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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
30.11.2012
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Editorial
 
News
 
Pharmabericht
Erhaltungstherapie mit Pemetrexed beim fortgeschrittenen nicht-plattenepithelialen NSCLC

Vor rund einem Jahr wurde Pemetrexed für die Erstlinien-Erhaltungstherapie zugelassen bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC, deren Erkrankung nach einer Platin-basierten Chemotherapie nicht unmittelbar fortgeschritten ist. Patienten können durch Weiterbehandlung mit Pemetrexed (im Anschluss an eine Erstlinientherapie mit Pemetrexed/Cisplatin) einen Überlebensvorteil erzielen, wie die Ergebnisse der PARAMOUNT-Studie belegen (1). Die Strategie setzt auf die Möglichkeit einer verlängerten Tumorkontrolle durch kontinuierliche Weiterbehandlung mit einer aus der Induktion vertrauten Substanz - ein Vorgehen, das auch dem Wunsch vieler Patienten nach fortlaufender Behandlung entspricht (2).

 
Titelthema
Tuberöse Sklerose – Zielgerichtete Therapieoptionen mit mTOR-Inhibitoren

Tuberöse Sklerose (TSC) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die zu einer Vielzahl meist tumoröser Veränderungen in den unterschiedlichsten Organsystemen führt. Pathogenetische Grundlage ist eine mangelnde inhibitorische Regulation des mTOR-Moleküls durch den defekten Komplex aus den TSC1- und TSC2-Genprodukten. Wenngleich ein wirklich kurativer Ansatz nicht existiert, stellt die pharmakologische Inhibition des mTOR-Moleküls eine zielgerichtete Therapieoption für verschiedene Aspekte der Erkrankung dar. Everolimus ist zur Therapie des subependymalen Riesenzellastrozytoms bereits zugelassen; für mit TSC assoziierten renalen Angiomyolipome wird die Zulassung von Everolimus in Kürze erwartet. Darüber hinaus mehren sich die Hinweise, dass auch weitere Aspekte der Erkrankung wie die pulmonale Lymphangioleiomyomatose, kutane Veränderungen und evtl. sogar mit TSC assoziierte epileptische Krampfanfälle durch mTOR-Inhibitoren positiv beeinflusst werden können.

Das endogene Cushing-Syndrom Ursachen, Diagnostik und Therapie
Das endogene Cushing-Syndrom ist eine seltene Erkrankung. Obwohl meist gutartige Tumoren ursächlich sind, ist diese Erkrankung aufgrund der durch den Hypercortisolismus verursachten metabolischen Veränderungen mit einer hohen Mortalität vergesellschaftet. In der Diagnostik steht die endokrinologische Funktionsdiagnostik an erster Stelle, erst dann schließt sich in Abhängigkeit von den Befunden eine gezielte bildgebende Diagnostik zur Identifizierung des ursächlichen Tumors an. Primäre Therapie ist die Operation. Je nach Entität kann sich eine Strahlentherapie und/oder medikamentöse Therapie anschließen. Bei nicht behandelbarem ursächlichen Tumor kommt auch noch die beidseitige Adrenalektomie als Option in Frage. Wichtig ist eine lebenslange und regelmäßige Nachsorge dieser Patienten. Nachsorge ebenso wie Differentialdiagnostik und Initiierung der adäquaten Therapie gehören in die Hände des Endokrinologen.
Aktuelle systemische Erstlinientherapie des metastasierten NSCLC - Ein Überblick

Das Therapiespektrum beim metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom hat sich in den letzten Jahren erweitert. Neben der Chemotherapie stehen derzeit zielgerichtete Therapien etwa mit Tyrosinkinaseinhibitoren zur Verfügung. Letztere sind bei Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinom und aktivierenden Mutationen im EGFR-Gen wirksam. Durch den Einsatz der molekular-stratifizierten Therapie hat sich das progressionsfreie Überleben in ausgewählten Patientengruppen verlängert. Derzeit in der klinischen Erprobung befindliche Wirkstoffe könnten für die molekular-stratifizierte Therapie weitere Vorteile bringen. Im Folgenden werden die Optionen der Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem Nicht-Plattenepithelkarzinom vorgestellt. Ein Fokus liegt auf den zielgerichteten Therapien.

Mikrowellenablation pulmonaler Neoplasien

Krebserkrankungen sind ein weltweites Gesundheitsproblem und gehören zu den führenden Todesursachen (1). Neben einigen anderen Organen wie der Leber, dem Skelett und dem zentralen Nervensystem, ist die Lunge ein häufiger Ort vor allem hämatogener Metastasierung. Crow et al. (2) beschrieben bereits in den 80er Jahren, dass 20-54% aller Patienten, die an einer Tumorerkrankung verstarben, Lungenmetastasen aufwiesen. In ausgewählten Patientenkollektiven können mit operativen Verfahren bei vollständiger Resektion 5-Jahres-Überlebensraten (JÜR) zwischen 36% und 48% erreicht werden (3, 4). Die Zahl der Neuerkrankungen an Lungenkrebs stagniert zur Zeit in vielen europäischen Ländern auf einem konstant hohen Niveau (5). Im Jahr 2006 war das Bronchialkarzinom mit 47.100 Neuerkrankungen die dritthäufigste bösartige Neuerkrankung in Deutschland (6). Aufgrund seiner schlechten Prognose war es 2006 in Deutschland für 40.771 Todesfälle verantwortlich und hatte eine 5-JÜR von 15-18% (6). Trotz der stetig voranschreitenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten hat sich in den USA die relative 5-JÜR seit Mitte der 80er Jahre von 13% nur geringfügig auf 16% verbessert (5). Aufgrund der häufig spät einsetzenden klinischen Symptomatik entgehen die meisten Bronchialkarzinome einer frühzeitigen Diagnosestellung.

 
Interview
 
Serie
 
DGFIT
 
Kongressbericht
Everolimus und Octreotid LAR zur Therapie von NET in den ENETS-Leitlinien empfohlen

Kann ein neuroendokriner Tumor nicht operativ entfernt werden, stehen in palliativer Intention verschiedene Medikamente zur Verfügung. In den Leitlinien der European Neuroendocrine Tumor Society (ENETS) wird je nach Tumorlokalisation eine medikamentöse Behandlung mit einer Biotherapie (z.B. Octreotid LAR) oder einer zielgerichteten Therapie (z.B. Everolimus) empfohlen. Bei progredienten metastasierten pankreatischen NET (pNET) G1/G2 wird der mTOR-Inhibitor Everolimus als sichere und zugelassene Therapieoption zur Tumorstabilisierung genannt. Das Somatostatin-Analogon Octreotid LAR gilt als Therapie der Wahl bei funktionell aktiven NET G1/G2 unabhängig von der Lokalisation des Primärtumors. Es wird außerdem auch als antiproliferative Therapie bei funktionellen und nicht funktionellen NET G1 des Mitteldarms empfohlen (1).

mCRPC: Viele Medikamente – nun geht es um die optimale Therapie für den individuellen Patienten

Die rasante Entwicklung in der Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) stellt den Uroonkologen nun vor das Problem, dass man - seit Einführung des ersten Therapeutikums Docetaxel 2004 - zwar inzwischen viele Substanzen zur Verfügung hat, die "richtige Therapie für den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt sich jedoch erst langsam herauszukristallisieren beginnt", so Prof. Martin Schostak, Magdeburg, auf dem diesjährigen DGU in Leipzig. Die Langzeitdaten der TROPIC-Studie sind ein gutes Beispiel dafür, wie das Überleben der Patienten inzwischen erfolgreich verlängert werden kann: "16,5 Monate unter Docetaxel in der TAX-Studie und 18,9 Monate in TROPIC unter Cabazitaxel ergeben für die Patienten ein bisher unerreichtes medianes Gesamtüberleben von 29,4 Monaten."

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