Thorakale Tumoren
Pleuramesotheliom: Asbestexposition als Hauptrisikofaktor
Das Pleuramesotheliom ist eine hochmaligne neoplastische Erkrankung, die von den mesothelialen Zellen der viszeralen oder parietalen Pleura ausgeht. Es handelt sich um einen primären Tumor der Pleura, der sich durch aggressives lokales Wachstum und relativ späte hämatogene Metastasierung auszeichnet. Das maligne Pleuramesotheliom macht etwa 80% aller Mesotheliome aus und unterscheidet sich grundlegend von sekundären pleuralen Malignomen wie Pleurakarzinosen bei Bronchialkarzinom oder anderen Primärtumoren. Die Erkrankung ist in den meisten Fällen mit einer beruflichen oder umweltbedingten Asbestexposition assoziiert und gilt in Deutschland als anerkannte Berufskrankheit nach Nr. 4105 der Berufskrankheitenverordnung.
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