Journal Onkologie

Cemiplimab | Beiträge ab Seite 2

Medizin

Fortgeschrittenes kutanes Plattenepithelkarzinom: Anhaltendes Tumoransprechen unter Cemiplimab

Im Juni 2019 erhielt Cemiplimab als erster und einziger PD(Programmed Cell Death)-1-Inhibitor die Zulassung in der Europäischen Union (EU) zur Behandlung von Patient:innen mit fortgeschrittenem kutanen Plattenepithelkarzinom (CSCC), die für eine kurative Operation oder Strahlentherapie nicht in Betracht kommen (1). In den vergangenen 4 Jahren seit der Zulassung hat sich Cemiplimab auch in der klinischen Anwendung nach der Zulassung als effektiv erwiesen und bestätigt die in der Zulassungsstudie belegten Ansprechraten von fast 50% sowie ein anhaltendes Tumoransprechen.
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Dermatologische Tumoren

Kutanes Plattenepithelkarzinom: Tendenz steigend, Prävention fördern

Die Inzidenz des kutanen Plattenepithelkarzinoms (cutaneous squamous cell carcinoma, cSCC) steigt insbesondere bei der älteren Bevölkerung kontinuierlich an. Therapie der ersten Wahl ist die vollständige Exzision des Primärtumors mit histologischer Schnittrandkontrolle. Auch wenn die Metastasierungsrate mit 3-6% gering ist, bleibt die Therapie fortgeschrittener Tumoren bei Komorbiditäten eine Herausforderung. Ein zunehmendes Verständnis der Pathogenese führte zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten von Radio- und Chemotherapie, EGFR-Inhibitor-Therapie bis Immuntherapie mit PD-1-Inhibitoren. Nach wie vor unzureichend verstanden und diskutiert wird der Übergang von Präkanzerosen wie ­aktinischer Keratose (AK) zum cSCC. Angesichts einer steigenden Tendenz von Hauttumoren sollten Vorsorge und Früh­erkennung weiter vorangetrieben werden.
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Malignes Melanom

Fortgeschrittenes Melanom: Duale Immuntherapie zeigt hohe Aktivität in Phase-I-Studie

Schon während des ESMO 2022 konnte gezeigt werden, dass die Kombinationsbehandlung aus dem Anti-LAG-3-Antikörper Fianlimab und dem Anti-PD-1-Antikörper Cemiplimab eine Gesamtansprechrate (ORR) von 62,5% bei Patient:innen mit fortgeschrittenem PD-(L)1-Therapie-naiven metastasierten Melanom erreichen kann (1). Während des ASCO 2023 wurde eine Analyse aus 3 unabhängigen Expansionskohorten präsentiert (2).  
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Medizin

Cemiplimab: Studien- und Real-World-Daten belegen Wirksamkeit beim fortgeschrittenen hellen Hautkrebs

Mit einer Inzidenz von etwa 200.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der nicht-melanozytäre Hautkrebs (NMSC) die häufigste bösartige Erkrankung in Deutschland (1). Fortgeschrittene Fälle sind selten, jedoch mit einer schlechteren Prognose verbunden (2, 3). Beim Basalzellkarzinom (BCC), das etwa 3/4 aller NMSC ausmacht, kommt es in 0,0028 bis 0,55% der Fälle zu einer Metastasierung (2). Das kutane Plattenepithelkarzinom (CSCC), der zweithäufigste NMSC, metastasiert in 5% der Fälle (3). Die Raten an lokal fortgeschrittenen Erkrankungen liegen mutmaßlich höher, jedoch existieren hierzu keine einheitlichen epidemiologischen Daten. Der Programmed Cell Death-1 (PD-1)-Inhibitor Cemiplimab (4) kann bei fortgeschrittener Erkrankung eine Therapieoption sein. Auf dem Symposium Emerging Treatment Paradigms in Advanced BCC and CSCC im Rahmen des diesjährigen Kongresses der European Association of Dermato-Oncology (EADO), zeigten die Referent:innen relevante Ergebnisse der Zulassungsstudien und demonstrierten die klinische Wirksamkeit von Cemiplimab anhand von spannenden Patient:innenfällen und Real-World-Daten.
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NSCLC

NSCLC: Immuntherapie mit oder ohne Chemo in der Erstlinie?

Die Zulassungserweiterung der Europäischen Kommission für den PD-1-Antikörper Cemiplimab bei Erwachsenen mit einem PD-L1-positiven nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ohne eine behandelbare Treibermutation ermöglicht nun die Kombination des Checkpointinhibitors mit einer platinbasierten Chemotherapie in der Erstlinie (1). Indiziert sind sowohl die Mono- als auch die Immunchemotherapie bei lokal fortgeschrittenen Tumoren, für die keine Radiochemotherapie infrage kommt, sowie bei metastasierten Tumoren. Wann eine Monoimmuntherapie und wann eine Kombinationstherapie angewendet wird, erklärten Expert:innen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
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NSCLC

Systemtherapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Die Systemtherapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) unterliegt stetigen Innovationen. Gab es um die Jahrtausendwende nur die palliative Chemotherapie, wurden zunächst die Treiberalterationen und ihre gezielten Therapiemöglichkeiten (Targeted Therapies) ca. 2004 und vor nunmehr ca. 7 Jahren die Checkpoint-Inhibitoren als Therapieoption entdeckt. Die Überlebenszeiten dieser Erkrankung haben sich dadurch – auch messbar in epidemiologischen Erhebungen – verbessert. Auch rückte die Systemtherapie stetig in frühere Stadien vor, zunächst die adjuvante Chemotherapie, dann die adjuvante gezielte Therapie und die adjuvante oder neoadjuvante Chemoimmuntherapie. Darüber hinaus kommen immer wieder neue behandelbare Treiberalterationen hinzu. Im vorliegenden Artikel finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Optionen der systemischen Therapie beim NSCLC.
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Medizin

Cemiplimab und platinbasierte Chemotherapie beim fortgeschrittenen NSCLC

Seit März 2023 ist der PD-1-Inhibitor Cemiplimab in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ohne EGFR-, ALK- oder ROS1-Aberrationen für die Erstlinientherapie von Patient:innen mit fortgeschrittenem NSCLC und einer PD-L1 Expression von ≥ 1% zugelassen. Die Zulassung umfasst Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem NSCLC (Stadium IIIB/C), die nicht für eine definitive Radiochemotherapie in Frage kommen, sowie Patient:innen im Stadium IV.
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Medizin

Immuntherapie beim NSCLC mit Cemiplimab

Die Immuntherapie hat die Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) verändert und die Prognose von Patient:innen ohne behandelbare Treibermutation verbessert, berichtete PD Dr. Nikolaj Frost, Charité Universitätsmedizin Berlin, anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Düsseldorf. „Wir befinden uns beim NSCLC aktuell in einer therapeutischen Situation, die wir uns vor 15 Jahren nicht zu träumen erhofft hatten“, betonte Frost. Ausdruck dessen sei, dass „wir seit einigen Jahren einen Knick bei den Überlebenskurven nach oben sehen“ (1). Zunehmend wird die Immuntherapie auch im Rahmen neoadjuvanter Therapiekonzepte in frühen Stadien des NSCLC geprüft. Dies könnte neue Perspektiven eröffnen, wie Dr. Danjouma Cheufou, Klinik für Thoraxchirurgie, Klinikum Würzburg Mitte, ergänzte.
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NSCLC

NSCLC: Immuntherapie mit oder ohne Chemo in der Erstlinie?

Die Zulassungserweiterung der Europäischen Kommission für den PD-1-Antikörper Cemiplimab bei Erwachsenen mit einem PD-L1-positiven nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ohne eine behandelbare Treibermutation ermöglicht nun die Kombination des Checkpointinhibitors mit einer platinbasierten Chemotherapie in der Erstlinie (1). Indiziert sind sowohl die Mono- als auch die Immunchemotherapie bei lokal fortgeschrittenen Tumoren, für die keine Radiochemotherapie infrage kommt, sowie bei metastasierten Tumoren. Wann eine Monoimmuntherapie und wann eine Kombinationstherapie angewendet wird, erklärten Expert:innen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
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Medizin

Fortgeschrittenes PD-L1-positives NSCLC: Zulassung von Cemiplimab + Chemotherapie

Die Europäische Kommission hat Cemiplimab in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie als Erstlinientherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ohne EGFR-, ALK- oder ROS1-Aberrationen und einer PD-L1-Expression von ≥ 1% zugelassen. Dies umfasst Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem Tumor, der nicht für eine definitive Radiochemotherapie infrage kommt, und mit metastasiertem Tumor.
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Dermatologische Tumoren

Deutscher Hautkrebskongress 2022: Das Basalzellkarzinom tritt gehäuft auch bei Jüngeren auf

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Hautkrebsart und auch die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Zunehmend tritt diese Erkrankung auch gehäuft bei jüngeren Menschen auf. Auch wenn das Basalzellkarzinom in der Regel keine Metastasen ausbildet, langsam wächst und selten tödlich verläuft, sollte es rasch entfernt werden. Auf dem 32. Deutschen Hautkrebskongress, der vom 14.-17. September 2022 in Hannover stattfand, wurden Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei dieser Entität diskutiert.
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Medizin

NSCLC: Langzeitdaten bestätigen gute klinische Wirksamkeit von Cemiplimab

Etwa die Hälfte der Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert (1). Liegt keine therapierelevante molekulare Treibermutation vor, biete die Krebsimmuntherapie diesen Patient:innen die Chance auf eine Tumorkontrolle, berichtete Prof. Frank Griesinger, Pius-Hospital Oldenburg, anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Bei hoher PD-L1-Expression habe die Immun-Monotherapie ein gutes Nutzen-Risiko-Profil, wie die aktuellen Daten der Studie EMPOWER-Lung 1, der Zulassungsstudie für den PD-1-Inhibitor Cemiplimab, untermauerten. Nach 3 Jahren Follow-up zeigt sich hier weiterhin ein signifikanter Überlebensvorteil im Cemiplimab-Arm (2).
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Medizin

Deutscher Hautkrebskongress 2022: Das Basalzellkarzinom tritt gehäuft auch bei Jüngeren auf

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Hautkrebsart und auch die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Zunehmend tritt diese Erkrankung auch gehäuft bei Jüngeren auf. Auch wenn das Basalzellkarzinom in der Regel keine Metastasen ausbildet, langsam wächst und selten tödlich verläuft, sollte es rasch entfernt werden. Auf dem 32. Deutschen Hautkrebskongress, der vom 14.-17. September 2022 in Hannover stattfand, wurden Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei dieser Entität diskutiert.
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