicht metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (nmHSPC) mit biochemischem Rezidiv (BCR) mit hohem Risiko, die für eine Salvage-Strahlentherapie ungeeignet sind, abgegeben (1). Nun wird diese Einschätzung von der Europäischen Kommission, die für die Zulassung von Arzneimitteln in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Lichtenstein und Norwegen zuständig ist, geprüft.
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