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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
31.07.2015
Ausgabe:
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Editorial
 
News
Blasenkarzinom: Erhaltungstherapie mit Vinflunin verzögert Progression
 
Uroonkologie
Die organerhaltende Hodentumorenukleation – Indikation, Operationstechnik und Ergebnisse

Die organerhaltende Hodentumorenukleation stellt die leitliniengerechte Therapie der Wahl bei synchronen oder metachronen bilateralen testikulären Keimzelltumoren oder benignen Hodentumoren dar. Voraussetzung für die Organerhaltung sind eine ausreichende Hodenparenchymreserve des verbleibenden Resthodens nach Enukleation sowie normwertige Serumkonzentrationen für Testosteron und luteinisierendes Hormon (LH). Aufgrund der im Restparenchym immer nachweisbar intraepithelialen testikulären Neoplasie sollte eine adjuvante Radiation mit 20 Gy angeschlossen werden. Werden diese Kautelen berücksichtigt, bleibt eine physiologische endokrine Hodenfunktion bei über 80% der Patienten nach einer Nachbeobachtung von 75 Monaten erhalten. Das lokale Rezidivrisiko ist nach adjuvanter Radiatio praktisch nicht existent. Die Organerhaltung bedingt kein erhöhtes Metastasierungsrisiko im weiteren Krankheitsverlauf.

Fortgeschrittene testikuläre Keimzelltumoren: Postchemotherapeutische Residualtumorresektion

Die postchemotherapeutische Residualtumorresektion (PC-RTR) nach systemischer Chemotherapie fortgeschrittener testikulärer Keimzelltumoren (KZT) stellt einen integralen Bestandteil der multimodalen Therapie mit kurativer Intention dar, nachdem bei ca. 15% und 40% der Patienten mit vitalem Karzinom oder maturen Teratom in den Residuen gerechnet werden muss (1, 2). Bei Patienten mit nicht-seminomatösen Keimzelltumoren (NSKZT) ist die PC-RTR, entsprechend der aktuellen Leitlinien, derzeit bei allen Patienten mit sichtbaren Residuen, normalisierten oder in einem Plateau befindlichen Tumormarkern indiziert (2). Bei Patienten mit Residuen < 1 cm wird die aktuelle Therapiestrategie durchaus kontrovers diskutiert (3-6). Die Rationale für eine PC-RTR liegt in dem Risiko von ca. 25% für das Vorliegen von maturem Teratom und der Disposition der Teratomherde für langsames, progredientes Wachstum, maligner Transformation und dem späten Rezidivrisiko (7). Residuelle Läsionen mit vitalem Karzinom reflektieren unabhängig von ihrer Größe eine intrinsische bzw. extrinsische Chemorefraktärität, so dass diese Läsionen bei nicht durchgeführter Resektion auf jeden Fall einen progredienten Verlauf aufweisen werden. Patienten mit einer kompletten Remission aller metastatischen Residuen und normalisierten Tumormarkern benötigen keine PC-RTR, da das Rezidivrisiko unter aktiver Surveillance nur mit ca. 3-5% anzugeben ist (8). Bei Patienten mit einem Residualtumor eines fortgeschrittenen Seminoms ist eine PC-RTR nur dann indiziert, wenn die Residuen eine Größe von > 3 cm aufweisen und zudem im FDG-PET/CT eine positive Aktivität darstellbar ist. Alle anderen Befunde sollten lediglich im Rahmen der Tumornachsorge kontrolliert werden (2).

 
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Studie
 
BNGO
 
Pharmabericht
CML/ALL: Ponatinib – Aspekte im klinischen Alltag

Ponatinib (Iclusig®) stellt einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung therapieresistenter Patienten mit BCR-ABL-positiver Leukämie (CML und ALL) dar. Der TKI der dritten Generation wurde gezielt als Alternative für Patienten mit mutiertem BCR-ABL-Fusionsprotein entwickelt. „Ponatinib hat sich bisher als Therapieoption mit lang anhaltender antileukämischer Wirkung erwiesen“, kommentierte der Hämatologe PD Dr. med. Jürgen Novotny, Essen, die nachfolgend dargestellten klinischen Aspekte zum Einsatz von Ponatinib. „Speziell bei jungen Patienten, die auf eine Therapie mit einem TKI der zweiten Generation nicht ansprechen oder diese nicht vertragen, ist Ponatinib als Salvagetherapie eine gute Option und bei problematischen BCR-ABL-Mutationen klar indiziert.“

Gleichbleibende Wirksamkeit von Afatinib nach verträglichkeitsbedingter Dosisanpassung

Beim diesjährigen ASCO-Kongress wurden erstmals Ergebnisse zum Einfluss einer verträglichkeitsbedingten Dosisanpassung auf die Sicherheit und Wirksamkeit von Afatinib (GIOTRIF®) bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und aktivierenden EGFR-Mutationen vorgestellt. Die zugrundeliegende Post-hoc-Analyse der Phase-III-Studie LUX-Lung 3 untersuchte die Auswirkungen einer Dosisreduktion von Afatinib auf die Nebenwirkungen, die Pharmakokinetik und das progressionsfreie Überleben (PFS) (1, 2). Eine verträglichkeitsbedingte Dosisreduktion führte zu einer signifikanten Reduktion der TKI-relevanten Nebenwirkungen, ohne die therapeutische Wirksamkeit von Afatinib zu verringern (1, 2). Erhöhte Plasmaspiegel wurden als Hauptfaktor für das Auftreten nicht tolerierbarer Nebenwirkungen identifiziert (2).

Nicht-plattenepitheliales NSCLC: Signifikante Überlebensvorteile der Erhaltungstherapie mit Pemetrexed

Die Erhaltungstherapie mit Pemetrexed (Alimta®) nach erfolgreicher Induktionsbehandlung mit Pemetrexed/Cisplatin ist heute ein Standard beim fortgeschrittenen, nicht-plattenepithelialen NSCLC (nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom). Das Behandlungsregime fußt auf den Daten der PARAMOUNT-Studie (1, 2). PARAMOUNT war die erste Studie, die eine Weiterführung der Therapie mit einer effektiven Komponente aus der Induktion untersucht hat, und die hierfür einen signifikanten Überlebensvorteil nachweisen konnte. Welche Bedeutung der kontinuierlichen Erhaltungstherapie mit Pemetrexed im klinischen Alltag zukommt, erläutert Dr. Akin Atmaca, Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt.

 
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