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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
02.12.2015
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News | DGHO
Ibrutinib in der Therapie der B-Zell-Lymphome MCL und CLL

„Beim Mantelzelllymphom (MCL) unterschiedet man indolente (15%), klassische (80%) und transformierte Untergruppen (5%), doch ungeachtet der molekularen Pathogenese wird die Erkrankung relativ einheitlich behandelt“, sagte Prof. Martin Dreyling, München. Bei Jüngeren werde als Standard eine aggressivere Chemotherapie angewendet, bei Älteren nach der Induktion mit R-CHOP i.d.R. ein mildes Erhaltungskonzept mit Rituximab gefahren (1), sagte er. „Obwohl jüngere MCL-Patienten ein niedrigeres Risiko haben als ältere, folgt auch bei ihnen irgendwann das Rezidiv. Dann liegen resistente Zellklone vor und eine Chemotherapie ist nicht mehr wirksam.“ Allerdings kann mit zielgerichteten Therapien – den „neuen Beatles“ Bortezomib, Ibrutinib, Temsirolimus, Lenalidomid – als Teil einer Kombinationstherapie durchaus wieder ein hohes Ansprechen erzielt werden. Bei Ibrutinib-Resistenz werden beim MCL nur wenige Monate Gesamtüberleben erreicht (2), daher ist auch hier ein Kombinationsregime notwendig.

 
Uroonkologie
© CLIPAREA.com / Fotolia.com
Neues zum Nierenzellkarzinom: Von der Vancouver- zur WHO-Klassifikation 2016

Das Nierenzellkarzinom (NZK) ist eine heterogene Erkrankung. Verschiedene neue Tumorentitäten wurden seit der letzten WHO-Klassifikation der Nierenzellkarzinome 2004 beschrieben. Nach einer systematischen Evidenzsuche in der Literatur hat im Jahr 2013 eine Konsensus-Konferenz der International Society of Urological Pathology (ISUP) verschiedene Veränderungen der Klassifikation vorgeschlagen, die in die Aktualisierung der WHO-Klassifikation 2016 aufgenommen werden. In diesem Artikel werden klassische und neue Tumorentitäten beschrieben, insbesondere auch im Hinblick auf ihre klinische Bedeutung. Neue Tumorentitäten, die besprochen werden, sind die multilokulär-zystische Nierenneoplasie mit niedrig malignem Potenzial, das Translokations-assoziierte NZK, das muzinöse tubuläre und spindelzellige NZK, das tubulo-zystische NZK, das klarzellige (tubulo-)papilläre NZK und das NZK assoziiert mit HLRCC (hereditäre Leiomyomatose und NZK). Die neue Klassifikation definiert Patienten mit aggressiven Tumortypen und solche mit exzellenter Prognose, die für eine konservative Behandlung mit aktiver Überwachung in Frage kommen.

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Urothelkarzinom der Harnblase – Aquaporin 3: ein Marker mit hohem prognostischen Potential

Klinische und histopathologische Parameter allein wurden in der Vergangenheit als nicht ausreichend für die Beurteilung der Prognose von Patienten mit Harnblasenkarzinom erkannt. Seit Jahrzehnten werden daher Biomarker untersucht, mit deren Hilfe die Prognoseabschätzung des Urothelkarzinoms verbessert werden soll. Insgesamt ist das Ergebnis dieser Bemühungen bislang jedoch als unzureichend zu bezeichnen. Insbesondere konnte sich noch kein Marker in allen signifikanten Erkrankungsstadien als hilfreich erweisen und Eingang in die Diagnostik finden bzw. sich als mögliches Target für eine zielgerichtete Therapie anbieten. Dieser Befund führte unsere Gruppe in den letzten Jahren zur Konzentration auf eine neue, zuvor beim Harnblasenkarzinom nicht beachtete, Zielstruktur des Urothels – die Aquaporine.

 
Fortbildung
 
Interview
 
BNGO
 
IQUO
 
Studie
 
Pharmabericht
CLL: Mit Ofatumumab mehr progressionsfreie und therapiefreie Zeit

In der Therapie der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) wurden in den letzten Jahren vor allem durch die Kombination zytostatischer Chemotherapie mit monoklonalem Anti-CD20-Antikörper eindrucksvolle Verbesserungen erzielt. Der Anti-CD20-Antikörper der zweiten Generation Ofatumumab (Arzerra®) ist zugelassen für die Zweitlinientherapie der CLL und seit Juli 2014 auch für die Behandlung von Patienten mit CLL, die noch keine vorangegangene Therapie hatten und die nicht für eine Fludarabin-basierte Therapie geeignet sind. Die Frage, wie sich Ofatumumab in der Therapie der CLL positioniert, war Gegenstand eines Symposiums der Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, im Rahmen des 28. Arbeitstreffens der DCLLSG 2015 in Lindau-Bad Schachen.

 
Zulassung
 
Kongressbericht
© lom123 / Fotolia.com
ECC 2015: „Real-life“-Daten zur Erstlinientherapie mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin beim metastasierten Pankreaskarzinom

Auf dem diesjährigen Europäischen Krebskongress (ECC) in Wien stellte Guido Giordano, Benevento, Italien, zwei Poster vor, die die Firstline-Therapie des metastasierten Pankreaskarzinoms mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin (nab-P + Gem) bei in der Klinik behandelten Patienten (1) sowie bei einer aus Patienten höheren Alters und mit ECOG > 2 bestehenden Subgruppe (2) untersucht haben. Neben der Evaluierung der Ansprech- und Überlebensraten sowie der Toxizität war eine weitere Fragestellung, inwieweit demografische, klinische und Laborparameter die Prognose der Patienten beeinflussen. In der MPACT-Studie (3) hatte die seit Ende 2013 beim metastasierten Pankreaskarzinom zugelassene Kombination aus nab-P + Gem bei guter Verträglichkeit ein besseres Ansprechen und Überleben gezeigt als Gem allein. Die jetzt präsentierten Untersuchungen geben erstmals Aufschluss über Wirksamkeit und Toxizitätsprofil dieser Erstlinientherapie bei einem im klinischen Alltag vorkommenden („real life“) Patientengut.

Fortgeschrittenes NSCLC: Verlängerte Behandlungsdauer mit mehr als 6 Zyklen nab-Paclitaxel + Carboplatin erzielt bessere Ansprechraten

Die Phase-III-Studie von Socinski et al. (1) führte zur Zulassung von nab-Paclitaxel (nab-P) in Kombination mit Carboplatin (C) zur Erstlinientherapie des NSCLC in Stadium III/IV: für nab-P + C konnte mit 33% vs. 25% unter konventionellem Paclitaxel + C eine signifikant höhere Gesamtansprechrate (ORR=CR+PR; primärer Endpunkt) gezeigt werden. Auf dem ECC in Wien wurde dazu nun eine Post-hoc-Analyse vorgestellt, die die Anzahl der Behandlungszyklen hinsichtlich der klinischen Ergebnisse untersuchte (2): für eine längere Behandlungsdauer mit mehr als 6 Zyklen nab-P + C ergab sich ein signifikanter, prognostisch günstiger Einfluss auf das Behandlungsergebnis.

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