Journal Onkologie

GlaxoSmithKline (GSK) | Beiträge ab Seite 4

Endometriumkarzinom

Immuntherapie bereichert die Therapiemöglichkeiten beim rezidivierenden und metastasierten Endometriumkarzinom

Die Einführung der Immuntherapie hat die Prognose vieler Malignome wesentlich verbessert. Mit Dostarlimab steht jetzt für Erwachsene mit einem rezidivierenden oder metastasierten Endometriumkarzinom mit dMMR/MSI-H, wenn die Erkrankung unter einer Platin-basierten Chemotherapie fortschreitet, ein PD-1-Inhibitor zur Verfügung, dessen Wirksamkeit in der GARNET-Studie dokumentiert wurde.
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Entitätsübergreifend

AYA – Adoleszente und junge Erwachsene mit Krebs: Psychosoziale Herausforderungen und spezielle Versorgungsbedürfnisse

Adoleszente und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 39 Jahren, die die Diagnose Krebs erhalten, werden als Adolescents and Young Adults with cancer (AYA) bezeichnet. Diese Patient:innengruppe unterscheidet sich hinsichtlich biologischer und psychosozialer Merkmale deutlich von Kindern und älteren Menschen mit einer Krebserkrankung, was jedoch noch zu wenig Beachtung findet. Daher ist es wichtig, die familiäre, berufliche und soziale Lebenssituation sowie die Bedürfnisse der AYA zu berücksichtigen, um ihre psychosoziale Versorgung zu verbessern und um die Öffentlichkeit für die besonderen Probleme der AYA zu sensibilisieren. Die Erhebung der Bedürfnisse der AYA kann die Entwicklung von maßgeschneiderten Programmen und Versorgungskonzepten für diese Gruppe maßgeblich unterstützen. In einer kanadischen Querschnittsanalyse wurden daher verschiedene bio­psychosoziale Faktoren analysiert, um den Bedarf von AYA an unterstützender Pflege nach der Behandlung zu identifizieren (1).
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Endometriumkarzinom

EK erteilt Zulassung für erste Immuntherapie beim rezidivierenden/fortgeschrittenen Endometriumkarzinom

Im April 2021 hat die Europäische Kommission eine bedingte Marktzulassung für Dostarlimab zur Behandlung von Patientinnen mit rezidivierendem/fortgeschrittenem Endometriumkarzinom (EC) mit Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR)/hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H), das während oder nach einer vorherigen Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie fortschreitet, erteilt.
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Ovarialkarzinom

Erstlinientherapie des fortgeschrittenen epithelialen Ovarialkarzinoms

Ovarialkarzinome (OC) sind vergleichsweise selten, aber mit einer hohen Mortalität verbunden, da die Diagnose meist erst in fortgeschrittenen Stadien erfolgt. Effektive Screening-Methoden fehlen bisher. Tumorbiologisch handelt es sich um verschiedene Subtypen mit unterschiedlicher Pathogenese, Morphologie und Prognose. Mehr als ein Viertel dieser Tumoren weist Mutationen in bestimmten Risikogenen auf. Größtenteils liegt eine hereditäre BRCA1/2-Mutation vor (ca. 20%). Deshalb ist eine frühzeitige genetische Testung bei allen Patientinnen < 80 Jahre essenziell. Der Therapiestandard beim primären fortgeschrittenen OC besteht aus einer vollständigen Resektion des Tumors, einer adjuvanten Chemotherapie aus Carboplatin und Paclitaxel gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit einem PARP-Inhibitor (Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitor, PARPi) und/oder Bevacizumab. Insbesondere die Zulassung der PARPi hat die Therapielandschaft des primären fortgeschrittenen OC erweitert und die Prognose der Betroffenen verbessert. Damit sind die Anforderungen hinsichtlich Therapieplanung und frühzeitiger Testung der potenziell infrage kommenden Patientinnen deutlich gestiegen. Aufgrund der therapieassoziierten Morbidität einerseits und der gestiegenen Lebenserwartung infolge der neuen Therapieoptionen andererseits ist die Nachsorge im Anschluss an die Primärtherapie von hoher Relevanz.
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Gastrointestinale Tumoren

Therapie gastrointestinaler Tumoren

Prof. Dr. Wolf O. Bechstein ist Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantations­chirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Hepato-Pankreato-Biliäre Chirurgie, die onkologische Chirurgie des Gastrointestinaltrakts und Organtransplanta­tionen. Im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE erläutert er die aktuellen Therapie­maßnahmen der ­häufigsten gastrointestinalen Tumoren.

 
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Hämatologie

Autologe Stammzelltransplantation als wesentliches Therapieelement in der Behandlung des Multiplen Myeloms

In der Therapie des Multiplen Myeloms (MM) haben die Hochdosischemotherapie (HDT) und nachfolgende autologe Stammzelltransplantation (autoSCT) trotz der rasanten Weiterentwicklung neuer Substanzen und Therapiemöglichkeiten einen anhaltenden Stellenwert für geeignete Patient:innen in der Erstlinientherapie. Durch die Kombination von monoklonalen Antikörpern, Proteasom-Inhibitoren, Immunmodulatoren und Steroiden erfolgte eine Weiterentwicklung der Erstlinientherapie. Diese erreicht in Kombination mit einer HDT bei den meisten Patient:innen hohe Ansprechraten sowie tiefe, anhaltende Remissionen. In diesem raschen Wandel ist es auch in Zukunft notwendig, den Stellenwert der HDT immer wieder neu zu bewerten.
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BNGO

BNGO-Hauptstadtkongress 2021 – endlich wieder vor Ort und mit spannenden Themen für die gynäko-onkologische Praxis

Der diesjährige Hauptstadtkongress des Berufsverbands der Niedergelassenen Gynäkologischen Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO) fand zur Freude aller Anwesenden am ersten Oktoberwochenende wieder live in Berlin statt. Die rund 200 Teilnehmer:innen informierten sich über relevante neue Studiendaten und deren Umsetzung in die Praxis. Wie Dr. Jörg Schilling, Vorsitzender des BNGO, es prägnant zusammenfasste: „Unsere neue Challenge, um die Patient:innen optimal zu versorgen, ist testen, testen, testen!, und zwar sowohl in der gynäkologischen Onkologie als auch beim Mammakarzinom“.
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Medizin
Herpes zoster

Immunsupprimierte Patienten richtig schützen

Bakterielle und virale Infektionen sind für Patientinnen und Patienten mit Tumor- oder Krebserkrankungen doppelt gefährlich. Zum einen schwächt die Erkrankung das Immunsystem der Betroffenen, zum anderen führen Therapien und Medikamente mitunter zur Minderung der Abwehrkräfte. Infolge dessen erhöht sich das Ansteckungsrisiko und es drohen schwere Verläufe. Wie Onkologinnen und Onkologen ihre Patientinnen und Patienten am besten vor Infektionen schützen können, wurde auf der Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) diskutiert. Dabei standen auch Impfungen imFokus: Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass Impfungen von onkologischen Patientinnen und Patienten beispielsweise gegen Influenza, COVID-19 und Herpes zoster essenziell sind.
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Medizin
Verbesserte Prognose

Neue Therapien beim Multiplen Myelom

Im September 2021 jährt sich bereits zum zehnten Mal der World Blood Cancer Awareness Month, der im Zeichen hämato-onkologischer Erkrankungen steht. Durch diesen jährlich wiederkehrenden Aktionsmonat soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für hämato-onkologische Erkrankungen geweckt werden. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Multiple Myelom als zweithäufigste Blutkrebserkrankung in Deutschland. Denn es wird teils nur zufällig entdeckt, da die Symptomatik entweder unspezifisch ist oder gänzlich fehlt. Zudem ist die Prognose aufgrund der hohen Rezidivrate nach wie vor eher ungünstig, auch wenn sie sich durch die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen stetig verbessert.
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Medizin

Endometriumkarzinom: Bedingte Zulassung für Dostarlimab

Die Europäische Kommission hat eine bedingte Marktzulassung für Dostarlimab (Jemperli®) erteilt. Dostarlimab ist ein monoklonaler anti-programmed cell death protein-1 (PD-1)-Antikörper zur Behandlung von Patientinnen mit rezidivierendem/fortgeschrittenem Endometriumkarzinom (EC) mit Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR)/hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H), das während oder nach einer vorherigen Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie fortschreitet (1). Damit ist Dostarlimab die erste und einzige zugelassene Immuntherapie zur Behandlung des rezidivierenden/fortgeschrittenen dMMR/MSI-H Endometriumkarzinoms in Europa.
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Thorakale Tumoren

Lungenkarzinom: Längere Überlebensdauer durch neue Therapieverfahren

Tumoren der Lunge gehören zu den am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankungen weltweit. Auch in Deutschland ist die Inzidenzrate für Lungenkrebs hoch: Deutschlandweit sind Lungen&shy;tumoren unter den Männern nach dem Prostatakarzinom die zweithäufigste Tumor&shy;entität, bei Frauen rangieren sie hinter dem Mammakarzinom und den Kolorektaltumoren auf dem 3. Platz. Das mittlere Erkrankungsalter bei Lungenkrebs liegt sowohl für Männer als auch für Frauen durchschnittlich bei etwa 69 Jahren. Dr. Sylvia Gütz, Leipzig, erläutert im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE Risikofaktoren, Diagnostik und verbesserte Überlebenschancen.
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Ovarialkarzinom

PARP-Inhibitoren bereichern Erstlinientherapie beim primär fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

Die Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren hat in der Rezidivtherapie des platinsensitiven Ovarialkarzinoms zu einem Paradigmenwechsel geführt. Nun haben die Substanzen auch breiten Einzug in die Erstlinientherapie fortgeschrittener Ovarialkarzinome erhalten. Die Zulassung von Niraparib (Zejula®) für die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Frauen mit fortgeschrittenem epithelialen high-grade Ovarialkarzinom nach Ansprechen auf die Platin-basierte Chemotherapie hat das Therapiespektrum in der Erstlinie entscheidend erweitert.
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Diagnostik

COVID-19 und Telemedizin als Herausforderung und Perspektive in der Präzisionsonkologie

Die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus, die im März 2020 von Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde (1), bringt Gesundheitssysteme in vielen Teilen der Welt weiterhin an ihre Belastungsgrenze (2). Dabei stehen zunächst die erhöhte Beanspruchung von Intensivkapazitäten und die dazu erforderlichen Quarantänestrategien im Vordergrund (3). Zusätzlich ist es notwendig, neue Wege zu finden, um eine umfangreiche Patientenversorgung weiterhin zu gewährleisten, Personalengpässe auszugleichen und besonders vulnerable Patientengruppen und Klinikpersonal vor einem erhöhten Infektionsrisiko zu schützen (4). In diesem Zusammenhang nimmt die Telemedizin eine zunehmend bedeutende Rolle ein (5). Im Präzisionsonkologie-Programm am Comprehensive Cancer Center MünchenLMU (CCC MünchenLMU) wurden durch die Einführung telemedizinischer Versorgungsstrukturen persönliche Kontakte zwischen Arzt/Ärztin und PatientInnen sowie unter den Teammitgliedern minimiert und so die Gefahr für PatientInnen und Personal verringert. Neben ihrer Rolle in der Prävention von Infektionen bietet die Telemedizin auch Chancen, Versorgungskonzepte zu verbessern. So ermöglicht es das virtuelle Molekulare Tumorboard (vMTB) des CCC MünchenLMU, in einem größeren interdisziplinären Netzwerk zusammenzuarbeiten und externe PartnerInnen besser einzubinden, um einer größeren Anzahl von KrebspatientInnen die Vorstellung im Molekularen Tumorboard (MTB) anbieten zu können.
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