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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
18.10.2013
Ausgabe:
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Editorial
 
News
ADO 2013: Therapie-Optionen bei Malignem Melanom und Basalzellkarzinom

In der Therapie des malignen Melanoms haben zwei Ansätze in den letzten beiden Jahren für einen regelrechten "Hype" gesorgt: Die Immuntherapie mit monoklonalen Antikörpern, die sog. Checkpointmoleküle auf T-Helferzellen wie CTLA-4 oder PD-1 oder den Tumorzellen (PD-L1) blockieren und dadurch verhindern, dass sich das Immunsystem bei chronischer Stimulation "selbst abschaltet" sowie die gezielte Hemmung der BRAF-Kinase mit BRAF-Inhibitoren. Diese beiden Ansätze haben eine Welle losgetreten. In den Startlöchern stehen weitere monoklonale Antikörper zur Immuntherapie, ein zweiter BRAF-Inhibitor wurde vor kurzem erst zugelassen. Weitere zielgerichtete Substanzen wie MEK- und ERK-Inhibitoren rücken vor und schüren die Hoffnung, durch Kombinationen mit BRAF-Inhibitoren Resistenzmechanismen zuvorzukommen. Auch auf dem Gebiet der spezifischen Immuntherapie mit Tumorvakzinen wird mit Hochdruck geforscht. Auf dem 23. Hautkrebskongress vermittelten zahlreiche spannende Vorträge sehr gut die Aufbruchstimmung, die zur Zeit bei der Therapie des malignen Melanoms herrscht und sie zeigten auch: Es bleibt spannend.

 
Titelthema
Prostatabiopsie

Das Prostatakarzinom ist in Deutschland das häufigste Malignom bei Männern und Gegenstand zahlreicher Studien. Trotz stetiger Verbesserung der bildgebenden und laborchemischen Diagnostik in den letzten Jahrzehnten kann das Vorliegen eines Prostatakarzinoms weiterhin nur durch eine histologische Sicherung bewiesen werden. Zudem erlaubt der histologische Differenzierungsgrad (Gleason-Score) eine Abschätzung des Progressionsrisikos und hat einen hohen Einfluss auf die Therapiewahl. Die Prostatabiopsie ist bei den meisten Patienten ein einfach durchzuführendes Verfahren mit hoher diagnostischer Aussagekraft und insgesamt nur geringer Morbidität und Mortalität. Im Folgenden werden die Indikationen und unterschiedlichen Techniken der Prostatabiopsie (transrektal, perineal, MRT-gestützt) mit aktueller Datenlage vorgestellt.

Stellenwert von Real-Time-Elastographie und multiparametrischem MRT

Das Prostatakarzinom (PCA) stellt mit ca. 64.000 Neuerkrankungen pro Jahr weiterhin die häufigste maligne Tumorerkrankung des erwachsenen Mannes in Deutschland dar (1). Neben der digital rektalen Untersuchung (DRU) steht dem Urologen mit dem prostataspezifischen Antigen (PSA) im Rahmen der Vorsorge ein weiteres Hilfsmittel zur Frühdetektion des PCA zur Verfügung. Allerdings wird dessen Einsatz im Rahmen des Screenings anhaltend kontrovers diskutiert (2). Aufgrund der zunehmenden Akzeptanz und Inanspruchnahme flächendeckender Screeningmaßnahmen sowie der verbesserten diagnostischen Methoden werden PCAs heutzutage meist in einem frühen, lokal begrenzten Stadium entdeckt (3). Zur morphologischen Beurteilung stehen neben dem konventionellen transrektalen Ultraschall (TRUS) im B-Mode mittlerweile die bildgebenden Verfahren der Real-Time-Elastographie (RTE) sowie der multiparametrischen MRT (mMRT) an vielen Zentren als ergänzende diagnostische Modalitäten zur Verfügung. In dieser Arbeit soll im Speziellen der Einsatz dieser beiden modernen Verfahren diskutiert werden.

Die Rolle des Cholin-PET/CT in der Primär- und Rezidivdiagnostik des Prostatakarzinoms

Unnötige Diagnostik und daraus resultierende Übertherapie des Prostatakarzinoms (PCA) sind Gegenstand intensiver Diskussion in den urologischen Fachgesellschaften, aber auch in der Öffentlichkeit und in der Laienpresse. Sensitive und spezifische diagnostische Methoden könnten ein Weg sein, zur Lösung dieser Problematik beizutragen. Das Cholin-PET/CT ist in der Lage, im Rahmen einer Fusionsbildgebung anatomisch/morphologische Informationen mit metabolisch-funktionellen Daten zu kombinieren. Trotz vielversprechender präklinischer und interessanter, initialer klinischen Daten hat die kostenintensive und logistisch anspruchsvolle Methode bislang nicht Eingang in die klinische Routine gefunden, die Aussagen der europäischen und deutschen Leitlinien sind nach wie vor vorsichtig und zurückhaltend. Ziel dieser Übersicht ist es, sowohl für die initiale Diagnostik des PCA als auch für Staging und Diagnostik im biochemischen Rezidiv für einen Überblick über die aktuelle Datenlage zum Cholin-PET/CT zu geben und Hinweise darauf zusammenzufassen, wo in der Zukunft bei Umsetzung entsprechender klinischer Forschungsprojekte die Rolle dieser innovativen Technologie liegen kann.

Secondline-Therapie mit Nintedanib zeigt signifikanten Überlebensvorteil

Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) haben immer noch oft eine schlechte Prognose; trotz effektiver Erstlinien-Chemotherapien ist die Überlebenszeit durch den Progress der Erkrankung verkürzt, der bei allen Patienten in der Regel auftritt. Die Therapieoptionen in dieser Situation sind begrenzt: Zuletzt konnte eine Studie aus dem Jahr 2005 in der Zweitlinien-Therapie mit Erlotinib einen Überlebensvorteil im Vergleich zu Placebo zeigen (1, 2). Es existiert daher ein dringender Bedarf an effektiven Therapeutika (3). Aus diesem Grund sind die Ergebnisse der Phase-III-Studie LUME-Lung 1 besonders beachtenswert: Der orale Angiokinase-Hemmer Nintedanib* erzielte in Kombination mit Docetaxel im Vergleich zu Docetaxel allein in der Zweitlinie eine signifikante Verlängerung des medianen Überlebens um 2,3 Monate bei Patienten mit der häufigsten Form des Lungenkrebses, dem Adenokarzinom (4).

 
Interview
 
Fortbildung
 
Serie
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Gibt es eine informierte Inanspruchnahme beim Mammographie-Screening?

Im Nationalen Krebsplan, Stand 2013, wird hinsichtlich der Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung folgendes Ziel formuliert: "Die informierte Inanspruchnahme der im Nutzen belegten Krebsfrüherkennungsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen wird gesteigert durch: i) Verbesserung der Informationsangebote über Nutzen und Risiken der Krebsfrüherkennung mit dem Ziel der informierten Entscheidung; ii) Verbesserung der Teilnahmeraten an den im Nutzen belegten Screeningprogrammen. Die Ergebnisse der von der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und der Women’s Health Coalition e.V. initiierten Studie in 2012, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit, mit dem Titel „Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings" zeigen, dass es noch einiger Anstrengungen bedarf, um dieses Ziel zu erreichen. Den wissenschaftlichen Bericht der Befragung finden Sie unter www.bundesgesundheitsministerium.de/mammographie-screening-studie.

MDS: Eisenchelation bei Low-risk-Patienten

Eine Bluttransfusion enthält 200-250 mg Eisen, daher kann es bereits nach 20 Erythrozytenkonzentrat-Einheiten zu einer Eisenüberladung kommen, sagte Dr. Valeria Santini, Florenz, Italien. Das Eisen wird in den Organen (Leber, Herz und Knochenmark) abgelagert, beeinträchtigt deren Funktion und induziert oxidativen Stress in den Zellen. Mit Eisenchelatoren lässt sich der Anteil des Nicht-Transferrin-gebundenen Eisens, der chelierbar ist, das sog. labile Plasma-Eisen, entfernen. Studienergebnisse zeigen, dass MDS-Patienten mit hohem Transfusionsbedarf unter Eisenchelat-Therapie länger leben (1). Der Eisenchelator Deferasirox beeinflusst auch hämatologische Parameter positiv, sodass weniger Transfusionen nötig werden (2). Es gebe auch Hinweise auf Verbesserung der Parenchymfunktion und Zellvitalität durch Eisenchelation, sagte Santini.

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