Journal Onkologie

Dermatologische Tumoren | Beiträge ab Seite 4

Medizin

Erster Patient mit Bimiralisib behandelt: Hoffnung für aktinische Keratose-Patient:innen

Die aktinische Keratose (AK) stellt eine häufige Vorstufe von Hautkrebs dar, für die lediglich begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. In präklinischen Studien konnte gezeigt werden, dass topisches Bimiralisib das Fortschreiten von AK verlangsamen kann. Erste Sicherheitsergebnisse bei Menschen sind vielversprechend. Im Rahmen einer laufenden Phase-II-Studie wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Bimiralisib-Gel bei 40 Patienten mit stabiler AK untersucht (NCT06319794).
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Dermatologische Tumoren

Aktinische Keratose: Photodynamische Therapie mit künstlichem Tageslicht im Praxisalltag

Aktuelle Erfahrungen aus dem Praxisalltag unterstreichen den therapeutischen Stellenwert der photodynamischen Therapie mit künstlichem Tageslicht (ADL-PDT). Dieser Ansatz kann eine effektive Reduktion von aktinischen Keratosen (AK) und Schmerzfreiheit für die meisten Behandelten ermöglichen. Prof. Dr. Rolf-Markus Szeimies, Chefarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum Vest in Recklinghausen, stellte hierzu Daten aus einer noch unpublizierten Studie vor.
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Medizin

Basalzellkarzinom: Neuer Ansatz in der Mohs-Chirurgie

Eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gutermuth am Universitätsklinikum Brüssel untersuchte einen neuen Ansatz zur Behandlung des Basalzellkarzinoms (BCC): die Integration von Ex Vivo Konfokaler Mikroskopie (EVCM) während der mikrographischen Chirurgie nach Mohs (MMS) (1). Die Methode ermöglicht eine präzise und schnelle Bewertung der Tumorausdehnung und Resektionsränder. Durch diesen Ansatz konnte die Effektivität der MMS gesteigert und die Qualität der Patientenversorgung verbessert werden.
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Malignes Melanom

Die Melanombehandlung im Wandel: Ein klinisches Update 2023

Wir befinden uns an einem historischen Punkt in der Melanombehandlung, so Dr. Eva Muñoz Couselo, Barcelona, Spanien, auf dem diesjährigen ESMO. Die adjuvante Immuntherapie ist derzeit die Standardbehandlung mit überschaubarem Toxizitätsprofil für Patient:innen mit resezierten Melanomen im Stadium IIB-IV. Bei den neoadjuvanten Therapien korreliert das pathologische Komplettansprecehn (pCR) mit einem verbessertem rezidivfreiem Überleben (RFS). Die optimale Dauer der neoadjuvanten Therapie und das optimale Schema der Durchführung sind noch nicht eindeutig festgelegt.
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Malignes Melanom

Die Melanombehandlung im Wandel: Ein klinisches Update 2023

Wir befinden uns an einem historischen Punkt in der Melanombehandlung, so Dr. Eva Muñoz Couselo, Barcelona, Spanien, auf dem diesjährigen ESMO. Die adjuvante Immuntherapie ist derzeit die Standardbehandlung mit überschaubarem Toxizitätsprofil für Patient:innen mit resezierten Melanomen im Stadium IIB-IV. Bei den neoadjuvanten Therapien korreliert das pathologische Komplettansprecehn (pCR) mit einem verbessertem rezidivfreiem Überleben (RFS). Die optimale Dauer der neoadjuvanten Therapie und das optimale Schema der Durchführung sind noch nicht eindeutig festgelegt.
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Medizin

CSCC: Neoadjuvante Behandlung mit Cemiplimab

Neue Ergebnisse einer internationalen Phase-II-Studie, die Cemiplimab als neoadjuvante Monotherapie beim resezierbaren kutanen Plattenepithelkarzinom (CSCC) im Stadium II bis IV untersucht, wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellt und gleichzeitig in The Lancet Oncology veröffentlicht (1). Rund 89% der Patient:innen mit resezierbarem CSCC im Stadium II bis IV erreichten zu Jahr eins mit der Cemiplimab-Gabe vor der Operation ein ereignisfreies Überleben. Die Krankheit trat bei 51% der Patient:innen, die in der primären Analyse ein pathologisch vollständiges Ansprechen zeigten, nicht wieder auf.
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Medizin

KI erkennt Hautkrebs-Metastasen in Lymphknoten

PD Dr. Philipp Jansen, Oberarzt der Klinik für Dermatoonkologie und Phlebologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB), wurde jetzt von der der deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC) der Publikationspreis 2023 verliehen. In Rahmen einer multizentrischen Studie entwickelte der Dermatologe erfolgreich eine KI-basierte Methode zur Erkennung von Melanom-Metastasen in Lymphknoten-Schnitten. Diese neuen Erkenntnisse wurden bereits in der Fachzeitschrift „European Journal of Cancer“ veröffentlicht (1).
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Medizin

Mehr Todesfälle durch nicht-melanozytären Hautkrebs als durch Melanome

Nicht-melanozytärer Hautkrebs (NMSC) verursacht weltweit mehr Todesfälle als das Melanom. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die auf dem EADV (European Academy of Dermatology and Venereology)-Kongress 2023 vorgestellt wurde (1). Die Forscher:innen gehen außerdem davon aus, dass NMSC nicht ausreichend gemeldet wird und dass die tatsächlichen Auswirkungen der Krankheit noch größer sein könnten als bisher angenommen.
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Malignes Melanom

Melanom IIB/C: Nivolumab oder Pembrolizumab?

Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Überlebensraten von Melanom-Patient:innen deutlich kleiner als heute, da keine effektiven Therapien möglich waren. „Die Patient:innen starben, ohne große Chance auf therapeutische Behandlung“, erinnerte sich Prof. Dr. Claudia Pföhler, Homburg. Heute hingegen haben die betroffenen Patient:innen gute Überlebenschancen. Welche Therapieoptionen aktuell zur Verfügung stehen, und was in Zukunft vielleicht möglich sein wird, berichtete Pföhler im Rahmen des Kongresses der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2023 in Hamburg.
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Malignes Melanom

Melanom im Stadium II: Adjuvante Therapie oder Beobachtung?

Da die meisten Melanome in einem frühen Stadium entdeckt werden und der Fokus daher auf den Therapien für dieses Patientenkollektiv liegt, ist es wichtig, auch einen Blick auf die adjuvanten Behandlungsmöglichkeiten zu werfen, die für Patient:innen im Stadium II zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Deutschen Hautkrebskongresses der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2023 gaben Dr. Peter Mohr, Buxtehude, Prof. Dr. Jessica Hassel, Heidelberg, und Prof. Dr. Christoffer Gebhardt, Hamburg, Einblicke.
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Malignes Melanom

Melanom: Therapiepause oder Adjuvanz? Eine Antwort aus psycho(onko)logischer Sicht

Therapiepause und darauf hoffen, dass man kein Rezidiv entwickelt oder eine adjuvante Therapie in Anspruch nehmen? Das ist die große Frage beim Melanom im Stadium II. Der Diplompsychologe Urs Münch, Berlin, beleuchtete auf dem Deutschen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2023 die Herausforderungen für die Kommunikation aus psycho(onko)logischer Sicht.
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Medizin

Perspektiven bei der Behandlung des CSCC mit Cemiplimab

Die Immuntherapie hat die Behandlung des fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinoms (CSCC) verändert und die therapeutischen Möglichkeiten erweitert. Ein intensiv diskutiertes Thema beim diesjährigen 33. Deutschen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) in Hamburg war die Frage, welche Perspektiven zur weiteren Therapieoptimierung beim fortgeschrittenen CSCC bestehen.
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