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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
22.10.2010
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Titelthema
NSCLC: Welche Patienten profitieren von einer postoperativen Radiotherapie?
Das Bronchialkarzinom ist die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung des Menschen. Bei Diagnosestellung sind in etwa 50% der Fälle bereits die regionären Lymphknoten mitbeteiligt, d.h. bei Plattenepithelkarzinomen in 33%, bei Adenokarzinomen in 54%, bei undifferenzierten Karzinomen in 57% [1]. Selbst bei primär operabel erscheinenden Tumoren finden sich bei der Mediastinoskopie bereits in 34% mediastinale Lymphknoten. Die supraklavikulären und Skalenuslymphknoten sind in 2-37% der Patienten befallen [2]. Bei der hämatogenen Metastasierung können alle Organe und Körperregionen befallen werden. Bezüglich des apparativen Stagings ist die Positronenemissionstomographie neben der Computertomographie und der Magnetresonanztomographie ein innovatives nuklearmedizinisches Verfahren, das vor allem zur Beurteilung der Dignität eines Rundherdes beim medizinischen Risikopatienten, zum mediastinalen Lymphknotenstaging und in der Rezidivdiagnostik vorteilhaft ist. Die diagnostische Treffsicherheit wird mit etwa 90% angegeben. Allerdings beträgt die Rate falsch positiver Befunde sowohl mediastinal als auch distant bis zu 17% [3, 4, 5]. Wesentliche Voraussetzung für die Frage der Operabilität, wie auch für die postoperative Strahlentherapie ist die Lungenfunktion. Der folgende Artikel gibt einen Überblick, welche NSCLC-Patienten von einer postoperativen Strahlentherapie profitieren.
Perspektiven in der Therapie des fortgeschrittenen HCC – Aktuelle und zukünftige Behandlungsverfahren
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist mit einem Anteil von bis zu 90% der häufigste maligne Tumor der Leber. Jährlich wird die Erkrankung weltweit bei mehr als 600.000 Menschen diagnostiziert, und fast ebenso viele versterben an diesem Tumor. Damit ist das HCC weltweit die dritthäufigste Ursache krebsbedingter Sterblichkeit [1]. Die Inzidenzraten zeigen dabei eine steigende Tendenz, z. B. in den USA von 1,4/100.000 (1976-1980) auf 2,4/100.000 (1991-1995). 70-90% aller Patienten, die an einem HCC erkranken, leiden an einer Leberzirrhose, so dass diese als stärkster prädisponierender Faktor angesehen werden muss [2-4]. In Deutschland ist die Leberzirrhose meist nutritiv-toxischer Genese oder Folge einer chronischen Virushepatitis.
Hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis (HNPCC, Lynch-Syndrom) – theoretische Grundlagen, Diagnostik und Vorsorgeempfehlungen
Etwa 20% aller kolorektalen Karzinome (CRC) liegt eine genetische Prädisposition zugrunde. 4 bis 5% der Fälle beruhen auf monogen vererbten Tumorsyndromen, welche zumeist autosomal-dominanten Erbgängen folgen. Die häufigste erbliche Krebsprädisposition beim CRC ist das HNPCC-Syndrom. Es ist für etwa 3% aller CRC verantwortlich. Die Diagnosestellung ist nicht alleine anhand individueller phänotypischer Merkmale möglich, sondern erfolgt entweder über die Familienanamnese oder durch den definitiven Nachweis einer zugrundeliegenden Keimbahnmutation. Erstgradige Verwandte von Betroffenen haben jeweils ein 50%iges Risiko, die genetische Disposition geerbt zu haben. Ziel muss es sein, HNPCC-Familien möglichst frühzeitig zu identifizieren und zu versuchen, die ursächliche Keimbahnmutation zu sichern. Bei Nachweis einer zweifelsfrei pathogenen Mutation muss den Risikopersonen der betroffenen Familien eine prädiktive genetische Testung angeboten werden. Nachgewiesenen HNPCC-Patienten und unklaren bzw. nicht weiter abgeklärten HNPCC-Risikopersonen wird eine engmaschige Vorsorgediagnostik empfohlen. In diesem Artikel sollen die wesentlichen theoretischen und diagnostischen Eckpunkte des HNPCC-Syndroms sowie die aktuellen Vorsorgeempfehlungen erläutert werden. Das Hauptaugenmerk ist hierbei auf die Belange der Ärzte gerichtet, die im niedergelassenen und stationären Bereich mit möglichen oder bestätigten HNPCC-Fällen konfrontiert sind.
Strategien zur Steigerung der Resektabilität von kolorektalen Lebermetastasen
Nahezu die Hälfte der Patienten mit kolorektalem Karzinom entwickelt im Laufe ihrer Erkrankung Lebermetastasen. Bei einer jährlichen Inzidenz des kolorektalen Karzinoms von ca. 50/100.000 Einwohnern sind dies allein in Deutschland rund 20.000 Patienten jährlich [1]. Für diese Patienten ist in den letzten Jahren die Resektion der Metastasen zu einer anerkannten Behandlungsoption geworden, da dieses Vorgehen nicht nur zu einer Verlängerung des Überlebens, sondern auch zur Heilung der Betroffenen führen kann. So leben nach vollständiger Entfernung von auf die Leber beschränkten Metastasen 20-45% der Patienten länger als 5 Jahre. Jeder 8. Patient überlebt sogar länger als 10 Jahre und kann somit als geheilt bezeichnet werden [2]. Vor diesem Hintergrund hat sich die Resektion von Lebermetastasen zur Therapie der Wahl entwickelt, und alle Behandlungsstrategien zielen darauf ab, möglichst vielen Patienten eine kurative Leberresektion zu ermöglichen. Dabei kann in spezialisierten Zentren u.a. durch den Einsatz der nachfolgend beschriebenen intensivierten perioperativen Therapiemaßnahmen der Anteil der Patienten mit kurativ resektablen Lebermetastasen von derzeit 15-20% auf 30-40% gesteigert werden [3,4,5].
 
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