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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
05.08.2014
Ausgabe:
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Editorial
 
News
ELN-Guidelines und Management von Low-risk-MDS

Die Einteilung der ELN-Guidelines (1, 2) in 5 Risikogruppen (Tab. 1) ermöglicht die prognostische Einschätzung zytogenetischer Abweichungen bei MDS-Patienten von "sehr gut" bis "sehr schlecht". Die "International Working Group for Prognosis in MDS" (IWG-PM) hat diese zytogenetische Einteilung in den IPSS-Score von Greenberg (1997) - mit Abfrage des Hb-Wertes, der Neutrophilen- und Thrombozyten-Zahl sowie des Blastenanteils im Knochenmark - integriert und "Revised International Prognostic Scoring System" (IPSS-R) benannt (3). "Damit ist die prognostische Power nochmals deutlich erhöht worden, sowohl für das Gesamtüberleben dieser nun 5 Risikogruppen als auch für das AML-Transformationsrisiko", sagte Norbert Gattermann, Düsseldorf. "Die intermediate-risk-I-Patienten des alten Score-Systems sind nun in der Low-risk-Gruppe inkludiert, was die Stratifizierung weiter vereinfacht."

 
Interview
 
Titelthema
Keimstrangstromatumoren*

Nachfolgend wird der heutige Kenntnisstand zu den Keimstrangstromatumoren dargestellt. Diese Tumoren unterscheiden sich bezüglich Herkunft, chirurgischer und medikamentöser Therapie und Prognose zum Teil sehr wesentlich vom epithelialen Ovarialkarzinom. Dies ist besonders zu berücksichtigen, gerade wenn der Erhalt der Fertilität bei jungen Patientinnen wichtig ist. Aufgrund der relativen Seltenheit der Tumore gibt es nur wenig aussagekräftige Studien auf hohem Evidenzniveau. Dies ist bei der individuellen Therapieplanung zu beachten. Da die verschiedenen Tumorentitäten im Rahmen dieses Beitrags nicht umfassend dargestellt werden können, werden exemplarisch nur die häufigsten Tumoren näher beschrieben, die übrigen nur kurz erwähnt.

*Bei diesem Artikel handelt es sich um die modifizierte Fassung eines Beitrags, der als Erstfassung unter dem Titel „Keimstrangstromatumoren, maligne Keimzelltumoren und der maligne Müllersche Mischtumor“ im Manual "Maligne Ovarialtumoren", Zuckschwerdt, München 2013, S. 85-101, erschienen ist.

Maligne Keimzelltumore (KZT) - dargestellt am Beispiel des Dysgerminoms*

Maligne Keimzelltumoren (KZT) unterscheiden sich wie Keimzellstromatumoren bzgl. Herkunft, chirurgischer und medikamentöser Therapie und Prognose zum Teil sehr vom epithelialen Ovarialkarzinom. 3-5% der malignen Ovarialtumoren sind maligne KZT (Altersgipfel 10-30 Jahre, hier repräsentieren sie ca. 70% aller malignen Ovarialtumoren) (1). KZT entstehen aus ovariellen Primordialfollikelzellen. Das biologische Spektrum reicht von gut beherrschbaren Formen (z.B. Dysgerminom, häufigste Gruppe mit fast 50%) bis zu sehr aggressiven, schwer therapierbaren Tumoren (z.B. Teratokarzinome). Bei Mischformen (30-50%) richten sich Therapie und Prognose nach dem nicht dysgerminomatösen Anteil (2). Maligne KZT neigen zu schneller Metastasierung in Lunge und Leber. Bei früher Diagnose (im Gegensatz zum Ovarialkarzinom meist im Stadium IA), R0-Resektion und adjuvanter  (Platin-haltiger) Chemotherapie überleben knapp 90% 5 Jahre und 85% 10 Jahre. Die Stadieneinteilung folgt der FIGO-Klassifikation für das Ovarialkarzinom.

*Bei diesem Artikel handelt es sich um die modifizierte Fassung eines Beitrags, der als Erstfassung unter dem Titel "Keimstrangstromatumoren, maligne Keimzelltumoren und der maligne Müllersche Mischtumor" im Manual "Maligne Ovarialtumoren", Zuckschwerdt, München 2013, S. 85-101, erschienen ist.

Komplementärmedizin beim Ovarialkarzinom

Komplementärmedizinische Therapien sind seit Jahrhunderten tradiert. Aktuell ist eine zunehmende Nachfrage bemerkbar. Bis zu 78% der Patientinnen, die eine BRCA1- oder BRCA2-Mutation aufweisen, und bis zu 49% der Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt sind, wenden komplementäre oder alternative Heilverfahren an (1). Komplementäre Methoden stellen definitionsgemäß eine erfahrungsbasierte Ergänzung zur Standardbehandlung dar und werden zusätzlich (komplementär) zur naturwissenschaftlich-evidenzbasierten Medizin angewandt (2). Werden sie in das schulmedizinische Behandlungskonzept integriert, eröffnet sich im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung ein Tor zur integrativen Medizin. Alternative Behandlungsmethoden indessen werden an Stelle (alternativ) einer konventionellen Standardbehandlung durchgeführt. Sie gelten als Außenseitermethoden, die in der Onkologie als kategorisches Prinzip abzulehnen sind (3).

Viel versprechende Therapieoption bei BRAF-mutiertem metastasierten malignen Melanom

Das maligne Melanom der Haut ist für mehr als 90% der Sterbefälle aller Hauttumore verantwortlich und zählt zu den 10 häufigsten Tumorentitäten. Seit einigen Jahrzehnten steigt die Inzidenz stark. Bis vor wenigen Jahren erreichte keine Therapie eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit einer effizienteren Behandlung. Mit der Entdeckung der BRAF-Inhibitoren und deren Zulassung vollzog sich eine Wende in der Therapie des metastasierten Melanoms - erstmals konnte eine Ansprechrate von mehr als 50% und ein mittleres Gesamtüberleben von 14 Monaten erreicht werden. Dem schnellen Behandlungserfolg steht jedoch ein oft zeitlich begrenztes Ansprechen gegenüber. Für eine erfolgreiche Behandlung ist zudem ein adäquates Nebenwirkungsmanagement notwendig.

 
Fortbildung
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
25 Jahre Innovation und eine Million Patientenjahre Erfahrung

Das 1988 zugelassene Octreotid war das erste Somatostatin-Analogon und wurde mit dem international renommierten "Prix Gallien" für innovative Arzneimittel ausgezeichnet. 1990 wurde es für die Indikation gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren (NET) und 1994 zur Therapie der Akromegalie zugelassen. Octreotid hat heute als wesentliche Standardtherapie bei diesen Erkrankungen immer noch den gleichen Meilenstein-Charakter wie damals als Innovation. "Wir überblicken mehr als 25 Jahre klinischer Erfahrung zu Sicherheit und Wirksamkeit, und dies entspricht einer Million Patientenjahre", sagte PD Dr. Christian Fottner, Mainz. "Wir haben es vermutlich mit der ersten molekular-zielgerichtetenen Therapie in der Geschichte der Medizin überhaupt zu tun."

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