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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.10.2014
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Titelthema
Chirurgische Aspekte bei Kopf-Hals-Tumoren

Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die heutige Sicht der chirurgischen Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs. Die prinzipielle Einschätzung der Möglichkeit zur Residualtumor-freien (R0)-Resektion steht bei der primären Therapieentscheidung im Vordergrund. Davon hängt die Entscheidung zur primär-chirurgischen Therapie ab, die bei bestehender R0-Resektabilität in der Regel die initiale Therapie der Wahl sein sollte. Auch wenn die initiale operative Therapie hohe Bedeutung hat (bei ca. 80% der Therapieentscheidungen), sollte von Anfang an ein Gesamtkonzept für die Primärtherapie feststehen. Hierbei fließen in Abhängigkeit von histopathologisch definierten Risikofaktoren Möglichkeiten der postoperativ-adjuvanten Therapie und, im Falle ablativer Chirurgie, alternative nicht-chirurgische Verfahren ein.

Möglichkeiten der Rekonstruktiven Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich

Die primäre Rekonstruktion bei Weichteil- und Knochendefekten in der Kopf-Hals-Region ist insbesondere nach ablativer Tumorchirurgie die Grundvoraussetzung zur Wiederherstellung von Ästhetik und Funktion. Mit Erfolgsraten von über 90% stellt der mikrovaskuläre Gewebetransfer hierbei die Therapie der Wahl dar. Heutzutage steht eine große Auswahl unterschiedlicher mikrovaskulärer Transplantate (freier Lappen) zur Verfügung, wobei für die Auswahl der jeweiligen Technik neben der Größe und der Beschaffenheit des zu rekonstruierenden Gewebes auch der Gesundheitszustand und die Prognose des Patienten eine entscheidende Rolle spielt. Insgesamt sollte der Erhalt der Lebensqualität des Patienten im Vordergrund stehen. Gerade nach Resektion im zahntragenden Bereich stellt ferner die kaufunktionelle Wiederherstellung eine Herausforderung dar, die in der Regel die Insertion dentaler Implantate zur Verankerung eines Zahnersatzes notwendig macht.

Bildgebung der Kopf-Hals-Region

Mundhöhle, Pharynx und Larynx sind der Inspektion und Endoskopie unmittelbar zugänglich, sodass eine Vielzahl der Tumoren ohne weitere Bildgebung erkannt werden kann. Die Tiefenausdehnung, die Infiltration von benachbarten Organen sowie der Nachweis von Metastasen haben Einfluss auf die Therapieentscheidung. Deshalb ist neben der histologischen Klassifizierung die Schnittbildgebung notwendig. Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) sind hierbei die Verfahren der Wahl für die Diagnostik der Kopf-Hals-Region, zusätzlich sollte entsprechend der aktuell gültigen Leitlinien ein Thorax-CT zum Ausschluss von Lungenmetastasen oder eines Zweitmalignoms durchgeführt werden (1, 2). Sowohl CT als auch MRT bieten neben axialen Schnittbildern hochaufgelöste Bilder in weiteren Orientierungen (coronar, sagittal, oblique). In der Lymphknotendiagnostik sowie der Diagnostik oberflächlich gelegener Organe (Schilddrüse, Speicheldrüsen) kommt der Ultraschall zum Einsatz. Zu den Indikationen zur Positronenemissionstomographie (PET), entweder als PET/CT oder PET/MR durchgeführt, gehören der unbekannte Primärtumor bei gesicherter Halslymphknotenmetastase (CUP-Syndrom), der unklare pulmonale Rundherd und der unklare Befund - Narbe oder Rezidiv - in der Tumornachsorge.

 
Fortbildung
Psychoedukation mit Krebspatienten

Unter Psychoedukation wird eine umfassende, standardisierte und multimodale Intervention für Krebspatienten verstanden. Vorhandene Programme fokussieren schwerpunktmäßig die Stärkung der Gesundheit, die Unterstützung der Krankheitsverarbeitung, das Stressmanagement sowie die psychosoziale Unterstützung. Verschiedene Formen von Entspannungstechniken sind teilweise in den jeweiligen Programmen integriert. In zahlreichen Studien haben sich psychoedukative Interventionen als hochwirksam erwiesen im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität oder die Reduktion psychosozialer Belastungen. In Deutschland werden psychoedukative Programme für Krebspatienten vor allem in der stationären Rehabilitation, aber auch im Rahmen ambulanter Nachsorge angeboten.

Single-Center-Experience - Anwendungserfahrungen mit Trabectedin in der Langzeittherapie

Weichteilsarkome haben eine Inzidenz von 2-3/100.000 pro Jahr und machen damit einen Anteil von etwa 1% aller Tumorerkrankungen aus. Die erfolgreiche Behandlung von Weichteilsarkomen setzt bereits primär ein multimodales Therapiekonzept voraus, welches neben operativen Verfahren auch die Strahlen- und Chemotherapie in Abhängigkeit vom Tumorstadium einbezieht. Aufgrund der Seltenheit der Entität und der notwendigen interdisziplinären Zusammenarbeit ist die Behandlung oder Kooperation mit einem großen Sarkomzentrum von großer prognostischer Bedeutung für die Patienten. Der vorliegende Artikel gibt Behandlungserfahrungen mit dem für die Zweitlinientherapie der Weichteilsarkome zugelassenen Trabectedin (Yondelis®) anhand von 10 Patientenfällen aus dem Universitätsklinikum Heidelberg wieder.

 
BNGO
 
Pharmabericht
Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Zulassung für Bevacizumab beim platinresistenten Rezidiv

Bevacizumab (Avastin®) hat sich seit der Zulassung im Jahr 2011 als Standard für die 1st-line-Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms fest etabliert. Patientinnen ab FIGO-Stadium IIIB bietet die frühe und kontinuierliche Behandlung mit dem VEGF-Antikörper in Kombination mit Carboplatin plus Paclitaxel die Chance auf ein signifikant verlängertes progressionsfreies Überleben (1, 2). Bereits seit 2012 kann Bevacizumab zudem bei Patientinnen mit platinsensiblem Ovarialkarzinomrezidiv eingesetzt werden, wenn sie den Antikörper nicht als 1st-line-Therapie erhalten konnten (1). Seit August 2014 ist Bevacizumab nun auch für die Behandlung des platinresistenten Rezidivs zugelassen (1). Die erneute Zulassungserweiterung schließt eine therapeutische Lücke in der Behandlung des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms und untermauert die hohe Wirksamkeit von Bevacizumab bei dieser Erkrankung.

 
Interview
 
Kongressbericht
Meningeosis neoplastica - Standards und Neuigkeiten der medikamentösen Therapie

Bei vielen fortgeschrittenen oder aggressiv verlaufenden Tumorerkrankungen bzw. hämatologischen Neoplasien kommt es auch zu einem Befall des zentralen Nervensystems mit Tumorzellen. Die Meningeosis neoplastica ist eine Patienten stark belastende Komplikation bei soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien, bei der sich die Tumorzellen in den Liquorraum sowie in die Hirn- und Rückenmarkshäute (leptomeningealer Befall) ausbreiten. Im Rahmen der NOA-Jahrestagung 2014 erläuterte PD Dr. Martin Glas, Bonn, die aktuellen Therapieoptionen bei soliden Tumoren und Meningeosis neoplastica. In liposomalem Cytarabin (DepoCyte®) sieht Glas eine wichtige Option für die intrathekale Therapie von diffusen Tumorabsiedlungen. Die Substanz zeichnet sich durch ihre lange Halbwertszeit im Liquor aus, die dazu führt, dass DepoCyte® im Gegensatz zu anderen Therapeutika nur alle zwei Wochen gegeben werden muss. Dies bedeutet eine erhebliche Vereinfachung der Behandlung für Patienten und Therapeuten.

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