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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
08.09.2014
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Titelthema
VATS-Lobektomie

Nach Einführung von Asepsis und Anästhesie wird die minimal-invasive Chirurgie (MIC) als die dritte patientenfreundliche Revolution in der Chirurgie bezeichnet (1). In einer Vielzahl von randomisiert kontrollierten Studien sowie Metaanalysen konnten signifikante Vorteile gegenüber offenen Operationen nachgewiesen werden. Die MIC wird in der Thoraxchirurgie als Video-assisted thoracic (thoracoscopic) surgery (VATS) bezeichnet. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die VATS extensiv zur Diagnostik thorakaler Erkrankungen, wie z.B. zur Abklärung pulmonaler Rundherde unklarer Dignität bzw. interstitieller Lungenerkrankungen ausgebaut. Kontroverser wurde der Einsatz der VATS in der Therapie bösartigen Lungenerkrankungen (Bronchialkarzinom) diskutiert, obwohl auch schon einzelne VATS-Lobektomien bei dieser Indikation in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgeführt wurden. Von vielen Thoraxchirurgen wurden diese Eingriffe anfangs abgelehnt, da die Einhaltung der onkologischen Prinzipien/Radikalität bezweifelt wurde.

Das Kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) 2014: Platin-haltige Chemotherapie bleibt Standard

Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC), meist im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, profitieren rasch von einer Standard-Zweifachchemotherapie, allerdings bleibt die Prognose bei im Stadium IV meist nur kurzem progressionsfreien Überleben schlecht. Im Stadium III ist die kombinierte Chemo-Strahlentherapie die Therapie der Wahl mit einer kurativen Chance von 10-20%. Nach in der Regel anfänglich gutem Ansprechen muss aber im Verlauf häufig mit einem Rezidiv bzw. einer Metastasierung gerechnet werden, sodass dann eine Zweitlinientherapie angeboten werden kann. Die Prognose ist nach wie vor ungünstig, sodass frühzeitig palliative Maßnahmen eingesetzt werden sollten. Wesentliche therapeutische Fortschritte hat es beim SCLC in den letzten Jahren nicht gegeben.

 
Interview
 
Pharmabericht
B-Zell-Lymphome: MabThera SC vereinfacht und verkürzt die Applikation

Die Behandlung von Lymphom-Patienten wird mit einer subkutanen Darreichungsform von MabThera® (Rituximab, Roche) bei unveränderter Wirksamkeit und Sicherheit erheblich einfacher und kürzer. Statt 5-6 Stunden wie bei der intravenösen Applikation benötigt die subkutane Gabe des Anti-CD20-Antikörpers nur etwa 5 Minuten. Von Patienten wird sie aus diesem Grund gegenüber der intravenösen Darreichung klar favorisiert. Im Vordergrund stehen die deutlich kürzeren Klinik-/Praxisaufenthalte und der damit verbundene Gewinn an therapiefreier Zeit und Lebensqualität. Zudem profitieren auch Ärzte und medizinisches Personal durch freiwerdende Ressourcen. Die europaweite Zulassung von MabThera SC wurde im März 2014 zur Erstlinienbehandlung des follikulären Lymphoms (FL) und des diffus-großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) in Kombination mit Chemotherapie erteilt. Bei Patienten mit FL beinhaltet die Zulassung auch die Erhaltungstherapie im Anschluss an die Induktionstherapie.

Daten zum Gesamtüberleben bestätigen Wirksamkeit von Afatinib

Beim diesjährigen ASCO-Kongress wurden aktuelle Ergebnisse zum Gesamtüberleben (OS) unter Therapie mit Afatinib (GIOTRIF®) vorgestellt. Die kombinierte Post-hoc-Analyse der Phase-III-Studien LUX-Lung 3 und 6 (LL3, LL6) zeigte gegenüber Chemotherapie eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens um drei Monate bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) und häufiger EGFR-Mutation (Del19/L858R, EGFR-M+) (1). Damit wurden die bereits bekannten Daten zur Wirksamkeit von Afatinib bezüglich progressionsfreien Überlebens (PFS, jeweils primärer Endpunkt, wurde in LL3 und LL6 erreicht), Symptomkontrolle und Lebensqualität auch hinsichtlich des OS (sekundärer Endpunkt in LL3 und LL6) bestätigt (2, 3).

 
BNGO
 
Studie
 
Kongressbericht
Neues aus Onkologie und Supportivtherapie - wirksam behandeln und Lebensqualität erhalten

Die gezielte systemische Therapie von Tumorerkrankungen hat in den letzten 20 Jahren einen wahren Siegeszug angetreten. Viele Patienten leben heute länger und besser. Zu den aussichtsreichsten Ansätzen im Kampf gegen Krebserkrankungen zählt derzeit die Immunonkologie, da sie sich das körpereigene Immunsystem zunutze macht. Doch ohne adäquate supportive Maßnahmen, die von Beginn an in das Therapiekonzept einbezogen werden können, sind viele moderne onkologische Therapien heute nicht durchführbar.  Die Immunonkologie, moderne Therapieansätze bei seltenen Erkrankungen wie dem Weichteilsarkom, die supportive Behandlung von häufigen Tumorkomplikationen wie die Meningeosis neoplastica sowie weitere aktuelle leitliniengerechte supportive Therapiestrategien waren Themen des 26. Münchner Fachpresseworkshops.

Senologiekongress 2014: Periphere Neuropathie bei Taxan-Therapie: Prophylaxe und Therapie

Taxane gehören unbestritten zu den wirksamsten Zytostatika beim Mammakarzinom. Wie bei allen anderen Chemotherapien auch, kann es jedoch trotz der sehr wirksamen Therapie zu Nebenwirkungen kommen, die die Lebensqualität der Patientinnen einschränken können. Dazu gehört unter anderem die Polyneuropathie, die nach wie vor noch nicht hinreichend verhindert werden kann. In einem Symposium bei der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie fasste der Neurologe PD Dr. Helmar C. Lehmann den aktuellen Stand der Forschung zur Polyneuropathie bei Zytostatika zusammen und gab praktische Tipps zur Früherkennung der Symptome und zu Therapieansätzen. Das moderne Taxan nab-Paclitaxel (Abraxane®) als tumorgerichtete Chemotherapie auf Basis der nab-Technologie bedeutet hier bereits einen großen Fortschritt, da es wesentlich einfacher im klinischen Alltag zu handhaben ist und keine zusätzlichen Lösungsvermittler, die potenziell selbst neurotoxisch sind, enthält.

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