Sonntag, 26. Mai 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

09. November 2018 BNGO-Nachrichten

Die Ärztinnen und Ärzte in BNGO-Praxen engagieren sich seit Jahren nicht nur für die bestmögliche Therapie gynäkologischer Krebserkrankungen, sondern kümmern sich auch um die seelischen Auswirkungen der Krankheit und versuchen, Programme zur Krankheitsbewältigung zu etablieren. Wir stellen beispielhaft das Konzept der Stiftung Eierstockkrebs vor. Fort- und Weiterbildung über gynäkologische Krebserkrankungen sind die grundlegende Voraussetzung, um Patientinnen bestmöglich behandeln zu können. Wir weisen daher auf den Zertifizierungskurs der AGO e.V. hin.
Anzeige:
Programme zur Unterstützung von Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren

Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen werden durch die Diagnose mitten aus ihrem Leben gerissen und müssen zusammen mit ihren Ärztinnen und Ärzten und ihren Angehörigen Wege finden, um die Erkrankung und die damit verbundenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu verarbeiten. Prof. Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie (CVK) und Klinik für Gynäkologie (CBF) an der Charité Universitätsmedizin in Berlin, gründete im Jahr 2010 die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs, die das Ziel verfolgt, Patientinnen und deren Angehörige umfassend über die zu wenig bekannte Krankheit zu informieren, die Forschung voranzubringen und den Betroffenen Mut und neue Hoffnung im Kampf gegen den Eierstockkrebs zu geben. Er stellte beim BNGO-Hauptstadtkongress sein Konzept und die Stiftung vor. Die Stiftung bietet von der Psychotherapie über den Mal- oder Musikkurs viele kreative Kurse, die die Patientinnen je nach Neigung in Anspruch nehmen können. Auch Patientinnen und Patienten mit anderen Krebserkrankungen können an den Programmen teilnehmen. Neu an der Charité ist ein Programm, wie Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren das kreative Schreiben zur Gesundheitsförderung nutzen können. Die Programme können auch von anderen Institutionen genutzt werden.
Dr. rer. nat. Petra Ortner
Interessenten können sich direkt an die Stiftung wenden unter info@stiftung-eierstockkrebs.de



Zertifizierungskurs „Gynäkologische Onkologie“ der AGO

Die Qualität der Behandlung hat entscheidenden Einfluss auf die Prognose gynäkologischer Krebserkrankungen. Fort- und Weiterbildung ist daher eine grundlegende Voraussetzung, um die Patientinnen bestmöglich behandeln zu können.

Der BNGO weist seine Mitglieder auf die Veranstaltungsreihe „Diagnostik und Therapie in der Gynäkologischen Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) hin, die unter der Schirmherrschaft der deutschen und schweizerischen AGO sowie der DHGO und der NOGGO durchgeführt und vom BNGO sowie von weiteren gynäkologischen und onkologischen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V (DGS) empfohlen wird. In 32 thematischen Einheiten wird der aktuelle Wissensstand der Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren, sowie der damit interagierenden Fachdisziplinen wie Radioonkologie, Palliativmedizin und Psychoonkologie dargestellt. Chirurgische, medikamentöse und strahlentherapeutische Behandlungsprinzipien und Komplikationen gynäkologischer Tumorleiden werden ebenso wie immunonkologische und supportive Maßnahmen praxisnah dargestellt. Das nach bestandener Prüfung ausgestellte und 5 Jahre gültige Zertifikat ist sowohl für alle bereits in Klinik oder Niederlassung tätigen Onkologen als auch für Ärzte in Weiterbildung konzipiert, die ihr Betätigungsfeld in der gynäkologischen Onkologie sehen bzw. später beabsichtigen, in der Praxis Nachsorge und medikamentöse Tumortherapie zu betreiben.
Dr. rer. nat. Petra Ortner

Weitere Informationen zum Zertifizierungskurs, den Terminen und Teilnahmegebühren finden Sie unter https://www.medconcept.org/veranstaltungen/ago/

 

Das könnte Sie auch interessieren

Brustkrebs bei Männern

Brustkrebs bei Männern
© Zerbor / fotolia.com

Jährlich erkranken zwischen 600 und 700 Männer an Brustkrebs. Das macht rund ein Prozent aller Brustkrebsfälle aus. Da es für Männer keine Brustkrebs-Früherkennungsprogramme gibt und der Gedanke an Krebs zunächst fern liegt, wird die Erkrankung beim Mann meist erst in späteren Stadien diagnostiziert als bei Frauen. Dadurch verstreicht wertvolle Zeit, die bei der Behandlung fehlt. Wie Brustkrebs beim Mann entsteht, erkannt und behandelt wird,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"BNGO-Nachrichten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.