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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
15.01.2007
Ausgabe:
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Titelthema
SOFT – TEXT – PERCHE: Innovative Ansätze in der Therapie des prämenopausalen rezeptorpositiven Mammakarzinoms
Anthrazyklinhaltige Chemotherapien haben sich in den letzten Jahren zum wesentlichen Bestandteil der adjuvanten Therapie des prämenopausalen Mammakarzinoms entwickelt. Ein relevanter Anteil der Karzinome, die in dieser Lebensphase auftreten exprimieren Östrogen- bzw. Progesteronrezeptoren. Eine Reihe kleinerer Studien, die in den letzten Jahren publiziert wurden, hat die Bedeutung von adjuvanten endokrinen Therapiestrategien untersucht. In der Prämenopause ist die Situation aufgrund der vorhandenen Ovarialfunktion deutlich komplexer als bei postmenopausalen Frauen. Es kommen verschiedene Interventionen in Frage, zu denen die Ovarablation und der Einsatz von SERMs zählen. Ebenso hat die Chemotherapie aufgrund ihrer gona­den­toxischen Wirkung bei einem Teil der Patientinnen den Effekt einer passageren oder permanenten Suppression der Ovarialfunktion. Die Wirkung zytotoxischer Therapieregime erschwert daher die Interpretation von vorliegenden Studienergebnissen. Die Wirksamkeit von Aromatasehemmstoffen bei prämenopausalen Patientinnen mit endokrin responsivem Mammakarzinom ist derzeit noch völlig unklar.
Endometriumkarzinom: Diagnostik und stadienabhängige Therapie
Das Endometriumkarzinom (EC) ist in den westlichen Industrieländern die häufigste bösartige Erkrankung des weiblichen Genitaltraktes. Unter allen Malignomerkrankungen der Frau nimmt das Endometriumkarzinom in der Inzidenz mit jährlich 142.000 Neuerkrankungen weltweit die 7. Stelle ein [3]. In den USA ist das Endometriumkarzinom das vierthäufigste Karzinom nach dem Mamma-, Bronchial- und Kolonkarzinom. Eine von 37 Frauen in den USA erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem Endometriumkarzinom. In Deutschland werden jedes Jahr ca. 11.300 neue Fälle registriert, damit rangiert das Endometriumkarzinom auf Platz 4 aller bösartigen Erkrankungen bei Frauen [14]. Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit fortschreitendem Alter an und erreicht einen Gipfel zwischen 75 und 80 Jahren. Etwa 2-4% aller Endometriumkarzinomfälle werden bei Frauen unter 45 Jahren registriert [11,15]. Das 5-Jahres-Überleben beträgt etwa 90% in den Stadien Ia und Ib, 81% im Stadium Ic, 80% im Stadium IIa, 50% im Stadium IIIc und sinkt auf knapp 20% im Stadium IV [7]. Das mittlere 5-Jahresüberleben wird in den Ländern mit der höchsten Inzidenz zwischen 72% in Europa und 84% in den USA angegeben [3].
Aspekte aus der Frauenarztpraxis zur HPV-Impfung
Die gynäkologische Früherkennung (sekundäre Prävention) wird seit über 30 Jahren in den Frauenarztpraxen in Deutschland angeboten. Sie hat zu einer deutlichen Reduktion von Neuerkrankungen an Zervixkarzinomen geführt. Bisher konnten wir als Gynäkologen nur eine frühe Erkennung aber keine echte „Vorsorge“ (primäre Prävention) anbieten. Die Früherkennung ist mit einem enormen Beratungs- und Kostenaufwand verbunden. Die Teilnahmequoten am Früherkennungsprogramm sind immer noch nicht hoch genug. Durch die HPV-Impfung kann ein Schutz vor mindestens 71,5% der onkogenen Viren erreicht werden. Durch Zusammenarbeit aller Disziplinen, vor allem Frauenärzte, Allgemeinmediziner, Internisten und Pädiater haben wir die Chance auf hohe Impfraten und somit auf eine effektive Prävention vor der neunthäufigsten Krebsart der Frau.
 
Kongressbericht
Metastasiertes CRC: Kombinationsregime bieten Aussicht auf Langzeitüberleben
Die Kombinationsregime FOLFIRI (5FU/FS, Irinotecan) und FOLFOX (5-FU/FS, Oxaliplatin) gelten heute als Standard in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen kolorektalen Karzinoms. Die Ansprechraten liegen um die 50% und mit dem sequentiellen Einsatz von Oxaliplatin und Irinotecan sind mediane Überlebenszeiten von über 20 Monaten erreichbar. Eine weitere Steigerung der Ansprechraten ist durch die Kombination mit dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab möglich. Dies wiederum erhöht die Chancen von Patienten mit initial nicht resektablen Lebermetastasen auf eine sekundäre Metastasenresektion nach Einsatz einer primär systemischen Therapie. Retrospektive Analysen zeigen, dass für vollständig resezierte Metastasen nach Downsizing durch Chemotherapie das 5-Jahresüberleben bei rund 40% liegt, berichtete PD Dr. Gunnar Folprecht, Dresden.
 
Pharmabericht
Leptomeningealer Befall: Effektive Prophylaxe und Therapie
Erfreulicherweise haben durch die modernen Therapiemodalitäten heute viele Patienten mit Malignomen die Chance, mit ihrer Erkrankung noch lange Jahre zu leben. Doch diese längeren Überlebenszeiten können auch neue Problemfelder erzeugen, wie zum Beispiel eine zunehmende Inzidenz an leptomeningealer Metastasierung: „Früher haben die Patienten diese Form der ZNS-Metastasierung einfach nicht erlebt“, erläuterte Prof. Richard Herrmann aus Basel, der gemeinsam mit Prof. Dieter Hoelzer aus Frankfurt das Symposium „Effektive Prophylaxe und Therapie von leptomeningealem Befall“ anlässlich der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie moderierte.
Metastasiertes Mammakarzinom: Auf dem Weg zur individualisierten Therapie
In der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms stehen heute eine Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung, die nicht den Anspruch erheben sollten, in Konkurrenz zueinander zu stehen, sagte Professor Siegfried Seeber, Essen. Vielmehr gelte es, die Medikamente sinnvoll einzusetzen, abgestimmt auf Rezidivmuster, Tumortyp, Progressionsgeschwindigkeit, Symptome sowie auf die individuelle Situation, um damit für die Patientinnen ein längeres Überleben bei verbesserter Lebensqualität zu erzielen. In vielen Fällen sind eine alleinige antihormonelle Therapie, Trastuzumab oder eine Monochemotherapie ausreichend. Gilt es jedoch bei symptomatischen Patientinnen eine rasche Remission zu erzielen, so steht die Polychemotherapie an erster Stelle. Als eine sehr wirksame Option mit günstigem Toxizitätsprofil hat sich Gemcitabin in Kombination mit Taxanen, Vinorelbin und Platin erwiesen. Im Vergleich zur Paclitaxel-Monotherapie ließ sich mit der Kombination Gemcitabin/Paclitaxel nicht nur ein Zugewinn an Lebenszeit, sondern auch an Lebensqualität erzielen, weshalb sich Gemcitabin auch für die adjuvante Therapie anbietet. Inwieweit sich die adjuvante Therapie des primären Mammakarzinoms durch die Hinzunahme von Gemcitabin zu einer sequentiellen Taxantherapie verbessern lässt, wird aktuell in der SUCCESS-Studie geprüft.
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