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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
27.10.2015
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News | Europäischer Krebskongress ECC

Der diesjährige europäische Krebskongress (ECC) in Wien stellte beeindruckende Behandlungsergebnisse der Checkpoint-Inhibitoren – beispielsweise von Nivolumab beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) (#3010) und Nierenzellkarzinom (3LBA) – vor. Auch Subtypen des NSCLC, z.B. die Adenokarzinom-Histologie, standen im Fokus (#3102). Das Augenmerk lag außerdem auch auf frühen Forschungsergebnissen aus Phase-I-Studien mit neuen Targets, wie PTK7, eine Tyrosinkinase, die von vielen soliden Tumoren sowie von Tumorstammzellen exprimiert wird (28LBA) (Abstracts hier).

 
News | Kongress der deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)

In der Urologie werden fast ein Viertel aller Malignome therapiert. Die medikamentöse Therapie nimmt dabei einen großen Stellenwert ein und hat sich dank neuer Substanzen deutlich verbessert. Es müsse damit gerechnet werden, dass von den Urologen ein Nutzennachweis dieser neuen Therapien verlangt werden wird, sagte der Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth in seinem Grußwort. Von herausragender Bedeutung sei deshalb in Zukunft die sektorenübergreifende Zusammenarbeit.

 
News | International Myeloma Workshop (IMW)

In den letzten 10 Jahren hat sich das Überleben der Patienten mit einem Multiplen Myelom dank neuer Medikamente entscheidend verbessert. Dennoch besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an neuen Therapien und Therapiestrategien. Der diesjährige internationale Myeloma-Workshop in Rom gab einen interessanten Ausblick darauf, womit in der nächsten Zeit zu rechnen ist.

© Dr. rer. nat. Anita Schweiger
Großes Potential der Histondeacetylase-Inhibitoren

Histondeacetylase-Inhibitoren (HDACi) wirken synergistisch mit Proteasom-Inhibitoren und erzielen bei stark vorbehandelten Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplen Myelom (rrMM) hohe Ansprechraten. Der Pan-HDACi Panobinostat (Farydak®) ist inzwischen auf Grundlage einer präspezifizierten Subgruppenanalyse der PANORAMA-1-Studie in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason zur Behandlung des Multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten zugelassen, die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Bortezomib und eine immunmodulatorische Substanz, erhalten haben. Der Erfolg der PANORAMA-1-Studie ebnet den Weg für weitere Kombinationen mit Proteasom-Inhibitoren der 2. Generation, immunmodulatorischen Substanzen (IMiDs) und monoklonalen Antikörpern, wie die Referenten auf dem 15th International Myeloma Workshop in Rom berichteten.

 
Zervixkarzinom
Aktuelle Primärtherapie des Zervixkarzinoms

Die Inzidenz des Zervixkarzinoms hat sich in den vergangenen 30 Jahren dank der strukturierten Vorsorgemaßnahmen und der verbesserten Genitalhygiene erheblich reduziert: Lag die Erkrankung 1971 an 1. Stelle der deutschen Häufigkeitsstatistik, so rangiert sie mittlerweile auf Rang 11. Die aktuelle Statistik der deutschen Krebsregister von 2011 gibt die Inzidenz mit 4.647 Neuerkrankungen und 1.626 Sterbefällen an. Die Sterberate vor 30 Jahren war noch doppelt so hoch. Die 5-Jahres-Überlebensrate wird für 2011 mit 69% angegeben. Mehr als doppelt so häufig wie das invasive Karzinom werden mittlerweile in-situ-Karzinome der Zervix diagnostiziert (1). Im September 2014 wurde erstmals in Kooperation der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Krebshilfe (DKH) und der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine interdisziplinäre S3-Leitlinie (2) zum Zervixkarzinom herausgegeben. Hierin wird der Stellenwert der interdisziplinären Therapieempfehlung zur möglichst optimalen Behandlung in den Vordergrund gerückt: Die Anforderungen eines Teams im Sinne eines sektorenübergreifenden Netzwerks unter Einschluss aller notwendigen Fachdisziplinen könnten am ehesten in einem zertifizierten Onkologischen Zentrum realisiert werden (2). Bereits im Vorwort weisen die Leitlinienautoren aber auf ein wesentliches Problem der Leitlinie hin, nämlich das Fehlen prospektiv randomisierter Studien in weiten Bereichen der Therapie. Dadurch ergeben sich eine Reihe von Therapieempfehlungen, die mangels wissenschaftlich begründeter Evidenz auf Expertenkonsens beruhen. In Abhängigkeit von Tumorstadium, individuellen Risikofaktoren, Menopausenstatus und Lebenssituation der Patientin kommen beim invasiven Zervixkarzinom Operation und Strahlentherapie in unterschiedlichen Verfahren und eventuell in Kombination sowohl in kurativer als auch palliativer Intention zum Einsatz. Im Folgenden soll die Rolle und Technik von Operation und Strahlentherapie bei der Behandlung des Zervixkarzinoms unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinienempfehlungen dargestellt werden.

 
Hirntumoren
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Aktuelle Konzepte der chirurgischen Therapie von Hirntumoren

Die prognostische Bedeutung der mikrochirurgischen Operation von Gliomen ist noch nicht abschließend geklärt, insbesondere ist der Wert einer Teilentfernung unklar. Obwohl mehrere retrospektive und monozentrische Studien eine günstige Prognose nach „kompletter“ Tumorresektion von Glioblastomen (GBM), aber auch niedergradigen Gliomen gezeigt haben, gibt es nur wenige prospektive und keine kontrolliert-randomisierte klinische Studie zu dieser Fragestellung. Mit verschiedenen neuen technischen Ansätzen wurde in den letzten Jahren versucht, die Tumorresektion für die Patienten sicherer, mit gleichzeitig höherem Resektionsausmaß zu ermöglichen. Dieser Artikel soll einen Überblick über die am häufigsten verwendeten intraoperativen neurochirurgischen Techniken in der modernen Gliomchirurgie geben und deren Einfluss auf das Ausmaß der Resektion, die Sicherheit der Operation und die prognostische Bedeutung von Gliomen beleuchten.

Strahlentherapie von Hirntumoren: Technische Möglichkeiten, Indikationen, prognostische Faktoren und Konzepte

Moderne Radioonkologie setzt heute nicht nur differenzierte Dosierungskonzepte für die Strahlentherapie, sondern auch tumorspezifische Kombinationen mit Chemo- bzw. Systemtherapie ein. Hierzu stehen verschiedene technische Optionen zur Bestrahlungsapplikation zur Verfügung. Die Integration von moderner Bildgebung, wie z.B. Positronenemissionstomographie (PET), führt zu personalisierten Zielvolumenkonzepten. Molekularpathologische Untersuchungen helfen heute, Subklassifikationen von Tumoren zu diagnostizieren; prospektive Studien haben hierfür spezifische Behandlungen je nach Tumorart etabliert. Abhängig von Tumorart, Lokalisation, Muster in der Bildgebung sowie von anderen patientenspezifischen Faktoren wird daher heute die Strahlentherapie von Hirntumoren als individualisierte Radiotherapie (iRT) angewendet.

 
Studie
 
Interview
 
BNGO
 
Pharmabericht
Chronische myeloische Leukämie (CML): Mit Dasatinib Langzeit-Outcome im Fokus

Das Langzeitüberleben von CML-Patienten gehört mittlerweile zum Behandlungsalltag wie Experten am Beispiel des Tyrosinkinaseinhibitors (TKI) der 2. Generation Dasatinib im Rahmen der freien Vorträge zur CML auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie am 10. Oktober 2015 in Basel/Schweiz, diskutierten. Dasatinib erzielte bei deutlich mehr CML-Patienten ein frühes molekulares Ansprechen und damit ein besseres Outcome hinsichtlich progressionsfreiem und Gesamtüberleben als der Erstgenerations-TKI Imatinib (1). Die Langzeitwirksamkeit und -verträglichkeit von Dasatinib bestätigte sich auch nach 7 Jahren im bisher längsten Follow-up eines TKIs der zweiten Generation in der Therapie der CML (2).

 
Kongressbericht
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