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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
18.12.2012
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Editorial
 
News
Gesteigerte Remissionsraten durch Hinzunahme von Rituximab und Thiotepa zur Hochdosischemotherapie

Das primär zerebrale Lymphom (syn. primäres ZNS-Lymphom, PCNSL) zählt als auf das Gehirn beschränktes, extranodales Lymphom zu den seltenen Gehirntumoren. Prof. Gerald Illerhaus, Freiburg, berichtete, dass PCNSL mit Steroiden (Methotrexat, MTX) eine durchaus effektive Behandlung erfahren: Die MTX-Induktionstherapie über 1-2 Zyklen führt zur Reduktion der Raumforderung. Nach Beenden der Induktion kehren diese jedoch zurück, weswegen eine Konsolidierung zur Vernichtung des letzten Zellklons notwendig ist. Die Freiburg-Studien I-III haben gezeigt, dass die Hinzunahme von Rituximab sowie die Verdopplung der Thiotepa*-Dosis (verändertes Freiburger Protokoll) bessere Remissionsraten sowie ein 2-Jahres-Überleben von 87% zur Folge hatten. Dies wird in künftigen Studien berücksichtigt werden.

 
Titelthema
Diagnose, Therapiestrategien und aktuelle Studien beim Multiplen Myelom*

Das Multiple Myelom (MM) gehört mit einer Inzidenz von ca. 3.500 Neuerkrankungen pro Jahr zu den 20 häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Die in der angloamerikanischen Nomenklatur strenge Trennung von „multiple myeloma“ und „plasmocytoma“ sollte auch in der deutschsprachigen Terminologie erfolgen, denn das Plasmozytom ist definitionsgemäß ein solitärer Plasmazelltumor innerhalb (ossär oder medullär) oder außerhalb des Knochens (extraossär oder extramedullär). Der Begriff MM ist für die systemische maligne plasmazelluläre Erkrankung zu verwenden. Bei der systemischen Therapie ist primär zwischen konventionell dosierter und Hochdosistherapie (HDT) gefolgt von der Transplantation autologer Blutstammzellen zu unterscheiden. Durch die HDT gefolgt von der autologen Blutstammzelltransplantation wurde das Ansprechen auf die Therapie verbessert und das Überleben verlängert. Die HDT ist die empfohlene Therapie für Patienten mit MM bis zum 65/70. Lebensjahr. Die Kombination von Dexamethason oder Melphalan und Prednison (MP-Schema) mit neuen Substanzen (Thalidomid, Bortezomib oder Lenalidomid) erhöht die Remissionsrate entscheidend. Für Patienten mit Kontraindikation für eine HDT mit anschließender Blutstammzelltransplantation verlängert die Therapie mit MP plus Thalidomid oder Bortezomib die Gesamtüberlebenszeit und ist neuer Standard in der Primärtherapie.

Magenkarzinom/AEG - Update und Highlights

Die perioperative Therapie des lokal fortgeschrittenen, operablen Magenkarzinoms ist heute Standard und in der S3-Leitlinie verankert. Aktuelle Meta-Analysen zur neoadjuvanten/perioperativen Therapie bestätigen den Überlebensvorteil. Wenig bewegt hat sich in der adjuvanten Therapie des Magenkarzinoms in der westlichen Hemisphäre. In der Erstlinientherapie hat sich das Konzept der EGFR-Inhibition nicht bestätigt, 2 randomisierte Studien mit Panitumumab und Cetuximab waren negativ entgegen den Erwartungen. Interessante Ergebnisse gibt es in der Zweitlinientherapie, in der sich Irinotecan und Taxane als gute Option darstellten. Positive Ergebnisse wurden auch mit dem VEGFR-2-Antikörper Ramucirumab in diesem Setting berichtet. Weiter gespannt darf man sein auf laufende Studien mit RAD001, Lapatinib sowie c-MET-Inhibitoren.

Kolorektalkarzinom - Die Highlights in 2012

Die Entwicklung der kleinen Fortschritte beim Kolorektalkarzinom geht weiter. Das Jahr 2012 stand ganz im Zeichen der Antiangiogenese, nachdem dazu sehr lange relativ wenig neue Daten vorlagen. Mit Regorafenib und Aflibercept gibt es zwei neue antiangiogenetische Substanzen, die man als Highlights bezeichnen kann. Spannend ist auch die Erhaltungstherapie bzw. Zweitlinientherapie mit Bevacizumab nach Erstlinientherapie mit der gleichen Substanz, für die in Kombination mit Chemotherapie ein Überlebenszeitgewinn gezeigt werden konnte. Interessant ist auch, dass zwei Studien auf einen Vorteil für die Kombination eines Tyrosinkinaseinhibitors und eines Antikörpers hinweisen. Beim Rektumkarzinom gibt es spannende Daten von einer holländischen Arbeitsgruppe, die auf die Machbarkeit einer Wait-and-see-Strategie bei ausgewählten Patienten hinweist. Nachgewiesen ist inzwischen, dass 5-FU durch Capecitabin ersetzt werden kann, wobei es sogar Hinweise auf positive Effekte bezüglich des krankheitsfreien und Gesamtüberlebens gibt.

Geriatrische Onkologie: Aktuelle Studien

Aufgrund der demografischen Entwicklung und des altersabhängigen Anstiegs der Inzidenzrate der malignen Erkrankungen, stehen diese berechtigterweise im Fokus. Nationale und internationale Fachgesellschaften empfehlen zwar bereits seit einigen Jahren die Integration eines Geriatrischen Assessments in die Behandlung alter Patienten mit Krebserkrankungen, das Ausmaß der Umsetzung in die klinische Praxis ist allerdings bisher gering. Zwar wird die Notwendigkeit klinischer Studien für alte Patienten mit Krebserkrankungen anerkannt. Tatsächlich hat sich aber an der mangelnden Rekrutierung wenig geändert. Allerdings sind aktuell Studien auf den Weg gebracht worden, die speziell für sehr alte Patienten und Patienten mit Einschränkungen im Geriatrischen Assessment ausgelegt sind. Es ist daher sinnvoll, aktuell einen Überblick über diese Entwicklungen zu geben.

 
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