Donnerstag, 14. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
30.08.2013
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News
Chronisch Myeloische Leukämie: Switch von Imatinib zu Nilotinib führt häufiger zu Freiheit von minimaler Resterkrankung

Um die Strategien zur Heilung der chronischen myeloischen Leukämie voranzutreiben, laufen derzeit in Europa mehrere Studien, in denen untersucht wird, ob Patienten, die in der Erstlinientherapie eine anhaltende sehr tiefe molekulare Remission erzielen, diese auch nach Absetzen der Therapie langfristig beibehalten. Diese Voraussetzung einer anhaltenden tiefen molekularen Remission wird mit dem Zweitgenerations-Tyrosinkinaseinhibitor Nilotinib häufiger und früher erreicht als mit dem alten Standard Imatinib. Zwei-Jahres-Ergebnisse der ENESTcmr-Studie zeigen nun, dass Patienten, die diese Voraussetzung unter Imatinib nicht erreicht haben, durch einen Wechsel zu Nilotinib bessere Chancen dazu haben.

 
Titelthema
Systemische Therapie von Weichgewebssarkomen bei Erwachsenen

Weichteilsarkome (WTS) stellen mit mehr als 50 Subtypen eine sehr heterogene histopathologisch definierte Gruppe maligner Tumoren dar, welche insgesamt nur etwa 1% aller Malignome bei Erwachsenen ausmacht. Die Inzidenz liegt bei ca. 1,5-2 pro 100.000 Einwohner. Zu den häufigsten Entitäten zählen Leiomyosarkome (15-25%), Liposarkome (10-15%) und Pleomorphe Sarkome (15-25%). Die 5-Jahres-Überlebensraten liegen bei ca. 70-75% für an den Extremitäten lokalisierte WTS und bei ca. 50% für retro- oder intraperitoneale Sarkome. Die einzig kurative Option von nicht metastasierten WTS stellt nach wie vor die Operation dar. Angesichts der häufig sehr großen, primär oft nicht resezierbaren Sarkome, können multimodale Therapiekonzepte unter Einbeziehung von Chemo- und/oder Strahlentherapie die Prognose verbessern. Aufgrund der Seltenheit der Entität und der notwendigen interdisziplinären Zusammenarbeit ist die Behandlung in oder in Kooperation mit einem Sarkomzentrum von großer prognostischer Bedeutung. Der vorliegende Artikel soll einen Überblick über die systemische Therapie von WTS geben. Darüber hinaus stellen wir eine Auswahl aktueller Ergebnisse zur Therapie von WTS vor, welche beim diesjährigen internationalen Kongress der amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) präsentiert wurden.

 
Fortbildung
Projekt: Sport und Krebs - eine landesweite Initiative

Tumorpatienten profitieren zusätzlich zu ihrer Standardtherapie von regelmäßiger körperlicher Aktivität. Ein positiver Einfluss auf die Lebensqualität, den Erhalt der Leistungsfähigkeit und begünstigende Auswirkungen auf die Prognose konnte in den letzten Jahren durch wissenschaftliche Studien gezeigt werden. Diese Erkenntnisse sind bei vielen Ärzten und Patienten noch nicht hinreichend bekannt und das Angebot einer supportiven Trainingstherapie ist derzeit in Deutschland nicht etabliert. Im Rahmen des Projektes "Sport und Krebs - eine landesweite Initiative" sollen sowohl Ärzte als auch Patienten über eine begleitende Sporttherapie informiert und sensibilisiert, ein interdisziplinäres Netzwerk geschaffen und ein flächendeckendes Angebot für eine Sporttherapie für Tumorpatienten etabliert werden.

Immuntherapie in Glioblastomen: Ein Comeback

Glioblastome (GBM) sind die häufigsten malignen hirneigenen Tumoren und zählen mit einem medianen Gesamtüberleben von 14,6 Monaten (1) zu den bösartigsten Tumoren überhaupt. Gemäß der WHO-Klassifikation werden sie als Grad-IV-Tumore eingeteilt, zusammen mit den anaplastischen Gliomen WHO-Grad III werden sie als maligne Gliome bezeichnet. Trotz eines multimodalen Therapiekonzepts in Form einer makroskopisch möglichst vollständigen Tumorresektion, gefolgt von einer adjuvanten Radiotherapie und Chemotherapie mit dem oralen Alkylanz Temozolomid (TMZ) kommt es bei fast allen GBM-Patienten zu einem Tumorrezidiv. Dies tritt meist angrenzend an die ehemalige Resektionshöhle auf und ist maßgeblich auf das infiltrativ-invasive Wachstumsverhalten dieser Tumore zurückzuführen, welches die Wirksamkeit lokaler Therapieverfahren begrenzt.

 
Interview
Bevacizumab beim Glioblastom - sinnvoll oder nicht?

Auf dem diesjährigen ASCO wurden die Ergebnisse zweier Phase-III-Studien (RTOG 0825 und AVAglio) vorgestellt, in denen Bevacizumab beim neu diagnostizierten Glioblastom untersucht wurde. Das progressionsfreie Überleben war in beiden Studien ähnlich: 7,3 (RTOG) bzw. 6,2 (AVAglio) Monate im Kontroll-Arm vs. 10,3 (RTOG) bzw. 10,6 Monate (AVAglio) im Bevacizumab-Arm. Dies war in der AVAglio-Studie signifikant, in der RTOG-Studie wegen eines anders definierten Signifikanz-Schwellenwerts nicht. Das Gesamtüberleben änderte sich in den beiden Studien durch Bevacizumab nicht. Eventuell können in Zukunft mit einem molekularen prädiktiven Profil (PRoB-GBM) in Bezug auf das Ansprechen auf Bevacizumab beim neu diagnostizierten Glioblastom Subgruppen identifiziert werden, die von dem Antikörper profitieren. Dazu befragte JOURNAL ONKOLOGIE die neuroonkologisch tätige Neurochirurgin Dr. Christine Jungk aus Heidelberg.

 
Serie
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017