Journal Onkologie

Entitätsübergreifend | Beiträge ab Seite 10

Weitere Inhalte:
Medizin

KIT-Team entdeckt vielversprechende Ansätze für Prostata- und Brustkrebstherapie

Unter der Leitung von Prof. Andrew Cato arbeitet ein Forschungsteam am KIT an der Entwicklung neuartiger Hemmstoffe für fortgeschrittenen Prostata- und Brustkrebs, die gegen herkömmliche Hormonentzugstherapien resistent sind. Das Hauptziel besteht darin, Hemmstoffe zu finden, die diese Resistenz überwinden können. Dabei haben sie vielversprechende Ergebnisse erzielt und 2 Verbindungen identifiziert, die das Wachstum von Krebszellen, die auf bestimmte Rezeptoren ansprechen, wirksam hemmen. Diese Entdeckungen könnten in Zukunft für eine wirksamere Behandlung dieser Krebsarten genutzt werden. Die Wilhelm Sander-Stiftung hat das Projekt mit ca. 500.000 € über 2 Förderperioden unterstützt.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Übergewicht steigert das Krebsrisiko

Adipositas zählt zu den wichtigsten vermeidbaren, aber wenig bekannten Krebsrisikofaktoren. Jedes Jahr gehen in Deutschland etwa 30.000 Krebsfälle auf das Konto von Übergewicht und Fettleibigkeit. Anlässlich der 5. Nationalen Krebspräventionswoche vom 25. bis 29. September setzen sich die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) für Rahmenbedingungen ein, die es Menschen leichter machen, ein gesundes Körpergewicht zu halten oder zu erlangen. Werbeeinschränkungen für besonders übergewichtsfördernde Produkte sowie eine höhere Besteuerung stark fett- und zuckerhaltiger Lebensmittel müssen ein erster Schritt sein, um dieses Ziel zu erreichen, fordern die drei Krebsorganisationen.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Medizin

Pflegebedürftigkeit vermeiden: Onkologische Reha hilft

Eine onkologische Rehabilitation kann Krebspatient:innen auch effektiv dabei unterstützen, eine künftige Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die in Ulm und Triberg auf der Basis von Rentenversicherungsdaten von über 40.000 Patient:innen mit Prostata-, Brust- oder Darmkrebs durchgeführt worden ist. Darauf weist das Aktionsbündnis „Reha hilft Krebspatienten“ anlässlich des Deutschen Reha-Tags am 24. September hin, der dieses Jahr unter dem Motto „Reha stärkt Familien“ steht. Da Pflegebedürftige am häufigsten innerhalb der Familie von Angehörigen versorgt werden, können onkologische Rehabilitationsmaßnahmen somit auch dazu beitragen, Familien zu entlasten und damit zu stärken.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Was inhibiert BRAF-Deletions-Mutanten?

Mutationen im BRAF-Gen machen Tumoren oft besonders aggressiv. Seit einigen Jahren sind Medikamente zugelassen, die das mutierte BRAF blockieren. Sie richten sich allerdings nur gegen eine bestimmte, häufige Form der BRAF-Mutationen. Ein Forschungsteam unter der Federführung von Wissenschaftler:innen im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Standort Freiburg, und von der Universität Freiburg analysierte nun die Empfindlichkeit seltener Varianten der BRAF-Mutationen auf diese Medikamente. Die Forschenden konnten die molekularen Hintergründe für die Wirksamkeit der BRAF-Hemmstoffe entschlüsseln und damit möglicherweise die Entwicklung präziserer Wirkstoffe anstoßen.
Lesen Sie mehr 
Gynäkologische Tumoren

Gynäkoonkologie

In der September-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE 2023 geht es um das Mammakarzinom und um das Zervixkarzinom. Darüber hinaus wird Ihnen die Protonentherapie bei Hirntumoren im Erwachsenenalter nähergebracht. Mit dem wiederaufgenommenen Beitrag zur geschlechtersensiblen Medizin können Sie 2 CME-Punkte erwerben. Und schließlich finden Sie neben interessanten Fortbildungen auch noch den zweiten Teil unserer ASCO- und EHA-Berichterstattung sowie Aktuelles vom DEGRO- und Senologie-Kongress.
Lesen Sie mehr 
Hämatologie

ASCO 2023 – Teil II: Wichtige Studienergebnisse zu verschiedenen onkologischen Entitäten

Der wohl größte und wichtigste onkologische Kongress, die Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), gab Onkolog:innen aus aller Welt eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch. Aus der Vielfalt der wichtigen klinischen Studien finden Sie hier eine kleine Auswahl, die in der Late-Breaking Abstract-Sitzung und den Oral Sessions präsentiert wurden.
 
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

DESTINY-PanTumor02: T-DXd bei verschiedenen HER2+ soliden Tumoren wirksam und sicher

Bei DESTINY-PanTumor02 handelt es sich um eine offene Phase-II-Studie, die als erste globale tumordiagnostische Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) bei einem breiten Spektrum von HER2-exprimierenden soliden Tumoren untersucht. Eine Zwischenanalyse zeigte eine ermutigende objektive Ansprechrate (ORR), insbesondere bei Patient:innen mit starker immunhistochemischer Expression von HER2, einen dauerhaften klinischen Nutzen und ein überschaubares Sicherheitsprofil in dieser stark vorbehandelten Population (1).
Lesen Sie mehr 
Thorakale Tumoren

Pleuramesotheliom und NSCLC: TTFields erobern weitere Tumorentitäten

Tumor Treating Fields (TTFields) sind elektrische Wechselfelder von geringer Intensität (1–3 V/cm) und intermediärer Frequenz (100–500 kHz), die in zahlreichen Entitäten Anti-Tumoraktivität gezeigt haben. Nach ihrem bereits etablierten Einsatz bei Gliomen WHO-Grad 4 zeichnet sich nun ein Einsatz bei thorakalen Tumoren ab. Spannende Daten gab es für das fortgeschrittene nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) nach platinbasierter Therapie, wie bei einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) zu hören war. Beim Pleuramesotheliom ist die Zulassung bereits erfolgt.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Geschlechtersensible Onkologie – Klinisch relevante Unterschiede zwischen Mann und Frau

Krebs gehört zu den führenden Todesursachen in westlichen Nationen. Bahnbrechende Entwicklungen u.a. in personalisierten zielgerichteten und immunonkologischen Therapieansätzen maligner Erkrankungen haben dazu geführt, dass sich das 5-Jahres-Überleben von Patient:innen mit Krebserkrankungen von 49% im Jahr 1970 auf geschätzte 70% im Jahr 2020 verbessert hat (US-amerikanische Daten) (1). Auch in Deutschland haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Überlebenschancen nach einer Krebsdiagnose deutlich verbessert und gehören mit zu den besten in Europa (2). Ungeachtet dieser positiven Entwicklung erlagen im Jahr 2021 dennoch 229.068 Menschen in Deutschland einem Krebsleiden. Krebs ist somit bei 22,4% aller Verstorbenen in Deutschland die Todesursache (3). Es besteht also weiterhin ein großer Bedarf, die Behandlung von Krebspatient:innen zu verbessern, und zwar nicht nur im Hinblick auf Prognose und Lebenszeit, sondern auch hinsichtlich des Erhalts von Lebensqualität unter Therapie. Trotz der zunehmenden Therapie-Individualisierung ist der Einfluss des Patient:innen-Geschlechts auf Ätiologie, Diagnostik, Krankheitsverlauf und Therapiestrategien von onkologischen Erkrankungen in der Hämato-Onkologie bislang praktisch unbeachtet, im Übrigen anders als in anderen Disziplinen wie z.B. der Kardiologie. Die European Society of Medical Oncology (ESMO) hat im Jahr 2019 im Nachgang zum Workshop „Gender Medicine meets Oncology“ ein Positionspapier veröffentlicht und die Notwendigkeit einer geschlechtersensiblen Onkologie adressiert (4). Analog zum ESMO-Positionspapier soll der nachfolgende Übersichtsartikel verschiedene Aspekte der geschlechtersensiblen Onkologie beleuchten. Auch wenn sich die Autor:innen bewusst sind, dass das Geschlecht über die binäre Mann/Frau-Definition hinausgeht, soll die Diskussion hier auf diese Dichotomie fokussiert werden.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Herz-Lungen-Fitness schützt Männer vor Krebs

Eine gute Herz-Lungen-Fitness in der Jugend steht mit einem bis zu 40% geringeren Risiko in Zusammenhang, später an 9 spezifischen Krebsarten zu erkranken. Das zeigt eine Studie unter der Leitung des University of Gothenburg Institute of Clinical Sciences zumindest für Männer (1). Bei den betroffenen Krebsarten handelt es sich um Erkrankungen von Kopf und Nacken, der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Darms, der Nieren und der Lunge. Dieser Zusammenhang war zwar bereits bekannt. Allerdings haben sich bisher nur wenige große und langfristige Studien intensiv mit diesem Bereich beschäftigt.
Lesen Sie mehr 
Medizin

DESTINY-PanTumor02: T-DXd bei verschiedenen HER2+ soliden Tumoren wirksam und sicher

Bei DESTINY-PanTumor02 handelt es sich um eine offene Phase-II-Studie, die als erste globale tumordiagnostische Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) bei einem breiten Spektrum von HER2-exprimierenden soliden Tumoren untersucht. Eine Zwischenanalyse zeigte eine ermutigende objektive Ansprechrate (ORR), insbesondere bei Patient:innen mit starker immunhistochemischer Expression von HER2, einen dauerhaften klinischen Nutzen und ein überschaubares Sicherheitsprofil in dieser stark vorbehandelten Population (1).
Lesen Sie mehr 
Medizin

SMNDC1: Neues therapeutisches Ziel für Diabetes und Krebs

Das Gen SMNDC1 kontrolliert wichtige Funktionen im menschlichen Körper, und steht in Zusammenhang mit Erkrankungen wie Diabetes oder auch Krebs. Am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften konnten Wissenschaftler:innen der Forschungsgruppe von Stefan Kubicek das Protein erstmals genauestens im Zellkern lokalisieren und einen Inhibitor identifizieren, der die potenzielle Erschließung von SMNDC1 zu therapeutischen Zwecken möglich macht. Die Studie erschien in Nature Communications (1).
Lesen Sie mehr 
Diagnostik

ZPM-OR: Individuelle Therapieentscheidungen im interdisziplinären Team

Das Zentrum für personalisierte Medizin Onkologie Regensburg (ZPM-OR) bietet Patient:innen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen eine individuelle Diagnostik und Therapie, um die Behandlungsmöglichkeiten, auch außerhalb zugelassener Therapien, zu verbessern. Nun wurde das ZPM-OR durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als eines der ersten „Zentren für Personalisierte Medizin in der Onkologie“ in ganz Deutschland zertifiziert und im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung vorgestellt.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Viszeralonkologisches Zentrum am Helios Klinikum Emil von Behring erneut zertifiziert

Das Viszeralonkologische Zentrum der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie um Chefarzt Prof. Dr. med. Marc H. Jansen besteht aus einem zertifizierten Darmkrebs- sowie einem zertifizierten Pankreaskrebszentrum. Berlinweit gibt es nur acht dieser spezialisierten Einrichtungen. Mit der erneuten erfolgreichen systematischen Überprüfung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) beweist die Klinik in Folge eine – im wahrsten Sinne – ausgezeichnete Behandlungsqualität.  
Lesen Sie mehr