Novartis | Beiträge ab Seite 16
Adenokarzinom der Lunge: Vollständige molekularpathologische Analyse aus einer Probe wichtig für Therapieerfolg
Fortgeschrittener Brustkrebs: Everolimus/Exemestan und Bewegung von Vorteil
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Hämoglobinopathien: Herausforderungen und Behandlungsstrategien
Phase-III-Studie zur Effektivität und Sicherheit von Ruxolitinib bei Patienten mit früher Myelofibrose und Hochrisiko-Mutationen
Nierenkrebs: Große Unterschiede zwischen Studienpatienten und „real life“ Patienten
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Neue App beim Nierenzellkarzinom: Ständig auf aktuelles Wissen zugreifen
Verbesserte Behandlungsperspektiven bei CML und Eisenüberladung 03/2016
Eltrombopag bei chronischer ITP: Mehr Thrombozyten, weniger Blutungen
Polycythaemia vera: Für erfolgreiche Therapie ist Hautmonitoring entscheidend
Fortgeschrittenes Weichteilsarkom: Hohe Evidenz für Pazopanib
Die Zahl zugelassener Therapieoptionen zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Weichteilsarkomen ist nach wie vor limitiert. Pazopanib (Votrient®) ist eine von nur zwei zugelassenen Optionen für die Zweitlinientherapie dieser Tumoren (1). Für nicht-adipozytische Weichteilsarkome ist Pazopanib die einzige Substanz, die von der European Society for Medical Oncology (ESMO) mit dem Evidenzgrad I, B empfohlen wird (2).
Melanom: Hinweise auf Langzeitüberleben unter Dabrafenib/Trametinib
Die Kombinationstherapie mit Dabrafenib (Tafinlar®) und Trametinib (Mekinist®) ist die erste in der EU zugelassene Kombinationstherapie für Patienten mit nicht-resezierbarem oder metastasiertem Melanom mit BRAF-V600-Mutation. In den Zulassungsstudien zeigte die Kombinationstherapie eine der BRAF-Inhibitor-Monotherapie überlegene Wirksamkeit, hohe Ansprechraten sowie ein kontrollierbares Verträglichkeitsprofil. Erste praktische Erfahrungen mit der Kombinationstherapie bestätigen die Studienergebnisse und stellen in Aussicht, dass bei einer Komplettremission ein Langzeitüberleben erreicht werden kann.
CML, Myelofibrose, Polycythaemia vera, Multiples Myelom und Eisenüberladung
Im Rahmen des 57. Jahreskongress der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie wurden in über 4.500 wissenschaftlichen Abstracts Studiendaten vorgestellt, die die Therapie zahlreicher hämatologischer Erkrankungen – wie beispielsweise chronische myeloische Leukämie, Myelofibrose, Polycythaemia vera, Multiples Myelom und Eisenüberladung – in naher Zukunft maßgeblich verändern könnten.
Management der Immunthrombozytopenie: Erfahrungen mit dem TPO-R-Agonisten Eltrombopag
In den vergangenen zehn Jahren hat es in der Forschung und im klinischen Umfeld der Immunthrombozytopenie (ITP) zahlreiche Veränderungen gegeben: angefangen von weitergehenden Untersuchungen zur Pathophysiologie der Erkrankung bis hin zu den ersten randomisierten, kontrollierten Studien mit für ITP spezifischen Pharmakotherapien und zur Einführung der Thrombopoetin-Rezeptor-(TPO-R)-Agonisten. Darüber waren sich die Experten auf einem von Novartis Oncology veranstalteten Satellitensymposium anlässlich des Kongresses der European Hematology Association (EHA) einig.
Europäische Kommission erteilt Zulassung für Pasireotid zur Behandlung erwachsener Patienten mit unzureichend kontrollierter Akromegalie
Die Ergebnisse von zwei großen, randomisierten, zulassungsrelevanten Phase-III-Studien zeigten für das Multirezeptor-Liganden-Somatostatin-Analogon Pasireotid eine überlegene Wirksamkeit gegenüber Somatostatin-Analoga der ersten Generation (1). Akromegalie ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die durch eine dauerhafte Überproduktion von Wachstumshormon (Growth Hormone, GH) sowie erhöhte Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1)-Spiegel verursacht wird (2). Akromegalie-Patienten, die nicht ausreichend biochemisch kontrolliert sind, weisen eine erhöhte Mortalität gegenüber Gesunden auf (3,4).
Myelofibrose: Ruxolitinib-App unterstützt Ärzte bei Diagnose und Therapie
Myelofibrose ist ein seltener Blutkrebs. Betroffene leiden oft erheblich unter den damit einhergehenden Symptomen und einer Splenomegalie. Einen schnellen Überblick zu Krankheitsbild, Diagnose und Therapie bietet Ärzten jetzt die neue Jakavi®-App von Novartis Oncology. Kompakt aufbereitet für die tägliche Praxis hält die App nützliche Informationen zu häufigen Symptomen wie Fatigue, Nachtschweiß oder Juckreiz bereit und nennt die Kriterien für Diagnose und Prognoseabschätzung. Über die einfache Menüführung lässt sich das Wichtigste zur innovativen Therapie mit Ruxolitinib (Jakavi®) abrufen.
ASH 2013: Eisenchelation - Eisenkonzentration in Herz und Leber nimmt über zwei Jahre ab
Eine Siderose des Herzmuskels ist bei effektiver Eisenchelations-Therapie reversibel, aber der Prozess ist langsam und bisher in vergleichenden Studien mit Eisenchelatoren nicht länger als über ein Jahr untersucht worden. In einer Verlängerung der CORDELIA-Studie zeigt sich nun, dass der Prozess auch im zweiten Jahr unvermindert weitergeht.
Leben mit CML: "Manchmal ein Kunststück"
Am 22. September, dem Welt-CML-Tag, kommen jedes Jahr Patienten, Angehörige und Ärzte zusammen, um auf die Chronische Myeloische Leukämie (CML), eine Form von Blutkrebs, aufmerksam zu machen. Der Welt-CML-Tag wurde 2011 von nationalen Patientenorganisationen ins Leben gerufen und wird auf internationaler Ebene vom CML Advocates Network koordiniert - einem weltweiten Non-Profit Netzwerk von Patientenorganisationen in 63 Ländern. Das Datum des Aktionstages, der 22.9., ist eng verknüpft mit der Erkrankung. Denn die CML ist gekennzeichnet durch eine genetische Veränderung, die die Chromosomen 9 und 22 betrifft und eine unkontrollierte Vermehrung der weißen Blutkörperchen hervorruft (1).
ASH 2012: Myelofibrose - Ruxolitinib reduziert signifikant Krankheitssymptome und weist auf einen Vorteil im Gesamtüberleben hin
Ruxolitinib reduziert schnell, langanhaltend und signifikant die Splenomegalie und verbessert deutlich die Myelofibrose (MF)-assoziierten Symptome sowie die Lebensqualität der Patienten (1,2,3). Im Zwei-Jahres-Follow-up der COMFORT-I-Studie verlängert Ruxolitinib das Gesamtüberleben der Patienten signifikant vs. Placebo (1) - Auswertungen der COMFORT‑II-Studie zeigen gleiche Tendenz vs. Best Available Therapy (BAT) (2). Aktuelle Ergebnisse belegen gute Langzeitverträglichkeit von Ruxolitinib, der ersten zugelassenen medikamentösen MF-Therapie (1,2).
Hormonrezeptor-positives metastasiertes Mammakarzinom: mTOR-Inhibition mit Everolimus – eine neue Therapieoption
Die Phase-III-Studie BOLERO-2 hat gezeigt, dass bei Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs das progressionsfreie Überleben durch Everolimus (Afinitor®) in Kombination mit Exemestan mehr als verdoppelt und das Progressionsrisiko des Tumors im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Exemestan um 57% gesenkt werden konnte. Inzwischen hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA Everolimus für die Behandlung von Hormonrezeptor-positivem, fortgeschrittenem Mammakarzinom zugelassen. Auf einem wissenschaftlichen Symposium von Novartis im Rahmen des diesjährigen Senologie-Kongresses in Stuttgart diskutierten die Referenten über den zentralen Stellenwert des Targets mTOR in der Tumorgenese, die Therapieoptionen beim Hormonrezeptor-positiven metastasierten Mammakarzinom sowie über den Umgang mit Everolimus in der klinischen Praxis.