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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
20.09.2004
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Titelthema
Adjuvante Therapie beim Mammakarzinom – Standard und Optionen 2004
Beim primären Mammakarzinom reduzieren adjuvante systemische Therapiemaßnahmen wie endokrine Therapie oder Chemotherapie das relative Rezidivrisiko der einzelnen Patientin jeweils um etwa 25%. Bei hormonrezeptor-negativen Tumoren gilt Chemotherapie unabhängig von Alter oder Lymphknotenbefall als adjuvante Standardbehandlung. Bei hormonrezeptor-positiven Tumoren ist generell eine endokrine Therapie indiziert. Bei entsprechendem Rezidivrisiko ist zusätzlich eine Chemotherapie sinnvoll, die endokrine Therapie sollte dann sequentiell nach der Chemotherapie durchgeführt werden. Als adjuvante Standard-Chemotherapie gelten Anthrazykline. Eine Überlegenheit gegenüber CMF konnte bisher nur für anthrazyklinhaltige Polychemotherapien mit mindestens drei Substanzen oder für eine Anthrazyklin-CMF Sequenz gezeigt werden. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz von Taxanen zusätzlich zu anthrazyklinhaltigen Schemata eine signifikante Überlebenszeitverbesserung erreicht werden kann. Bisher liegen hierzu ausschließlich Daten beim nodal-positiven Mammakarzinom vor, daher stellen Taxane derzeit nur hier eine Therapieoption dar. Generell sollte die adjuvante Chemotherapie vor einer ggf. notwendigen Bestrahlung abgeschlossen sein. Der adjuvante Einsatz von Bisphosphonaten oder Trastuzumab wird derzeit in Studien evaluiert. Aktuelle, evidenzbasierte Therapieempfehlungen finden sich in der jährlich aktualisierten Leitlinie der AGO Organkommission „Mamma“ (www.ago-online.org).
 
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Moderne Therapiestrategien beim ossär metastasierten Mammakarzinom: Bisphosphonate
Das Mammakarzinom ist in Deutschland und in den meisten Ländern der westlichen Welt die häufigste Tumorerkrankung der Frau. In den Vereinigten Staaten erkranken im Jahre 2004 schätzungsweise 216.000 Frauen, und ca. 40.000 versterben daran (1). In Deutschland sind die Zahlen, durch das Fehlen eines bundesweiten Krebsregisters bedingt, sehr schwer abschätzbar. Vermutlich liegt die Inzidenz über 52.000 Neuerkrankungen und die Mortalität bei 18.000 Frauen pro Jahr. Die Inzidenz des Mammakarzinoms ist weltweit am zunehmen, die Mortalität geht langsam zurück. Die Folgen der Fernmetastasierung sind in den allermeisten Fällen für den Tod der Betroffenen verantwortlich. Mammakarzinome metastasieren vorwiegend in das Skelett, in die Lunge/Pleura und in die Leber. In Autopsiestudien entdeckt man bei fast 80% der Verstorbenen ossäre Metastasen. Zwar liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach Diagnose der Metastasierung bei 28 bis 30 Monaten, es gibt aber viele Fälle mit ausschließlicher Skelettmetastasierung, die einen Krankheitsverlauf von vielen Jahren aufweisen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde ist es wichtig, die Therapie von Knochenmetastasen früh zu beginnen und alle Therapieoptionen (zytotoxische Therapie, operative und Strahlentherapie und Bisphosphonate) auszuschöpfen.
 
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