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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
12.12.2009
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Editorial
 
News
Therapieentscheidung bei Myelodysplastischen Syndromen oft nicht einfach
Mit der Einführung neuer Substanzen und der Optimierung bestehender Therapieoptionen haben sich in den letzten Jahren die Möglichkeiten zur Behandlung myelodysplastischer Syndrome (MDS) deutlich verbessert. Auf einem von Celgene unterstützten Satelliten-Symposium auf der Jahrestagung der DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH+SSH, diskutierten fünf MDS-Experten unter der Leitung von PD Dr. Aristoteles Giagounidis, Duisburg, und PD Dr. Uwe Platzbecker, Dresden, anhand realer Fallbeispiele das Für und Wider der möglichen Therapieoptionen. Dabei wurde deutlich, dass nur eine umfangreiche Diagnostik die Klassifizierung der prognostisch stark differierenden MDS-Formen ermöglicht und damit die Therapie vorgibt. Doch auch die individuelle Lebenssituation der Betroffenen und ihre physische und mentale Belastbarkeit müssen beachtet werden, sind doch die meisten der Patienten 75 Jahre und älter.
 
Titelthema
Fertilitätserhalt bei Frauen mit Krebs
Die häufigsten Krebsleiden bei jungen Frauen sind Mammakarzinome und Lymphome. Die Überlebensrate von Krebspatientinnen nimmt dabei glücklicherweise stetig zu. Die behandelnden Ärzte werden dadurch in zunehmendem Maße auch mit den Langzeitfolgen von Chemotherapie und Bestrahlung auf die Fertilität junger Frauen konfrontiert. Die Vielfalt der Behandlungsoptionen zum Fertilitätserhalt bei Frauen macht eine enge Zusammenarbeit zwischen Onkologen und Reproduktionsmedizinern unumgänglich. Die Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen und ein flächendeckendes Versorgungsangebot, welches im deutschlandweiten Netzwerk FertiProtekt gesichert ist, können eine erfolgreiche Fertilitätsprotektion gewährleisten. Eine individuelle Nutzen/Risiko-Abwägung ist im Hinblick auf die Techniken mit zum Teil noch experimentellem Charakter zwingend und kann nur im ausführlichen interdisziplinären Dialog sowie im Gespräch mit der Patientin entschieden werden.
Fertilitätserhalt nach Chemo/Radiotherapie: Retransplantation kryokonservierten Ovarialgewebes – eine experimentelle, aber aussichtsreiche Methode
Dank neuerer und erfolgreicherer Therapieregime konnte die Überlebensrate junger Frauen mit Krebs deutlich gesteigert werden. Eine viel größere Bedeutung als früher bekommen daher die Langzeitkomplikationen wie etwa der durch die Chemo- und Radiotherapie induzierte Verlust der Ovarialfunktion. Es gibt heute mehrere Möglichkeiten des Fertilitätserhalts, die teilweise noch experimenteller Art sind, wie etwa die Entnahme und spätere Retransplantation von Ovarialgewebe, die in diesem Artikel vorgestellt wird. Dass die Kryokonservierung von ovariellem Gewebe mit anschließender Retransplantation technisch möglich ist, und sich damit die Ovarialfunktion von Krebspatientinnen wieder herstellt lässt, konnte inzwischen in mehreren Zentren gezeigt werden. Bei etwa 30 Frauen, hauptsächlich in Europa und Israel, wurde diese experimentelle Methode durchgeführt, die bislang zu 6 Geburten geführt hat [1].
Studie zum Zweiterkrankungsrisiko bei familiärem Brustkrebs ermöglicht individuelle Risikoabschätzung
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland: Jede zehnte Frau ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. In 5-10% der Fälle wird die Erkrankung vererbt. Meist sind dafür Veränderungen in den Brustkrebsgenen BRCA1 oder BRCA2 die Ursache. Bei Trägerinnen solcher Genveränderungen besteht neben einem deutlich erhöhten Erkrankungsrisiko außerdem die Gefahr, dass sich im Laufe der Zeit auch in der anderen Brust ein bösartiger Tumor entwickelt. Dies führt dazu, dass sich viele betroffene Frauen bereits nach der Erstdiagnose beide Brüste entfernen lassen. Mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe hat das Deutsche Konsortium für Familiären Brust- und Eierstockkrebs nun die weltweit größte Studie zum Zweiterkrankungsrisiko vorgelegt. Sie zeigt nun erstmals, dass das Risiko, erneut an Brustkrebs zu erkranken, nicht pauschal benannt werden kann. Die Ergebnisse ermöglichen eine individuelle Risiko-Abschätzung bei den Betroffenen. Die Deutsche Krebshilfe hat diese Studie mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert.
 
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MASCC/ESMO sprechen Empfehlung für Palonosetron bei moderat emetogener Chemotherapie aus
 
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