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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
09.01.2008
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Titelthema
Vorabinformation zur aktualisierten Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland
Der Brustkrebs ist in den westlichen Industrienationen, so auch in Deutschland, das häufigste Malignom der Frau. Brustkrebs tritt bei Männern nur selten auf (< 1%). Seit 1970 steigt die Brustkrebsinzidenz stetig in Deutschland an. Die für das Jahr 2002 vom Robert-Koch-Institut publizierten Daten beschreiben 55.150 Neuerkrankungen. Brustkrebs stellte mit 26,8% aller Krebs-Neuerkrankungen der Frau das häufigste Malignom dar (1;2). Das mittlere Erkrankungsalter lag bei 62 Jahren. 60% der Neuerkrankungsfälle betraf Frauen ab dem 60. Lebensjahr. In der altersadjustierten Datendarstellung des Robert-Koch-Instituts im Vergleich der Jahre 2000 und 2002 ist eine Zunahme der Brustkrebsneuerkrankungsfälle in den Altersgruppen 40-45 und 45-50 Jahre abzulesen. 2002 wurden 17.780 Todesfälle registriert. Die Sterblichkeit an Brustkrebs nimmt seit 1990 in Deutschland ab. Von 1998 bis 2002 betrug die 5-Jahres-Überlebensrate für Brustkrebs-patientinnen über alle Stadien 79%, und lag damit um 7 Prozentpunkte höher im Vergleich zur Zeitspanne von vor 10 Jahren (1988 bis 1992) (3)).
Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren
Beim diesjährigen State of the Art Meeting der Kommission Ovar vom 15. bis 16. Juni 2007 in Stuttgart wurde die von der Kommission Ovar erstmalig herausgegebene interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren vorgestellt. Nach der Definition der AWMF ist eine S2k-Leitlinie eine konsensusbasierte Leitlinie, die durch eine interdisziplinäre, repräsentativ für den Addressatenkreis der Leitlinie zusammengesetzte Expertengruppe mit formaler Konsensusfindung entwickelt wurde. Bei der Erstellung der vorliegenden Leitlinie waren sämtliche an der Diagnostik, Therapie und Nachsorge beteiligten Fachgesellschaften, Arbeitsgemeinschaften, Patientinnenvertreter und Pflegeberufe beteiligt. Ziel ist, die medizinische Versorgung und die Lebensqualität von Patientinnen mit dieser Erkrankung zu verbessern. Darüber hinaus soll die Leitlinie die erforderlichen Mindestmaßnahmen für eine qualitätsgesicherte Behandlung aufzeigen, um eine dementsprechende Deckung der anfallenden Kosten zu garantieren. Diese ist mit den momentan gültigen Abrechnungsziffern bei weitem nicht gewährleistet. Die Empfehlungen umfassen die Beratung von Hochrisikogruppen, die Diagnostik, die operative und systemische Therapie der frühen und fortgeschrittenen Stadien sowie die Behandlung seltener, histologischer Subtypen. Großer Wert wurde auf die Nachsorge, Rehabilitationsmaßnahmen, palliative Therapie und psychoonkologische Betreuung gelegt. Die Empfehlungen richten sich an die behandelnden Fachkolleginnen und Kollegen, Pflegeberufe und weitere medizinische Partner in der Behandlung der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren. Darüber hinaus soll sie Betroffenen und Ratsuchenden zur Orientierung dienen.
Operative Therapie der Patientin mit Ovarialkarzinom
Die Primärbehandlung des Ovarialkarzinoms besteht aus der Operation mit Entfernung allen Tumorgewebes soweit möglich gefolgt von Chemotherapie. In den Frühstadien ist neben der Entfernung des Primärtumors ein sorgfältiges Staging der gesamten Bauchhöhle mit pelviner und paraaortaler Lymphonodektomie erforderlich, um eine komplette Tumorresektion zu gewährleisten. Bei den fortgeschrittenen Stadien sollte immer eine maximale Tumorreduktion angestrebt werden, da hierdurch das Überleben der Patientin signifikant verbessert wird. Hierzu sind in vielen Fällen Darmresektionen, ausgedehnte Peritonektomien einschließlich des Zwerchfellperitoneums und Oberbaucheingriffe erforderlich. Dies muss bei der Operationsplanung berücksichtigt werden.
 
Kongressbericht
 
Pharmabericht
Orale Analgesie über 24 Stunden mit osmotisch aktivem Hydromorphon
Das ursprünglich für die Behandlung von Tumorschmerzen von der WHO entwickelte und etablierte Stufenschema wird immer wieder auch auf die Therapie von Nicht-Tumorschmerzen übertragen und hat sich dort größtenteils bewährt. Besser wäre es aber, die Therapie an der Schmerzstärke zu orientieren. Denn zu komplex sind die pathophysiologischen Mechanismen, die oftmals parallel ablaufen und sich im Verlauf der Erkrankung ändern können, so PD Dr. Michael Strumpf, Bremen, bei einem Janssen-Cilag Symposium auf dem DGSS 2007 in Berlin. Bei einer spezialisierten Schmerztherapie reicht die Symptomlinderung allein nicht aus, sondern es wird in erster Linie ein ursachenorientiertes, interdisziplinäres Gesamtkonzept benötigt.
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