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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
28.10.2009
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Titelthema
Kolorektales Karzinom: Update vom ASCO 2009
Volker Heinemann und Sebastian Stintzing, Medizinische Klinik u. Poliklinik III, Ludwig Maximilians Universität, Campus Großhadern, München. Das kolorektale Karzinom ist mit etwa 71.000 Neuerkrankungen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Angesichts eines medianen Erkrankungsalters von 70 Jahren handelt es sich um eine Erkrankung, die überwiegend ältere Menschen betrifft. Eine synchrone Metastasierung wird bei etwa 20% der Patienten beobachtet, weitere 20-25% entwickeln zu einem späteren Zeitpunkt eine metachrone Metastasierung, sodass letztlich 40-50% der Patienten innerhalb von 5 Jahren an den Folgen der Metastasierung versterben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt die Mortalitätsrate bei etwa 30.000 pro Jahr. Diagnostik und Therapie des kolorektalen Karzinoms orientieren sich an der S3-Leitlinie, die zuletzt im Jahr 2008 aktualisiert wurde [1]. Die vorliegende Zusammenfassung greift einige der richtungsweisenden Ergebnisse des ASCO Kongresses 2009 auf und ermöglicht eine erste Bewertung.
 
Fortbildung
Über den adjuvanten Einsatz von Bisphosphonaten bei Patientinnen mit Mammakarzinom
Ingo J. Diel, Schwerpunktpraxis für gynäkologische Onkologie, Mannheim. Die Osteoonkologie beschäftigt sich mit der Beeinträchtigung des Skeletts durch Tumorerkrankungen und deren Behandlung. Definitionsgemäß sind damit nicht primäre Sarkome des Knochens gemeint, sondern metabolische Osteopathien wie die Tumor- und Tumortherapie-induzierte Osteoporose und die Behandlung von Knochenmetastasen und deren Auswirkungen. Der Begriff Osteoonkologie sollte Wortgebilde wie „Knochengesundheit bei Tumorpatienten“ und die häufig genutzte englische Übersetzung „Bone health and cancer care“ ersetzen [1]. Die Osteoonkologie ist ein typisches interdisziplinäres Arbeitsfeld. Das heißt, dass Vertreter unterschiedlicher Fachrichtungen ihr Wissen einbringen müssen, um Leitlinien zu erarbeiten, Kollegen weiterzubilden und Patienten zu informieren. Voraussetzungen dafür sind ein breites Wissen über die Grundlagen des Knochenstoffwechsels und die Auswirkungen von Tumorerkrankungen auf das Skelett und deren Behandlungen, weiterhin Kenntnisse zu Diagnostik von Osteoporose und Knochenmetastasen und deren Prophylaxe und Therapie. Da im ersten Teil des Beitrags dem Thema Prävention von Knochenmetastasen ausreichend Raum gegeben wurde (siehe JOURNAL ONKOLOGIE 3/09*), soll im folgenden zweiten Abschnitt ausschließlich auf die Osteopenie und Osteoporose bei Patientinnen mit Mammakarzinom eingegangen werden.
Systemische Therapie fortgeschrittener urogenitaler Krebserkrankungen
R. Ganzer, W. Otto, G. Lotter, A. Borchardt, S. Denzinger, Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Regensburg. Hodentumore gehören mit einer Inzidenz von 3-6/100000/Jahr in der westlichen Welt zu den eher seltenen Tumorerkrankungen. Befinden sich Hodentumore lediglich an 12. Stelle maligner Krebserkrankungen des Mannes [1], so handelt es sich um die häufigste maligne Tumorerkrankung des jungen Mannes in der 3. und 4. Lebensdekade. Der Peak für Nicht-Seminome liegt bei 28 Jahren, der von Seminomen bei 37 Jahren. In Deutschland sterben pro Jahr ca. 300 Patienten an malignen Hodentumoren. Seit der Etablierung platin-basierter Chemotherapieschemata gehören Hodentumore zum Paradebeispiel einer heilbaren malignen Tumorerkrankung. Entscheidende Faktoren für den Heilungserfolg sind jedoch ein adäquates Staging, eine stadiengerechte Therapie mit den Optionen von Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie nach aktuellen Leitlinien sowie eine stadiengerechte Nachuntersuchung. Es konnte gezeigt werden, dass eine strenge Orientierung an gängigen Leitlinien zu einer Reduktion an Rezidivraten nach Primärtherapie und zu verminderter Toxizität führt [2]. Im Folgenden soll ein Überblick über den aktuellen Stand der systemischen Therapie von Hodentumoren gegeben werden.
Immuntherapie als Hoffnungsträger im Kampf gegen Krebs
Hauke Winter 1, Natasja K. van den Engel 1, Nina Schupp 1, Rudolf Hatz 1, Karl-Walter Jauch 1, Bernard A. Fox 2, Jeffrey S. Weber 3, Dominik Rüttinger 1,4; 1 Chirurgische Klinik und Poliklinik, Labor für Klinische und Experimentelle Tumorimmunologie, Campus Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München; 2 Laboratory of Molecular and Tumor Immunology, Robert W. Franz Cancer Research Center, Earle A. Chiles Research Institute, Providence Portland Medical Center, Portland, Oregon, USA; 3 Department of Cutaneous Oncology, H. Lee Moffitt Cancer Center, Tampa, Florida, USA; 4 Micromet AG, München.
„Immuntherapie“ ist definiert als die gezielte, therapeutische Einflussnahme auf das Immunsystem des Patienten. Immuntherapeutische Ansätze spielen heute sowohl in der Transplantationsmedizin als auch in der Behandlung von Autoimmun- und Krebserkrankungen eine zentrale Rolle. Die Serie der “Tegernsee Meetings”(*) hat es sich zum Ziel gesetzt, das Zusammenwirken von präklinischer und klinischer Forschung im Bereich der Immuntherapie von Krebserkrankungen zu verbessern. Die frühe klinische Anwendung innovativer Forschungsansätze („Translationale Forschung“) bildet dabei den Schwerpunkt. Unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der US-amerikanischen Chiles Foundation fand die diesjährige Tagung vom 2. bis 4. Juli in Feldafing bei München statt. Im zweiten Teil des Symposiumsberichts stellen wir Ergebnisse zur Manipulation des Tumorenvironments sowie aktuelle Studien zur therapeutischen Impfung vor.
 
Pharmabericht
Erstmals signifikante Überlebensverlängerung bei Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom vom KRAS-Wildtyp durch EGFR-Inhibition erreicht
Im Follow-up der CRYSTAL-Studie* [1] , das auf dem 15. Kongress der ECCO/ESMO in Berlin vorgestellt wurde, konnte für Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen (mCRC) mit KRAS-Wildtyp-Tumoren erstmals ein signif ikanter Überlebensvorteil in der Erstlinientherapie mit Cetuximab (Erbitux®) plus FOLFIRI gezeigt werden. Das Risiko einer Krankheitsprogression reduzierte sich durch die Hinzunahme von Cetuximab ebenfalls signifikant, gleichzeitig verdoppelte sich die Wahrscheinlichkeit eines Therapieansprechens. Bestätigt werden diese Ergebnisse durch neue Daten der OPUS-Studie**, welche die Kombination Cetuximab/FOLFOX4 untersuchte, sowie durch eine Metaanalyse der Studien CRYSTAL und OPUS, die ebenfalls auf dem ECCO/ESMO Kongress in Berlin erstmals vorgestellt wurden.
 
Kongressbericht
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