JOURNAL ONKOLOGIE als Standesorgan
d-uo
3 Min|
Sektorenübergreifende Behandlung des
Urothelkarzinoms – 5 Jahre UroNAT von d-uo
Das Urothelkarzinom ist der zweithäufigste urologische Tumor und in Deutschland der 5.-häufigste Tumor bei Männern bzw. der 12.-häufigste bei Frauen [1]. Im Jahr 2023 erkrankten in Deutschland 17.800 Personen an einem invasiven Harnblasenkarzinom, davon ca. ein Viertel Frauen, zusätzlich ca. 13.680 an nicht-invasiven papillären Karzinomen und In-situ-Tumoren der Blase, welche nach ICD-10 derzeit nicht zu den bösartigen Tumoren gezählt werden, obwohl sie ein erhöhtes Risiko für einen Progress und/oder ein Rezidiv des Tumors aufweisen [1]. Harnblasenkarzinome gehen wie die Tumoren der übrigen ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter, Harnröhre) überwiegend vom Urothel aus. Für die ambulante Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser häufigen und auch gesundheitsökonomisch bedeutsamsten Tumorentität im Bereich der Urologie gab es lange kein nationales Register zur Erfassung der Versorgungssituation in Deutschland. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Urothelkarzinoms sind in Deutschland bisher nur unzureichend untersucht.
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BNGO
3 Min|
14. BNGO-Hauptstadtkongress – Traditionelles und Neues
Alljährlich treffen sich die Mitglieder des Berufsverbands Niedergelassener und ambulant tätiger Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO) und interessierte Gäste im Sommer in Berlin zu ihrem Jahresaustausch. Der diesjährige BNGO-Hauptstadtkongress fand wieder traditionsgemäß im Hotel Maritim Pro Arte statt und wurde abgerundet durch einen wissenschaftlichen Austausch auf der Spree. Rund 200 Teilnehmende erwartete ein buntes Programm aus Studiendaten von jüngsten Kongressen, aktuellen Therapieempfehlungen, praktischen Fragestellungen und speziellen Fokusthemen, die für Gynäkoonkolog:innen in der Niederlassung relevant sind. Dr. Jörg Schilling, der Vorsitzende des BNGO, gibt uns einen kurzen Einblick in die Highlights, und das neue Verbandsmitglied PD Dr. Peter Rusch aus Soest schildert seine Eindrücke vom Kongress. In der nächsten Ausgabe des JOURNAL ONKOLOGIE berichten wir ausführlich über die Kongressbeiträge.
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BNGO
3 Min|
Ein neues BNGO-Mitglied stellt sich vor: PD Dr. med. Peter Rusch
PD Dr. Peter Rusch führt gemeinsam mit seiner Frau Lena und ihrer Mutter eine echte „Familienpraxis“ in Soest/Westfalen. Obgleich internistische Onkolog:innen in vielen Regionen fachübergreifend auch an der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen beteiligt sind, fehlt gerade in ländlichen Regionen wie dem Kreis Soest im niedergelassenen Bereich ein Gynäkologe/Gynäkologin mit onkologischem Expertenwissen. Nach jahrelanger Tätigkeit an Universitätskliniken und in gynäkologischen Krebszentren möchte PD Dr. Rusch gerade hier nun ein lebenslanger Wegbegleiter von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen sein.
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BNGO
4 Min|
AGO Kommission Mamma empfiehlt Abemaciclib mit Doppelplus in der Adjuvanz
Die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) hat im Rahmen der Aktualisierung ihrer Empfehlungen zur Therapie des frühen Mammakarzinoms (eBC) den Empfehlungsgrad für den CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib zusätzlich zur endokrinen Therapie (ET) für die adjuvante Therapie des frühen Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) Mammakarzinoms mit erhöhtem Rezidivrisiko auf Doppelplus (++) angehoben [1]. Die evidenzbasierten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie früher und fortgeschrittener Mammakarzinome werden von der AGO jährlich überarbeitet und bieten Ärzt:innen eine wichtige Orientierung bei der Wahl der bestmöglichen Therapie.
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d-uo
5 Min|
Daten aus der VERSUS-Studie von d-uo
Was führt zur Diagnose eines Nierenzellkarzinoms?
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2023 38,8% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 4,1% bei Frauen aus, darunter waren 2023 14.760 Fälle mit der Neudiagnose Nierenzellkarzinom [1]. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge urologischer Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Ziel der VERSUS-Studie ist daher die standardisierte Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität dieser Tumorerkrankungen. Diese aktuelle Auswertung der Studie untersucht den Anlass, der zur Diagnose eines Nierenzellkarzinoms geführt hat.
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d-uo
3 Min|
Über das Grading des nicht-muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms
Nicht-muskelinvasive Harnblasenkarzinome (non-muscle invasive bladder cancer, NMIBC) machen etwa 75% aller Blasenkarzinome aus. Die vom Robert Koch-Institut (RKI) erstmals publizierten NMIBC-Daten für 2023 zeigen jedoch relevante Defizite: Es wird überwiegend das veraltete WHO Grading von 1973 verwendet, häufig fehlen Angaben zu Tumorkategorie und Grading. Real-World-Daten der Deutschen Uro-Onkologen e.V. (d-uo) belegen demgegenüber eine hohe Leitlinienadhärenz und sind für klinische Analysen besser geeignet.
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BNGO
9 Min|
Interview mit Dr. Steffi Busch, Mühlhausen
Neue Empfehlungen der AGO Kommission Mamma: Was war wichtig für die Praxis?
Das State of the Art Meeting 2026 der Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) fand am 14. März in Frankfurt am Main und online statt. Die Expert:innen der Kommission haben wie jedes Jahr die Forschungsergebnisse des letzten Jahres gesichtet, deren Relevanz beurteilt und in die Therapieempfehlungen integriert. BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffi Busch, niedergelassene Gynäko-Onkologin in Mühlhausen, war wieder vor Ort. Sie kommentiert für uns die aus ihrer Sicht wichtigsten Empfehlungen für die gynäko-onkologische Praxis in der Niederlassung.
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d-uo
3 Min|
Aktuelle Real-Life-Daten aus VERSUS
Positiver Absetzungsrand bei Nierenteilresektion vs. Nephrektomie
Urologische Tumorerkrankungen machen in Deutschland 39,2% aller Krebsneuerkrankungen bei Männern bzw. 4,4% bei Frauen aus [1]. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation. Seit Mai 2018 dokumentieren Mitglieder von d-uo (Deutsche Uro-Onkologen e.V.) urologische Tumorerkrankungen im Rahmen der prospektiven VERSUS-Studie (VERSorgUngsStudie) [2, 3]. Dies erfolgt über die d-uo-Dokumentationsplattform, über die zum einen die Meldung an das Krebsregister erfolgt und zum anderen die Daten ohne doppelten Aufwand in die eigene Datenbank von d-uo überführt werden [4-6]. d-uo vergütet seinen Mitgliedern dabei weiterhin den Dokumentationsaufwand und stellt ihnen Software und Support kostenlos zur Verfügung [7]. Ebenso kostenlos sind Wartung und Pflege der Software sowie eine Hotline. Bei allem ist sichergestellt, dass die Datenhoheit ausschließlich bei den Mitgliedern von d-uo liegt [8].
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BNGO
4 Min|
Interview mit Dr. med. Steffen Wagner, Saarbrücken
Häufig übersehen: Armut und Krebs – Wenn Patient:innen sich für ihre Krankheit schämen
Für viele Menschen ist es beschämend, krank zu sein, denn sie empfinden Krankheit als ein Zeichen von Schwäche, einen Fehler oder einen Makel. Dies ist u.a. ein Grund, warum viele Menschen sich vor einer Krankheitsvorsorge scheuen. Bei Krebspatient:innen kann Scham besonders ausgeprägt sein. Der Körper hat durch die Krebserkrankung eine Unzulänglichkeit offenbart, und dafür schämen die Betroffenen sich. Bei Patient:innen mit niedrigerem sozioökonomischen Status wird dies besonders oft beobachtet. BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffen Wagner aus Saarbrücken befasst sich mit dem Thema schon seit Längerem. Im Interview zeigt er Gründe und Lösungsmöglichkeiten auf.
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d-uo
4 Min|
Daten aus der VERSUS-Studie von d-uo
Was führt zur Diagnose eines Urothelkarzinoms?
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2023 etwa 43% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 5% bei Frauen aus [1]. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation [2]. Dies ist daher das Ziel der VERSUS-Studie von d-uo. Eine aktuelle Analyse der VERSUS-Studie, die hier vorgestellt wird, beleuchtet den Diagnoseanlass, der zur Detektion eines Urothelkarzinoms geführt hat.
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BNGO
3 Min|
BNGO-Hauptstadtkongress 2026 – ein Muss für niedergelassene und ambulant tätige gynäkologische Onkologen
Am 19. und 20. Juni ist es wieder so weit: der traditionelle Hauptstadtkongress unseres Berufsverbands der Niedergelassenen und ambulant tätigen gynäkologischen Onkologen (BNGO) findet erneut im Hotel Maritim Pro Arte in Berlin statt. Dort treffen sich Ärzt:innen aus ganz Deutschland gemeinsam mit ihrem medizinischen Fachpersonal jedes Jahr, um sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Aspekte der ambulanten gynäkologischen Onkologie sowie aktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen auszutauschen. Selbstverständlich ist der Kongress auch für Kolleg:innen außerhalb des Berufsverbands in Praxis und Klinik offen. Auch andere Fachdisziplinen und Berufsgruppen sind herzlich willkommen. Dadurch verbindet der Kongress sowohl Praxis als auch Klinik und Wissenschaft und integriert dabei das gesamte Team, das in die Betreuung unserer onkologischen Patient:innen eingebunden ist. Der Kongress bietet Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter:innen und eine Plattform für Kommunikation untereinander, um sie für die Tätigkeit in der ambulanten Versorgung zu motivieren, und um eine Abwanderung in andere Tätigkeitsbereiche abzuwenden.
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d-uo
4 Min|
Die multiparametrische Magnetresonanztomographie der Prostata: soll, soll, soll
Das Prostatakarzinom ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland [1]. Im Jahr 2023 wurden 79.610 Neuerkrankungen (mittleres Erkrankungsalter: 71 Jahre) und 15.196 Todesfälle (mittleres Sterbealter: 82 Jahre) registriert. Trotz dieser hohen Inzidenz und Mortalität existierte bis 2022 kein tumorspezifisches Register zur systematischen Erfassung der ambulanten Versorgungssituation. Diese fehlende Datenbasis stellte eine wesentliche Limitation für die urologische Versorgungsforschung dar. Vor diesem Hintergrund initiierten die Deutschen Uro-Onkologen (d-uo) im Oktober 2022 das Nationale Register Prostatakarzinom (ProNAT). Ziel des Registers ist die Generierung belastbarer Versorgungsdaten, deren wissenschaftliche Analyse sowie die kontinuierliche Qualitätssicherung und Optimierung der Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom in der ambulanten Versorgung [2-4]. Im Folgenden befindet sich eine Übersicht über aktuelle Empfehlungen und von d-uo erhobene Daten bzgl. der Anwendung der multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT) beim Prostatakarzinom.
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BNGO
8 Min|
Interview mit Dr. med. Steffi Busch, Mühlhausen
ESMO 2025 in Berlin – Highlights zu gynäkoonkologischen Tumoren für die Praxis
Bereits in der Ausgabe 12/2025 haben wir die Highlights vom ESMO 2025 in Berlin zum Mammakarzinom aus Sicht des niedergelassenen Gynäko-Onkologen und BNGO-Vorstandsmitglieds mit Dr. Steffen Wagner, Saarbrücken, vorgestellt und diskutiert. Heute kommentiert BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffi Busch, niedergelassene gynäkologische Onkologin aus Mühlhausen, für uns weitere wichtige Studienergebnisse vom ESMO zum Ovarial-, Endometrium- und Zervixkarzinom und eine interessante retrospektive Analyse der AGO zum Vulvakarzinom.
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d-uo
4 Min|
Daten aus der VERSUS-Studie von d-uo
Tumorstadien und Grading bei Erstdiagnose eines Prostatakarzinoms
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2020 etwa 36% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 5% bei Frauen aus [1]. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation [2]. Ziel der VERSUS-Studie von d-uo ist daher die standardisierte Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität dieser Tumorerkrankungen. Eine aktuelle Analyse der VERSUS-Studie, die hier vorgestellt wird, betrachtet Tumorstadien und Grading, welche bei Erstdiagnose eines Prostatakarzinoms vorliegen.
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BNGO
8 Min|
SABCS 2025 – Highlights zur Systemtherapie des Mammakarzinoms für die gynäko-onkologische Praxis
Vom 09. bis 12. Dezember 2025 trafen sich in San Antonio, USA, internationale Brustkrebsexpert:innen, Patientenvertreter:innen und Arzneimittelhersteller, um neueste Daten zur Brustkrebsbehandlung auszutauschen. Dr. Georg Heinrich, in Fürstenwalde niedergelassener gynäkologischer Onkologe und BNGO-Vorstandsmitglied, berichtet über wichtige neue Studien zur Systemtherapie vom SABCS, die möglicherweise Eingang in die Therapiealgorithmen finden werden. Er konnte selbst beim SABCS-Kongress eine Arbeit zur Versorgungsforschung vorstellen, die vom BNGO initiiert und durchgeführt wurde. Den ausführlichen Bericht dazu finden Sie im Anschluss an diesen Text.
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BNGO
4 Min|
SABCS 2025: BNGO stellt LONGTERM-Studie vor
Beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025, dem größten Brustkrebskongress mit über 11.000 Teilnehmenden weltweit, konnte der BNGO erneut Daten aus einer Analyse von in den Praxen erhobenen Patientendaten präsentieren. Dr. Georg Heinrich, BNGO-Vorstandsmitglied und in Fürstenwalde niedergelassen, stellte in einer Postersession stellvertretend für die 21 teilnehmenden BNGO-Praxen Real-World-Daten aus Deutschland vor (Abb. 1). Sie zeigen, dass auch bei Behandlung im klinischen Alltag in gynäkoonkologischen Praxen in der Niederlassung lange progressionsfreie Intervalle erreicht werden und die Daten weitgehend den Ergebnissen klinischer Studien entsprechen.
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BNGO
6 Min|
Interview mit Dr. med. Steffen Wagner, Saarbrücken
ESMO 2025 – Highlights für die gynäkoonkologische Praxis zum Mammakarzinom
Nach 7 Jahren fand der Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) im Oktober 2025 wieder einmal in Deutschland und zwar in Berlin statt. BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffen Wagner, niedergelassener gynäkologischer Onkologe aus Saarbrücken, hat den Kongress virtuell verfolgt. Er kommentiert für uns wichtige dort gezeigte Studienergebnisse zum Mammakarzinom und schildert seine Sicht auf die klinische Relevanz der Daten für die onkologische Therapie in der Niederlassung.
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d-uo
4 Min|
Daten aus der VERSUS-Studie von d-uo
Was führt zur Diagnose eines Prostatakarzinoms?
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2020 etwa 36% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 5% bei Frauen aus, darunter waren etwa 65.000 Männer mit der Neudiagnose Prostatakarzinom [1]. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge urologischer Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Ziel der VERSUS-Studie ist daher die standardisierte Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität dieser Tumorerkrankungen. Eine aktuelle Auswertung der Studie, die hier vorgestellt wird, beleuchtet den Anlass, der zur Diagnose eines Prostatakarzinoms geführt hat.
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d-uo
3 Min|
7 Jahre VERSUS-Studie von d-uo
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2020 etwa 36% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 5% bei Frauen aus [1]. Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation [2].
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d-uo
4 Min|
Die VERSUS-Studie von d-uo: 1.000 Patienten mit der Neudiagnose Hodentumor
Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2020 etwa 38% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 4% bei Frauen aus [1]. Deutsche Uro-Onkologen e.V. (d-uo) hatten bereits Anfang 2017 die Idee, eine Dokumentationsplattform zu entwickeln, mit der den Mitgliedern von d-uo einerseits die Meldung an das Krebsregister (KR) ermöglicht wird und andererseits Daten in die eigene Datenbank von d-uo überführt werden können – ohne wesentlichen zusätzlichen Aufwand. Im Januar 2018 haben wir dann bekanntgegeben, dass wir die KR-Meldung mit einer eigenen Datenbank kombinieren können [2, 3]. Seit Mai 2018 übermitteln Mitglieder von d-uo ihre KR-Meldungen mit dem System von d-uo [4]. Jede Meldung wurde dem meldenden Mitglied von d-uo mit 18 € (seit 2024 mit 19,50 €) extra vergütet – quartalsweise und pünktlich [5]. Damit ist d-uo weiterhin der einzige Anbieter, der seinen Mitgliedern den mit der zusätzlichen Meldung an d-uo verbundenen Dokumentationsaufwand zusätzlich vergütet [6].
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