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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
16.12.2014
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News
mCRC: Nach Versagen der Erstlinientherapie antiangiogene Target-Therapie als Kombinationspartner beibehalten

"Die individuelle Therapieentscheidung beim metastasierten Kolorektalkarzinom sollte vor dem Hintergrund der vorliegenden Studiendaten getroffen werden", sagte Prof. Carsten Bokemeyer, Hamburg, anlässlich eines Pressegesprächs im Rahmen ders DGHO-Kongresses. "In der Erstlinientherapie wurde mit der FIRE-3-Studie mit FOLFIRI/Cetuximab bei RAS-Wildtyp-Patienten 33 Monate Gesamtüberleben erreicht - diese Zahl stellt für eine Erstlinientherapie eine neue Benchmark dar. Doch wie geht es nach Versagen der Erstlinie weiter? Wirksam gezeigt für die Zweitlinie hat sich der Doppelswitch - der Wechsel der Chemotherapie und der zielgerichteten Substanz gleichermaßen. Und: Der antiangiogene Ansatz soll auch nach Progress weitergeführt werden, weil der Tumor sonst in kürzester Zeit wieder revaskularisiert wird", sagte Dr. Stefan Kasper, Essen.

 
Titelthema
Vorsorgekoloskopie - Besonderheiten und Fallstricke

Das kolorektale Karzinom (KRK) ist in Deutschland bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen sogar die zweithäufigste Krebserkrankung. Seit dem Jahre 2002 wird die Vorsorgekoloskopie im Rahmen des deutschen Krebsfrüherkennungsprogrammes allen gesetzlich Krankenversicherten angeboten. Ziel der Koloskopie ist die Entfernung von Adenomen, sogenannten Krebsvorläuferläsionen, die über meist viele Jahre zum invasiven Karzinom reifen können. Im Zeitraum von 1999-2010 ist ein Rückgang der Mortalität des KRK um etwa 20% zu verzeichnen sowie ein leichtes Absinken seiner Inzidenz. Die Hauptziele der Krebsvorsorge, die Senkung der krebsassoziierten Mortalität, Morbidität sowie Inzidenz scheint damit möglich zu sein. Andererseits ist die Koloskopie als Krebsvorsorgeinstrument weit davon entfernt perfekt zu sein und bietet multiple Optimierungsmöglichkeiten. Dies wird schon an der Teilnehmerrate des Programmes von nur 20% deutlich. Ziel des aktuellen Artikels ist es daher, dem Leser Stärken, Schwächen sowie Besonderheiten dieser speziellen Vorsorgeuntersuchung aufzuzeigen und einen differenzierten Umgang mit den erhobenen Befunden zu ermöglichen.

 
Fortbildung
 
Serie
 
Zulassungen
 
DGFIT
 
BNGO
 
Interview
Brentuximab Vedotin - Standard mit großem Potential in der Therapie des rezidivierten oder refraktären Hodgkin-Lymphoms

Adcetris® (Brentuximab Vedotin) ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat und nach 20 Jahren die erste Substanz, die für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit CD30-positivem rezidivierten oder refraktären (r/r) Hodgkin-Lymphom oder des r/r sALCL (Systemisches anaplastisch-großzelliges Lymphom) im Oktober 2012 zugelassen wurde. Bei Brentuximab Vedotin handelt es sich um einen gegen CD30 gerichteten monoklonalen Antikörper, der über einen Linker an ein hochpotentes Zytostatikum (Monomethylauristatin E) gekoppelt ist. Erst nach der Bindung des Antikörpers an das CD30-Antigen wird das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in die Zelle aufgenommen und das Zytostatikum nach enzymatischer Spaltung des Linkers dort freigesetzt. In der Blutbahn bleibt Brentuximab Vedotin stabil, was das gute Verträglichkeitsprofil erklärt. In der für die Zulassung relevanten Phase-II-Studie (1, 2) bei 102 Patienten mit stark vorbehandeltem r/r CD30-positivem HL konnte Brentuximab Vedotin die Tumorlast um mehr als 94% reduzieren. Die objektive Ansprechrate lag bei 75%, eine komplette Remission zeigten 33% der Patienten. Bei HL-Patienten in kompletter Remission und bei sALCL ist das mediane Gesamtüberleben immer noch nicht erreicht. In der 2013 publizierten S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Hodgkin-Lymphoms wird Brentuximab Vedotin inzwischen ausdrücklich bei Rezidiv nach autologer Transplantation empfohlen (3).

 
Pharmabericht
Maligne Lymphome: Thiotepa in der Hochdosischemotherapie vor autologer Stammzelltransplantation

Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (SZT) ist ein wichtiger Baustein in der Therapie maligner Lymphome. Das alkylierende Zytostatikum Thiotepa (Tepadina®) optimiert die Konditionierung vor SZT. Thiotepa-basierte Regime sind bereits etabliert bei Patienten mit Lymphomen des zentralen Nervensystems (ZNSL), da die Substanz sich neben ihrer Wirksamkeit durch ihre gute ZNS-Gängigkeit auszeichnet. Thiotepa eignet sich hervorragend als Kombinationspartner in der Konditionierung vor SZT. Die geringe Organtoxizität von Thiotepa ermöglicht eine erhebliche Dosissteigerung. Wie eine Registerstudie der European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) zeigt, sind Thiotepa-haltige Hochdosisregime auch vor autologer SZT bei Lymphomen ebenso zuverlässig und sicher wie das "Standard-Regime" in dieser Indikation, BEAM (BCNU, Etoposid, Ara-C, Melphalan) (1).

Urothelkarzinom: Vielversprechende Ergebnisse mit Vinflunin in der Erstlinientherapie

Das mediane Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom liegt nur bei etwas mehr als einem Jahr, und so besteht ein dringender Bedarf an erweiterten und optimierten Therapieoptionen. Bei Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom ist Vinflunin (Javlor®) nach Platinversagen die derzeit einzige zugelassene Therapie. In der Erstlinientherapie gibt es für Patienten, die für Cisplatin ungeeignet sind aktuell keine zugelassene Option. Die auf dem ESMO 2014 vorgestellten Daten der Phase-II-Studie JASNIT 1 (1) weisen darauf hin, dass die beiden Regime Vinflunin/Gemcitabin und Vinflunin/Carboplatin in der Erstliniensituation gut durchführbare Kombinationstherapien sind mit vielversprechenden Ergebnissen in Bezug auf die Wirksamkeit uns Sicherheit.

 
Kongressbericht
Nierenzellkarzinom im Dialog - eine interaktive Weiterbildungsplattform

Die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem bzw. metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Mittlerweile steht eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, die die Prognose der Patienten verbessern. Gleichzeitig ist die Herausforderung für den behandelnden Arzt größer geworden, denn er muss die für den jeweiligen Patienten optimale Therapieentscheidung treffen. Vor diesem Hintergrund hat die Novartis Pharma GmbH gemeinsam mit ausgewiesenen Experten aus den Bereichen Urologie und Onkologie sowie mehreren Fachgesellschaften und Patientenorganisationen die Weiterbildungsinitiative "Nierenzellkarzinom im Dialog" (NID) ins Leben gerufen. NID ist eine interdisziplinäre und interaktive Weiterbildungsplattform für Ärzte, die praxisnahe Informationen zur Behandlung und Versorgung von Patienten mit mRCC vermittelt. Die innovative Plattform besteht aus vier Modulen zu den Themen Wirksamkeit, Therapiealgorithmus, Arzt-Patienten-Kommunikation sowie Patientenführung abdecken. Erarbeitet wurden die Inhalte von ausgewählten Arbeitsgruppen im Rahmen von Workshops.

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