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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
23.11.2009
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Editorial
 
News
DGHO fordert bessere Versorgung für ältere Krebspatienten
Anlässlich der Gemeinsamen Jahrestagung warnt die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. DGHO) vor der Gefahr einer zunehmenden Unter- und Fehlversorgung älterer Krebspatienten. Auf der einen Seite verbessern neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Ansätze in der Krebsdiagnostik und -therapie schon jetzt die Lebensqualität vieler Krebspatienten und steigern die Überlebensraten. Auf der anderen Seite gehen die medizinischen Errungenschaften in der Onkologie auch mit einer immensen Steigerung der Behandlungskosten einher, die deutlich größer ist als in allen anderen Fachgebieten. Somit befinden sich die Onkologen im Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Medizinethik. Hinzu kommt, dass durch die demografische Entwicklung und die verlängerten Überlebenszeiten bei vielen Krebserkrankungen der Kostendruck in den nächsten Jahren noch erheblich zunehmen wird.
Interview: Therapie der CML: Es gibt neue Herausforderungen
Die Einführung von Imatinib war ein entscheidenden Fortschritt für die Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML). Neue Daten aus der größten klinischen Studie mit neu diagnostizierten CML-Patienten (IRIS) zeigten bisher noch nie erreichte Überlebensraten. Das Gesamtüberleben der mit Imatinib behandelten Patienten betrug nach 7 Jahren 86% und sogar 94%, wenn nur CML-assoziierte Todesursachen mit einbezogen wurden. Somit verstarben weniger als 6% der Patienten innerhalb von 7 Jahren an CML. Die Daten belegen, dass 93% der Patienten seit Studienbeginn keine Progression in die akzelerierte Phase oder Blastenkrise zeigen. Nilotinib hat sich als effektive Zweitlinientherapie bestätigt und inzwischen auch als wirksame Option in der Erstlinientherapie.
 
Titelthema
Der ältere Patient: Diagnostik und Therapie in der Onkologie – leitliniengerecht?
Andreas H. Leischker1, Gerald F. Kolb2, 1Krankenhaus Maria Hilf GmbH, Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Onkologie und Altersmedizin, Krefeld, 2Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover, Abteilung Innere Medizin, Fachbereich Geriatrie.
Bei älteren Tumorpatienten ist das vorrangige Therapieziel nicht eine Verlängerung der Lebenserwartung, sondern eine gute Lebensqualität. Bei älteren Patienten ist die Lebensqualität eng mit dem Erhalt bzw. der Wiederherstellung der Selbständigkeit korreliert. In Therapiestudien sind ältere Tumorpatienten unterrepräsentiert. Das chronologische Lebensalter ist für die Prognose einer Tumorerkrankung von untergeordneter Bedeutung. Karnowsky Index, WHO- und ECOG-Performance Status sind als alleinige Grundlage für Therapieentscheidungen bei älteren Tumorpatienten nicht ausreichend. Bei jedem Tumorpatienten im Alter von über 70 Jahren muss ein geriatrisches Basisassessment durchgeführt und bestehende Komorbiditäten müssen systematisch erfasst werden. Zu dem geriatrischen Basisassessment gehören die Erfassung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs, Barthel-Index), der Kognition, der Emotion (Screening auf Depression) und der Mobilität (Sturzneigung). Die Komorbiditäten können mit dem Charlson-Index erfasst werden. Die Entscheidung für oder gegen eine tumorspezifische Therapie sollte aufgrund der Ergebnisse des geriatrischen Assessments, der Komorbiditäten und der Tumorentität gefällt werden. Bei Patienten im Alter von über 70 Jahren, die eine Chemotherapie mit einem Risiko für eine febrile Leukopenie von >20% erhalten, sollten hämatopoetische Wachstumsfaktoren bereits beim ersten Zyklus prophylaktisch eingesetzt werden.
Aktuelle Daten zur internistisch-onkologischen Therapie alter Patienten mit kolorektalem Karzinom
Ulrich Wedding, Klinik für Innere Medizin II, Jena. Das mediane Erkrankungsalter von Patienten mit kolorektalem Karzinom beträgt derzeit in der Bundesrepu-blik Deutschland 69 Jahre bei Männern und 75 Jahre bei Frauen, Tendenz steigend. Ca. 20% der Patienten sind 80 Jahre oder älter. Altersassoziierte Veränderungen gehen mit einer erhöhten therapieassoziierten Morbidität und Mortalität einher. Im Rahmen der Behandlung alter Patienten stellt sich erstens die Frage, wie diese altersassoziierten Veränderungen erkannt werden, und zweitens, welche Therapieprotokolle speziell für diese Patienten geeignet sind. Der Beitrag berichtet über aktuell publizierte Ergebnisse und gegenwärtige Studienkonzepte für alte Patienten mit kolorektalem Karzinom. Im Vordergrund steht die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III sowie die Therapie im fortgeschrittenen Stadium.
 
Pharmabericht
Therapie des multiplen Myeloms: Eine Kombination aus interdisziplinärem Management und individuellen Strategien
Durch die Einführung einer Reihe neuer Substanzen haben sich die Therapiemöglichkeiten beim multiplen Myelom (MM) in den letzten 10 Jahren vervielfacht. Die neuen Medikamente – Thalidomid, Bortezomib und Lenalidomid (Revlimid®) – haben zu einem deutlichen therapeutischen Fortschritt geführt. Krankheits- und therapiebedingte Komplikationen können die Behandlungsoptionen allerdings erheblich einschränken. Daher ist eine Kombination von interdisziplinärem Management und individuellen Strategien notwendig, um für die Patienten bestmögliche Resultate zu erzielen. Im Rahmen eines Satellitensymposiums anlässlich der DÖSGHO in Mannheim haben Experten dies ausführlich diskutiert.
KRAS-Bestimmung ermöglicht individualisierte Therapie für Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom
Die Addition monoklonaler Antikörper zur Standardchemotherapie hat für Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) einen eindeutigen Vorteil gebracht. Sie leben länger krankheitsfrei, und in einem Update der CRYSTAL-Studie konnte erstmals auch eine signifikante Überlebensverlängerung durch eine EGFR-Inhibition mit Cetuximab bei Patienten mit mCRC vom KRAS-Wildtyp nachgewiesen werden. Die Entdeckung von KRAS als prädiktiver molekularer Marker war der erste Schritt in Richtung individualisierte Therapie beim Kolorektalkarzinom, über die Experten auf einem Satellitensymposium der Firma Merck im Rahmen der diesjährigen Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Mannheim diskutierten.
 
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