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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
10.09.2015
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Lungenkarzinom
Strahlentherapie des Lungenkarzinoms

In Deutschland wird ein Lungenkarzinom jährlich bei ca. 32.000 Männer und ca. 13.000 Frauen diagnostiziert, mit stetig steigender Anzahl an Neuerkrankungen (1). Damit zählt das Lungenkarzinom zu der dritthäufigsten Tumorerkrankung nach dem Prostata-/Mammakarzinom und dem Kolorektalen Karzinom (2, 3). Die Diagnosesicherung erfolgt mittels Bronchoskopie mit Feinnadelaspirationsbiopsie oder CT-gestützter Punktion. Zur Festlegung des Tumorausbreitungsstadiums ist mindestens eine kontrastmittelverstärkte Computertomographie (Thorax/Oberbauch) und in den Stadien II-IIIB zusätzlich ein FDG-PET/CT und eine kraniale Bildgebung (Empfehlungsgrad A) notwendig (4). Histologisch erfolgt die Einteilung nach WHO in kleinzellige (Small Cell Lung Cancer, SCLC) und nicht-kleinzellige (Non-Small Cell Lung Cancer, NSCLC) Karzinome. Das NSCLC wird weiter in Plattenepithelkarzinome, Adenokarzinome und großzellige Karzinome unterteilt. Für Adenokarzinome wird zusätzlich eine molekular-zytologische Analyse zur Bestimmung der EGFR-Mutation bzw. ALK-Translokation durchgeführt.

Chirurgie bei Lungenkrebs

Aufgrund der erst spät auftretenden klinischen Symptome qualifizieren sich auch heute zum Zeitpunkt der Erstdiagnose nur eine Minderzahl der Patienten mit einem primären Bronchialkarzinom für eine chirurgische Resektion (ca. 30% bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC), ca. 5% bei kleinzelligem Bronchialkarzinom (SCLC)). Für diese Patienten in einem frühen, operablen Stadium stellt die chirurgische Tumorentfernung die beste Chance auf einen relevanten Gewinn an Lebenszeit dar. Um ein Höchstmaß an onkologischer und perioperativer Sicherheit für diejenigen Patienten zu gewährleisten, die schließlich einem lungenresezierenden Eingriff zugeführt werden, ist eine sorgfältige und individuelle Indikationsstellung unabdingbar. Diese sollte heute an einem spezialisierten Zentrum im interdisziplinären Verbund erfolgen und sich im Wesentlichen auf 3 Faktoren stützen, nämlich die präoperative histologische Sicherung des Tumors wann immer möglich, ein präzises Tumorstaging sowie die Abklärung der funktionellen Operabilität des Patienten für das geplante Resektionsausmaß.

Diagnostik und Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms (SCLC)

Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) zeichnet sich klinisch durch seine hohe Proliferationsrate, sein aggressives Wachstum und frühe Metastasierung aus. Mit sensitiven Untersuchungsmethoden lassen sich bei Diagnosestellung bereits bei über zwei Drittel der Patienten Metastasen nachweisen. Das rasche Wachstum geht aber auch mit einem in der Regel sehr guten Ansprechen auf eine initiale Chemotherapie einher, sodass eine stringente Diagnostik und akkurates Staging für eine rasche und stadiengerechte Therapieeinleitung von Nöten sind. Trotz vielfältiger Erfolge in der Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien im Bereich der nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome (NCSLC) bleiben die Therapieoptionen und die Prognose des SCLC weiterhin beschränkt. Vor allem die systemische Chemotherapie und die Strahlentherapie stellen aktuell die wichtigsten Säulen in der Behandlung des SCLC dar.

 
Interview
 
Fortbildung
Psychische und soziale Probleme im Verlauf einer hämatologischen Krebserkrankung

Patienten mit einer hämatologischen Krebserkrankung erleben eine hohe Symptombelastung aufgrund einer oftmals invasiven und toxischen Behandlung. Zu den häufigsten psychosozialen Belastungen nach einer hämatologischen Krebserkrankung gehören Fatigue, Schlafstörungen, kognitive Funktionseinschränkungen, sexuelle Funktionsstörungen und psychische Belastungen. Ein Drittel aller hämatologischen Patienten leidet unter einer psychischen Störung, vor allem unter Angststörungen, Anpassungsstörungen und Depressionen. Bei jüngeren hämatologischen Krebspatienten kann es durch die onkologische Behandlung zu Einschränkungen in der Fertilität bzw. zu Infertilität kommen. Spezifische Studien sind notwendig, um die Belastungen und Unterstützungsbedürfnisse von Patienten mit einer hämatologischen Krebserkrankung genauer zu ermitteln und bedarfsgerechte Unterstützungsprogramme anbieten zu können.

Metastasiertes Mammakarzinom: Behandlung in Abhängigkeit von der Tumorbiologie

Für die Therapie von Patientinnen mit metastasiertem HER2-negativen/HR-positiven Mammakarzinom (mBC), bei denen die Erstlinientherapie fehl schlug und die Standardbehandlung mit einem Anthrazyklin nicht angezeigt ist, wurde innerhalb der EU nab-Paclitaxel (Abraxane®) zugelassen. Die Kommission Mamma der AGO empfiehlt nab-Paclitaxel als palliative Chemotherapie nach Anthrazyklin-Vorbehandlung in der adjuvanten oder metastasierten Situation. Die Wirksamkeit von nab-Paclitaxel hängt von der Tumorbiologie ab. In der metastasierten Situation sollte deshalb idealerweise eine Biopsie der Metastase gewonnen werden. Prof. Hans-Joachim Lück, Hannover, berichtet hier über die Behandlung von zwei Frauen mit unterschiedlichen Tumorbiologien.

 
BNGO
 
Studie
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Aktuelle Daten zu Avastin firstline bestätigen Wirksamkeit unabhängig vom Tumorrest

Die frühe und kontinuierliche Firstline-Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms mit Bevacizumab (Avastin®) in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel bewirkt eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) unabhängig vom Tumorrest. Dies ergab eine Subgruppenanalyse der Phase-III-Studie ICON 7, deren Ergebnisse kürzlich auf dem Amerikanischen Krebskongress in Chicago präsentiert wurden. Die aktuelle Auswertung der in Deutschland als AGO-Ovar 11 bekannten Studie bestätigt die positiven Ergebnisse der ursprünglichen Intention-to-treat-Analyse für alle vordefinierten Subgruppen. Patientinnen mit FIGO-Stadium IIIB-IV, die makroskopisch tumorfrei operiert waren, hatten durch die Behandlung mit Bevacizumab ebenso ein verlängertes PFS (HR=0,77; 95%-KI 0,59-0,99), wie Patientinnen mit einem Tumorrest > 0 cm (HR=0,81; 95-KI 0,69-0,95) (1).

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