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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
15.11.2013
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Editorial
 
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Titelthema
Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Überlebenszeitgewinne durch den Einsatz molekular gezielter Substanzen

Das kolorektale Karzinom (CRC) ist der am häufigsten diagnostizierte Tumor in Europa. Fast 50% der betroffenen Patienten entwickeln Metastasen (1). Für sie war bis in die späten 1990er Jahre eine Chemotherapie mit 5-Fluorouracil und Folinsäure (5-FU/FA) die einzige medikamentöse Behandlungsoption. Ihre mediane Überlebenszeit betrug kaum mehr als 1 Jahr. Seit der Jahrhundertwende eröffnete die Einführung von Irinotecan, Oxaliplatin sowie des oralen 5-FU-Prodrug Capecitabin die Möglichkeit kombinierter Chemotherapien (2), durch die mediane Überlebenszeiten von bis zu 19,5 Monaten erreicht wurden (3). Überlebenszeitgewinne ließen sich auch durch eine sequentielle Anwendung dieser Chemotherapien und durch Fortschritte in der Resektion von Lebermetastasen realisieren. Zu einer Verbesserung des medianen Überlebens auf über 2 Jahre hat jedoch erst die Kombination von Chemotherapien mit molekular gezielten Substanzen geführt (4). Die Möglichkeit mehrerer Folgetherapien nach einer Erstlinienbehandlung wirft jedoch zunehmend die Frage auf, welche Aussagekraft dem klinischen Parameter des medianen Gesamtüberlebens noch zukommt.

Minimal-invasive Chirurgie des Kolonkarzinoms - state of the art

Minimal-invasive Verfahren zur operativen Therapie des Kolonkarzinoms kommen auch in Deutschland zunehmend zum Einsatz. In mehreren großangelegten, prospektiv-randomisierten Multicenter-Studien konnte gezeigt werden, dass die onkologischen Langzeitergebnisse der laparoskopischen Chirurgie denen der offenen Chirurgie zumindest gleichwertig sind. Darüber hinaus ergeben sich Vorteile der laparoskopischen Chirurgie in der frühpostoperativen Phase mit geringerer perioperativer Morbidität und damit verbundenen kürzeren Liegezeiten sowie geringeren Re-Interventionsraten bezüglich Narbenhernie/Verwachsungen im Langzeitverlauf. Die höheren direkten Kosten der laparoskopischen Technik werden hierdurch ausgeglichen. Essentiell bleibt - wie in der offenen Chirurgie auch - die kritische und korrekte, individuelle Indikationsstellung sowie ein mit der entsprechenden Expertise ausgestattetes OP-Team. Unter diesen Voraussetzungen sollte den laparoskopischen Verfahren zur Therapie des Kolonkarzinoms der Vorzug gegeben werden, um den Patienten bei gleichwertigen onkologischen Langzeitergebnissen die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie nicht vorzuenthalten.

Bildgebung des mRCC im Zeitalter der "Targeted Therapies" - ist RECIST noch aktuell?

Die RECIST-Klassifikation gilt aktuell als Standard für klinische Therapiestudien bei soliden Tumoren einschließlich des metastasierenden Nierenzellkarzinoms. Sogenannte "Targeted Therapies" haben auf die Größe von Läsionen einen geringeren Einfluss als klassische Chemotherapie-Schemata. Entsprechend bildet die auf Veränderungen der Tumorgröße ausgelegte RECIST-Klassifikation ein Therapieansprechen nicht ideal ab. Andere radiologische Kriterien für ein Therapieansprechen, die durch teils automatisierte Bildbearbeitungsverfahren und durch neuartige funktionelle Darstellungen zugänglich werden, müssen zusätzlich Einzug in klinische Studien erhalten. Neuere Kriterien, wie Änderungen der Binnenstruktur von Nierentumorgewebe, werden zur Entwicklung neuer "Response"-Kriterien beitragen. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Bildgebung des metastasierenden Nierenzellkarzinoms hinsichtlich der "Response"-Bewertung zusammen und zeigt neue bildgebende Ansätze einer Therapiebewertung auf.

Moderne sonographische Bildgebung der Niere

Die inzidentelle Detektion von asymptomatischen Nierenraumforderungen hat in den letzten 30 Jahren mit der Nutzung von Ultraschall und Computertomographie zugenommen. Dabei stellt die Unterscheidung von komplexen Nierenzysten und zystischen Nierentumoren im Vergleich zur Diagnose von blanden Nierenzysten und soliden Tumoren eine große Herausforderung dar. Im Rahmen der Diagnostik von fokalen Nierenläsionen wird die Sonographie meist als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt. Neben der primären grundlegenden B-Bildoptimierung wie Tissue Harmonic Imaging (THI), Spatial-Compounding-Technik und Speckle-Reduction-Technik hat die Sonographie v.a. mit der Einführung von Ultraschall-Kontrastmitteln sowohl beim Nachweis als auch der Charakterisierung von zystischen Nierenveränderungen zu den anderen Schnittbildverfahren aufgeschlossen. Zusätzlich können Volumendarstellungen und die sonographisch gestützte Bildfusion mit CT oder MRT die Diagnostik und Therapiekontrolle nach Interventionen erleichtern. In diesem Beitrag sollen die unterschiedlichen neuen Techniken mit ihren Einsatzmöglichkeiten dargestellt und anhand von Bildbeispielen erläutert werden.

 
Interview
 
Fortbildung
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Neuroendokrine Neoplasien: Früher Behandlungsbeginn mit Octreotid LAR empfehlenswert

Das Somatostatinanalogon Octreotid LAR verlängert signifikant die Zeit bis zum Auftreten eines Progresses bei Patienten mit Neuroendokrinen Neoplasien (NEN) des Mitteldarms. Da sich inzwischen auch ein positiver Trend im Gesamtüberleben bei Patienten mit niedriger Tumorlast zeigt, rechtfertigt dies einen frühen Behandlungsbeginn, so das Fazit von Prof. Jörg Bojunga, Frankfurt, der die aktuellen Daten aus der PROMID-Studie vorstellte. Für die medikamentöse Therapie von metastasierten pankreatischen NET G1/2 empfehlen die ENETS-Leitlinien Everolimus als Option nach Chemotherapie sowie als Erstlinientherapie, wenn die Chemotherapie kontraindiziert ist. Basis für diese Empfehlung waren die Ergebnisse der RADIANT-3-Studie, die Prof. Christine Spitzweg, München, diskutierte.

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