Journal Onkologie

Palbociclib | Beiträge ab Seite 3

BNGO

Nebenwirkungsmanagement in der Therapie des Mammakarzinoms – was bei Einsatz neuer Substanzen beachtet werden muss

Supportive Maßnahmen und das Management von therapieassoziierten Nebenwirkungen spielen besonders in der ambulanten Therapie von Krebserkrankungen eine große Rolle. Diese bilden die Grundlage der praktischen Durchführung im überwiegend nicht-stationären Setting und ermöglichen weitgehend den Erhalt eines „normalen“ Lebens der Patient:innen zwischen und nach den Therapien im häuslichen Umfeld. In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Medikamente und Therapiekonzepte für die Behandlung von Patient:innen mit Brustkrebs in Studien klinisch geprüft und viele mittlerweile auf den Markt gekommen. Diese werden nun auch in der „Real World“ in den gynäko-onkologischen Praxen des BNGO eingesetzt. Mit den Substanzen, die in den Therapiealgorithmus integriert worden sind, kommen neue Herausforderungen auf das therapeutische Team, aber auch auf die Patient:innen selbst zu. Wir sprachen mit PD Dr. Rachel Würstlein, Leitende Oberärztin Brustzentrum LMU Klinikum München, über ihre Erfahrungen mit dem Therapiemanagement bei den neuen Substanzen an einem Universitätsklinikum und ihre Tipps für die Praxis.
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Mammakarzinom

Prof. Dr. med. Sibylle Loibl: GBG-Studien PENELOPE-B, PALOMA-2, PALLAS, AMICA und GeparOLA

Die German Breast Group (GBG) präsentierte auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2022 mehrere Studien, zu denen unsere Expertin, Prof. Dr. med Sibylle Loibl, im Video einen kompakten Überblick gibt. Sie fasst die Ergebnisse der Studien PENELOPE-B, PALOMA-2 und und PALLAS zu Palbociclib zusammen und geht auf die Daten aus der AMICA-Studie mit Ribociclib ein. Prof. Loibls Highlight des Tages: die von Prof. Peter Fasching in der letzten General Session vorgestellten Daten der Phase-II-Studie GeparOLA zur Effektivität und Sicherheit von Paclitaxel/Olaparib versus Paclitaxel/Carboplatin als neoadjuvante Therapie.
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BNGO

Update zum Mammakarzinom vom ESMO-Kongress für die gynäko-onkologische Praxis

Das Jahr 2022 war ein gutes Jahr für Patientinnen mit Mammakarzinom und deren Therapeut:innen, denn es gab viele praxisrelevante Neuigkeiten, sowohl hinsichtlich der Prognose­verbesserung als auch des immer gezielteren Einsatzes der therapeutischen Optionen. Bereits beim ASCO-Kongress gab es ein Highlight bei Tumoren mit niedriger HER2-Expression (siehe BNGO-Beitrag in JOURNAL ONKOLOGIE 7/8 2022). Der Frauenarzt und gynäkologische Onkologe und BNGO-Vorstands­mitglied Dr. Steffen Wagner aus Saarbrücken beantwortet im Interview unsere Fragen zu den kürzlich beim ESMO-Kongress gezeigten Daten zum Mammakarzinom.
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Mammakarzinom

ER+, HER2- Mammakarzinom: Östrogenrezeptor-Antagonist Giredestrant zeigt bessere Ansprechraten als bisheriger Therapiestandard

Zwar wurde in der Studie acelERA BC der primäre Endpunkt, nämlich die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Giredestrant im Vergleich zu Fulvestrant/Aromatasehemmer, nicht erreicht. Aber in der Primäranalyse dieser Phase-II-Studie zeigte sich eine numerische Verlängerung des PFS gegenüber der Vergleichstherapie und bessere Ansprechraten sowie eine Verbesserung des klinischen Benefits. Während des europäischen Krebskongresses in Paris wurden die primären Ergebnisse vorgestellt (1).
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Mammakarzinom

ER+, HER2- Mammakarzinom: Östrogenrezeptor-Antagonist Giredestrant zeigt bessere Ansprechraten als bisheriger Therapiestandard

Zwar wurde in der Studie acelERA BC der primäre Endpunkt, nämlich die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Giredestrant im Vergleich zu Fulvestrant/Aromatasehemmer, nicht erreicht. Aber in der Primäranalyse dieser Phase-II-Studie zeigte sich eine numerische Verlängerung des PFS gegenüber der Vergleichstherapie und bessere Ansprechraten sowie eine Verbesserung des klinischen Benefits. Während des europäischen Krebskongresses in Paris wurden die primären Ergebnisse vorgestellt (1).
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Medizin

MONALEESA-Studien: Gepoolte Überlebensanalyse zu viszeralen Metastasen bei HR+/HER2- Mammakarzinom

Die Kombination Ribociclib + endokrine Therapie zeigte in den MONALEESA-2, -3 und -7-Studien bei Patient:innen mit HR+/HER2- Mammakarzinom statistisch signifikante Vorteile beim progressionsfreien Überleben (PFS) und beim Gesamtüberleben (OS). Das Vorhandensein von viszeralen Metastasen weist auf eine schlechtere Prognose hin, wobei besonders schlechte Überlebenschancen für Patientinnen mit Lebermetastasen bestehen. Daher wurden die MONALEESA-Studien einer gepoolten Überlebensanalyse in Bezug auf viszerale Metastasen, einschließlich Lebermetastasen, unterzogen.
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Mammakarzinom

HR+/HER2- Brustkrebs: Erstlinientherapie mit Ribociclib verlängert OS um 15,8 Monate

In der aktualisierten Analyse der MONALEESA-3-Studie hatten postmenopausale Patientinnen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Hormon­rezeptor-positiven (HR+)/HER2-negativen (HER2-) Brustkrebs unter Ribociclib + Fulvestrant als Erstlinientherapie einen Vorteil im Gesamtüberleben (OS) von 15,8 Monaten im Vergleich zur alleinigen endokrinen Therapie (ET) (1). „Dies ist das längste mediane OS, das in einer Phase-III-Studie beim fortgeschrittenen Brustkrebs in der Erstlinie bislang erzielt wurde“, sagte Prof. Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main.
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Mammakarzinom

ER-positiver, HER2-negativer Brustkrebs: Neoadjuvante Behandlung mit Giredestrant

In einer abschließenden Analyse der randomisierten, offenen, internationalen Phase-II-Studie coopERA Breast Cancer (BC) bei postmenopausalen Frauen mit Östrogenrezeptor-positivem, HER2-negativem, nicht vorbehandeltem Brustkrebs im Frühstadium (ER+/HER2- eBC) wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Giredestrant, einem oralen selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) der nächsten Generation, beleuchtet. Dabei zeigte sich eine konsistente und überzeugende Aktivität von Giredestrant.
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Mammakarzinom

ER-positiver, HER2-negativer Brustkrebs: Neoadjuvante Behandlung mit Giredestrant

In einer abschließenden Analyse der randomisierten, offenen, internationalen Phase-II-Studie coopERA Breast Cancer (BC) bei postmenopausalen Frauen mit Östrogenrezeptor-positivem, HER2-negativem, nicht vorbehandeltem Brustkrebs im Frühstadium (ER+/HER2- eBC) wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Giredestrant, einem oralen selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) der nächsten Generation, beleuchtet. Dabei zeigte sich eine konsistente und überzeugende Aktivität von Giredestrant.
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Medizin

Mammakarzinom: Daten aus der Versorgungsforschung zu Palbociclib

Zu dem CDK4/6-Inhibitor Palbociclib (1) liegen umfassende Real-World-Daten (RWD) vor (2-5). In einer retrospektiven Analyse elektronischer Patient:innenakten der Flatiron Health Analytic Database blieben die Patient:innen unter Palbociclib in Kombination mit Letrozol signifikant länger progressionsfrei und lebten länger als mit Letrozol allein (4, 5). Neue Subgruppenanalysen ergaben, dass dies auch für Patient:innen mit Leber- und Lungenmetastasen gilt (6). Prospektive Real-World-Studien zeigen außerdem, dass der verträgliche CDK4/6-Inhibitor in Kombination mit endokriner Therapie (ET) die Funktionalität und Lebensqualität – auch älterer Patient:innen – erhalten und deren Symptomatik lindern kann (7-9). Weitere Daten zu Palbociclib aus dem Versorgungsalltag werden erwartet (10, 11).
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BNGO
Interview mit Dr. med. Jörg Schilling, Vorsitzender des Berufsverbands Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO).

Praxisrelevante Highlights vom SABCS 2021

Beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2021 wurden viele Daten vertieft, die im Laufe des Jahres bereits auf anderen großen Kongressen publiziert wurden. Neue bahnbrechende Studien gab es nicht. Dennoch ist der SABCS-Kongress für Brustkrebsexpert:innen immer das Highlight zum Jahresende, denn er stellt eine Zusammenfassung und einen Rückblick auf die Studienergebnisse des vergangenen Jahres dar. Der persönliche Austausch vor Ort musste für viele in diesem Jahr leider erneut Pandemie-bedingt ausfallen. Wir sprachen mit Dr. Jörg Schilling, Berlin, darüber, was er vom SABCS 2021 für das Jahr 2022 mitnimmt.
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Ovarialkarzinom

Therapie des Mamma- und Ovarialkarzinoms: Aktuelle Aspekte

Beim Symposium „Global Academy of Women´s Cancer” im Oktober 2021 in Wien, Österreich, wurden neueste Resultate und Behandlungsstrategien von internationalen Expert:innen präsentiert. Aktuelle Aspekte aus ausgewählten Vorträgen zum Brust- und Eierstockkrebs finden Sie hier zusammengefasst. Weitere Berichterstattung zum Kongress finden Sie auch in der Online-Infothek unter www.med4u.org/21478.
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Mammakarzinom

Erstlinienbehandlung mit CDK 4/6-Inhibitoren zeigt Überlebensvorteil bei metastasiertem Brustkrebs

Die Hinzufügung eines CDK 4/6-Inhibitors zur Erstlinien-Hormonbehandlung verlängert das Überleben von postmenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenen Brustkrebs (BC) um ein Jahr. Dies geht aus den späten Ergebnissen der MONALEESA-2-Studie (NCT01958021) hervor, die auf dem ESMO-Kongress 2021 vorgestellt wurden (1).
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Medizin

5 Jahre Palbociclib – Ein Resümee

Vor 5 Jahren wurde Palbociclib (1) als erster Vertreter seiner Wirkstoffklasse für die Therapie des HR+/HER2- lokal metastasierten oder fortgeschrittenen Brustkrebses in Deutschland eingeführt. Der wirksame und verträgliche CDK4/6-Inhibitor hat sich in klinischen Studien sowie in der Versorgungsrealität bewährt (2-8). Weltweit wurden bis heute etwa 450.000 Patientinnen mit Palbociclib behandelt (9). Die hohe Zufriedenheit der Patientinnen unter der Therapie wie auch die einfache Einnahme und ein praktischer Blister mit Wochentag-Markierungen tragen zu einer guten Compliance bei (1, 10, 11).
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