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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
07.10.2015
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News | Deutscher Hautkrebskongress der ADO
 
Gastrointestinale Tumoren
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Stellenwert der Strahlentherapie beim Ösophaguskarzinom

Die Strahlentherapie stellt neben der Operation und der Chemotherapie eine wichtige Therapieoption beim Ösophaguskarzinom dar und kann sowohl als definitive Therapie, meistens in Kombination mit einer simultanen Chemotherapie, als auch als neoadjuvante Therapie im Rahmen eines multimodalen Konzepts eingesetzt werden. Dabei stellt die definitive Radiotherapie/Radiochemotherapie die Therapie der Wahl für ein nicht-operables Ösophaguskarzinom oder für Patienten mit hohen perioperativen Risiken dar. Bei prinzipiell operablen Tumoren in einem lokal oder loko-regionär fortgeschrittenen Stadium kann eine multimodale Therapie die Prognose gegenüber einer alleinigen Operation deutlich verbessern und wird in der aktuellen Leitlinie ausdrücklich empfohlen (1-3).

Molekulare Typisierung und Graduierung des kolorektalen Karzinoms

Sporadische Kolorektalkarzinome (CRC) mit Mikrosatelliteninstabilität weisen nur ein geringes Fernmetastasierungsrisiko auf. In der aktuellen WHO-Klassifikation und der S3-Leitlinie für das CRC von 2013 werden Sonderformen des CRC (muzinös, siegelringzellig, serratiert, cribriform-comedoartig und solid-undifferenziert) anhand ihres Mikrosatellitenstatus molekular in low grade und high grade Karzinome graduiert. In der täglichen Routine kann für die molekulare Graduierung die Immunhistochemie für hMLH1 und hMSH2 zum Nachweis eines Mismatch-Reparaturgendefekts an die Stelle einer molekularpathologischen Mikrosatelliten-Analyse treten. Der Nachweis einer BRAF-Mutation bei einer Mikrosatellitenstabilität ist mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert und zeigt einen sehr aggressiven Subtyp des CRC an.

 
Hämatologie
 
Fortbildung
Fluoreszenzdiagnostik des Harnblasenkarzinoms

Die heutige Regensburger Universitätsklinik für Urologie zählte einst zu den ersten Institutionen, die in den 1990er Jahren damit begannen, die Fluoreszenzdiagnostik beim Harnblasenkarzinom zu entwickeln und anzuwenden. Mit der Zulassung der Substanz Hexaminolävulinsäure für die photodynamische Diagnostik beim Harnblasenkarzinom im Jahre 2007 wurde dieses Verfahren fest in den klinischen Alltag der meisten urologischen Kliniken integriert. Acht Jahre nach unserem letzten Beitrag zu dieser Thematik in Journal Onkologie ist es höchste Zeit, wieder einmal zu berichten, wie sich eine der wenigen Innovationen in Diagnostik und Therapie des Harnblasenkarzinoms, die sich in den letzten Jahrzehnten in der klinischen Routine durchsetzen konnte, seither entwickelt hat.

Umgang mit chronischer Toxizität aktueller molekularer Therapien

Mit dem Einzug der molekularen Behandlung hat sich die Therapielandschaft in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Mit der kontinuierlichen Therapie haben wir uns von dem Konzept der zyklischen Toxizität verabschiedet und begleiten unsere Patienten auf dem Therapiepfad der kontinuierlichen Exposition. Damit verbunden ist die tägliche Auseinandersetzung mit chronischen Toxizitäten. Im Gegensatz zur chemotherapeutischen Behandlung bieten molekulare Therapien mit ihrer häufig oralen und kontinuierlichen Verabreichung zwar weniger Grad-3/4-Toxizitäten, dafür jedoch niederschwellige, andauernde unerwünschte Ereignisse (AE), die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen können. Ein gutes Beispiel ist der Einsatz der Inhibitoren des Epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptors (EGFR). Diese Substanzen wurden als gut verträglich eingestuft. Das häufige Auftreten von kutanen AEs war jedoch in der breiten klinischen Anwendung prohibitiv. Erst mit der Implementierung von Strategien zur Prävention und präemptiven Therapie zeigte sich eine Verbesserung des Therapiemanagements und damit auch der Tolerabilität bei den Patienten (1). Insbesondere die immer wieder zu beobachtenden Langzeitremissionen unter einer molekularen Therapie bedingen eine Langzeitexposition, die im besonderen Maße das Therapiemanagement fordert. Dieser Übersichtsartikel stellt eine Auswahl von klinisch relevanten AEs molekularer Substanzen zusammen. Er soll Anregungen zum Umgang mit den Problemen bieten.

 
Interview
 
BNGO
 
Studie
 
Pharmabericht
Lebensverlängerung für Ärzte wichtigstes Therapieziel – Mutationstestung grundlegend

Eine Lebensverlängerung ist für Ärzte, die Patienten mit einem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) behandeln, das wichtigste Therapieziel. Das ergab eine internationale Befragung zum Management von NSCLC-Patienten in der klinischen Praxis (1). Zudem wurde deutlich, dass die EGFR-Mutationstestung in Deutschland noch nicht konsequent genug umgesetzt wird. Dies ist angesichts vorliegender Studiendaten zu EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren (EGFR-TKIs), zum Beispiel zu Afatinib* (GIOTRIF®), kaum nachvollziehbar. Der ErbB-Family-Blocker war beim primären Endpunkt progressionsfreies Überleben (PFS) ebenso wie bei der Symptomkontrolle und der Lebensqualität einer Standard-Chemotherapie signifikant überlegen. Erstmals konnte ein signifikanter Überlebensvorteil (sekundärer Endpunkt, präspezifizierte Subgruppenanalyse) bei NSCLC-Patienten mit dem häufigsten EGFR-Mutationstyp Del19 gezeigt werden (2-4).

Therapie von B-Zell-Lymphomen

MabThera® (Rituximab, Roche) ist als hoch wirksamer immuntherapeutischer Antikörper in den Standardtherapieprotokollen von CD20-positiven B-Zell-Lymphomen etabliert. Bei der Induktionstherapie des follikulären Lymphoms (FL) und des diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) werden 8 Zyklen Rituximab in Kombination mit einer Chemotherapie gegeben. Patienten mit FL und Therapieansprechen auf die Induktion erhalten anschließend eine Erhaltungstherapie alle 2 Monate über 2 Jahre. Für beide Indikationen ist seit März 2014 EU-weit eine subkutane Galenik von Rituximab zugelassen. Mit der erfolgten Zulassung von Rituximab SC ist die Therapie – bei gleicher Wirksamkeit und Verträglichkeit – für Patienten, Ärzte und medizinisches Personal deutlich vereinfacht. Aktuelle Daten der prospektiven, randomisierten Phase-III-Studie MabEase bestätigen die Effizienz und Sicherheit der subkutanen Applikation auch beim DLBCL.

 
Kongressbericht
Metastasiertes Pankreaskarzinom: Post-hoc-Analysen zum Einfluss der Behandlungsdauer mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin auf das Gesamtüberleben und zum Karnofsky-Index

In der Phase-III-Studie MPACT (1)* hat sich die Kombination nab-Paclitaxel (nab-P) + Gemcitabin (Gem) bei Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom in allen untersuchten Endpunkten einschließlich des Gesamtüberlebens einer alleinigen Gemcitabin-Therapie gegenüber als überlegen gezeigt. Inzwischen gilt die Kombination als zugelassener Standard in dieser Indikation. Dass noch bessere Behandlungsergebnisse erzielt werden, wenn bis zum Progress behandelt wird, hat eine auf dem Europäischen Krebskongress (ECC) in Wien vorgestellte Post-hoc-Analyse gezeigt. In einer weiteren Post-hoc-Analyse der Studie wurde belegt, dass der Karnofsky-Index unter nab-P + Gem stabil blieb oder sich sogar verbesserte.

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