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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
10.12.2008
Ausgabe:
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Kongressbericht
Standard und Trends in der Therapie mit Lenalidomid
In der Rezidivtherapie des multiplen Myeloms (MM) hat die immunmodulierende Substanz Lenalidomid in Kombination mit Dexamethason heute einen festen Stellenwert. Die Zulassungsstudien MM-009 und MM-010 [1,2] zeigten, dass die Kombination Lenalidomid/Dexamethason einer Dexamethason-Monotherapie signifikant überlegen ist. Auch neue Subgruppenanalysen bestätigen, dass die Kombination wirksamer ist als die Monotherapie, unabhängig von der Anzahl der Vortherapien und einer Vortherapie mit Bortezomib oder Thalidomid. Inzwischen belegen darüber hinaus Phase-III-Studien die hohe Effektivität von Lenalidomid/Dexamethason bei Patienten mit neu diagnostiziertem MM. Zukunftsweisend sind zudem Studien zur sequenziellen Therapie, bei der Lenalidomid künftig eine wichtige Rolle bei der Induktionstherapie sowie als Kombinationspartner bei der Konsolidierung nach Stammzelltransplantation und in der Erhaltungstherapie spielen könnte.
Bortezomib in der Initialtherapie des multiplen Myeloms
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat vor kurzem die Zulassung von Bortezomib in Kombination mit Melphalan/Prednison zur Primärtherapie von Patienten mit multiplem Myelom (MM)erteilt, die keine geeigneten Kandidaten für eine Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation sind. Basis für die Zulassungserweiterung waren die Ergebnisse der Studie VISTA*, in der die Initialtherapie mit Bortezomib/Melphalan/Prednison (VMP) im Vergleich zum bisherigen Standard Melphalan/Prednison (MP) zu einer signifikanten Verlängerung des Überlebens führte. Von der Addition von Bortezomib profitierten alle Subgruppen und vor allem Hochrisikogruppen bei akzeptabler Tolerabilität. Bortezomib ist prädestiniert für den Einsatz bei niereninsuffizienten Patienten, da der Proteasom-Inhibitor hemmend auf die lokale Inflammation im Nierengewebe wirkt [1] und die Substanz ohne Dosisreduktion bei Niereninsuffizienz eingesetzt werden kann [2].
 
Titelthema
Fertilitätsprotektion bei Krebs
Die zunehmenden Erfolge der onkologischen Therapie haben für viele betroffene Frauen auch die spätere Familienplanung wieder in den Vordergrund gerückt. So beträgt die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach Hodgkin-Lymphomen in der Kindheit mehr als 90% und fast 80% für akute lymphoblastische Leukämien [1]. Im Jahre 2006 wurden in den USA bei Frauen 679.540 neue Krebserkrankungen erwartet, 8% der Frauen davon sind unter 40 Jahre alt [2]. Die Vielfalt der Behandlungsoptionen zum Fertilitätserhalt bei Frauen macht eine enge Kooperation zwischen Onkologen und Reproduktionsmedizinern unumgänglich. Um die Koordination dieser Aktivitäten zu ermöglichen, besteht in Deutschland mit FertiPROTEKT ein flächendeckendes Netzwerk, das sich mit Beratung und Therapie Betroffener ebenso befasst wie mit einer wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Therapieformen.
 
News
Aromatasehemmer Switch oder Upfront bei Brustkrebs: Auf das Gesamtüberleben kommt es an
Darin sind sich die Experten einig: Aromatasehemmer (AH) spielen bei der adjuvanten Behandlung des frühen, Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs postmenopausaler Patientinnen die zentrale Rolle. Uneinigkeit herrscht darüber, welches Therapieschema zu bevorzugen ist. Grundsätzlich fällt die Entscheidung zwischen einem AH von Anfang an (Upfront) und dem Switch auf einen AH wie Exeme-stan (Aromasin®) nach 2 bis 3 Jahren Tamoxifen. „Die aktuellen Leitlinien und Expertenmeinungen geben keine klare Empfehlung“, sagte Prof. Marc Sütterlin, Mannheim, auf einem von der Pfizer Pharma GmbH unterstützten Symposium anlässlich der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie.1 Unter seinem Vorsitz diskutierten Experten, welche Daten und Argumente aktuell für die beiden Optionen sprechen. Strittig waren vor allem die Bedeutung des Gesamtüberlebens als Studienendpunkt sowie die Häufigkeit früher Rezidive.
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