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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
12.09.2011
Ausgabe:
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Editorial
 
News
Erste wirksame Therapie gegen Myelofibrose: Abnahme von Milzgröße und Symptomen unter dem JAK-Inhibitor Ruxolitinib
Das Beispiel der myeloproliferativen Erkrankungen zeigt, wie rasch die Entwicklung neuer Therapien in der Onkologie heute vonstatten gehen kann: Die JAK2V617F-Mutation im Gen für die JAK2-Kinase wurde erstmals im Jahr 2005 beschrieben, und im Jahr 2011 gibt es bereits klinische Studienresultate mit mehreren Inhibitoren zur Myelofibrose. Am weitesten ist die Entwicklung von Ruxolitinib, einem selektiven Inhibitor der Kinasen JAK1 und 2, fortgeschritten, für den beim EHA-Kongress eindrucksvolle Ergebnisse der ersten beiden Phase-III-Studien vorgestellt werden konnten: In der Placebo-kontrollierten Studie COMFORT I wurden 309 Patienten mit Myelofibrose mit hohem oder hoch-intermediärem Risiko randomisiert, Placebo oder Ruxolitinib zu erhalten.
EHA 2011: Myelom: Noch kann man auf die Transplantation nicht verzichten – Deutliche Überlegenheit beim progressionsfreien Überleben
Seit rund 20 Jahren ist die Hochdosis-Chemotherapie mit nachfolgender autologer Stammzelltransplantation die Standard-Erstlinienbehandlung für jüngere Patienten mit Multiplem Myelom, weil sich dadurch die Qualität des Ansprechens ebenso wie die Überlebenszeit verbessert. Wegen der zunehmenden Wirksamkeit der neuen, in den letzten Jahren in die Therapie eingeführten Substanzen wird diese Rolle der Stammzelltransplantation allerdings von immer mehr Myelom-Forschern in Frage gestellt. Italienische Hämatologen behandelten deshalb in einer Phase-III-Studie alle Patienten zunächst mit einer Induktionstherapie aus vier Zyklen Lenalidomid (25 mg an den Tagen 1-21) und niedrigdosiertem Dexamethason (40 mg an den Tagen 1, 8, 15 und 22).
 
Kongressbericht
Neue Daten zeigen: nab-Paclitaxel in der Erstlinientherapie wirksam
Auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Oncology (ASCO) in Chicago wurden neue Studienergebnisse zu nab-Paclitaxel (Abraxane®) vorgestellt. Es zeigte sich, dass die Kombination mit Carboplatin in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) bei Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom die Ansprechrate gegenüber konventionellem Paclitaxel plus Carboplatin signifikant verbessert. Außerdem bewirkte die Gabe von nab-Paclitaxel eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten über 70 Jahre um 9,5 Monate. Ebenfalls vorgestellt wurden zwei Phase-II-Studien zum Einsatz nab-Paclitaxel-haltiger Regime in der Erstlinienbehandlung des metastasierten Mammakarzinoms (mBC) bzw. des metastasierten malignen Melanoms, deren sehr gute Ergebnisse eine weitere Untersuchung in Phase-III-Studien rechtfertigen.
 
Titelthema
Bildfusion und moderne sonographische Untersuchungsstrategien der Niere
Clevert D.A.1, D’Anastasi M. 1, Helck A. 1, Staehler M. 2, Reiser M. 1, 1 Institut für Klinische Radiologie, Klinikum der Ludwigs-Maximilian-Universität München, 2 Urologische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Ludwigs-Maximilian-Universität München. Für die Untersuchung der Nieren wird in der Regel der Ultraschall als primäres bildgebendes Verfahren gewählt. Dabei ist v.a. eine genaue und richtige Einordnung von fokalen Nierenläsionen wichtig. Dazu finden in zunehmendem Maße neue Verfahren, wie der kontrastmittelgestützte Ultraschall oder die Ultraschall-Bildfusion, Anwendung. In diesem Artikel sollen sowohl die technischen Grundlagen dieser neuen Verfahren, als auch deren konkrete Anwendung bei der Charakterisierung von Nierenläsionen beschrieben bzw. diskutiert werden.
Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms
Thomas Steiner, Klinik für Urologie, HELIOS Klinikum Erfurt GmbH. Mit ca. 14.000 Neuerkrankungen im Jahr macht das Nierenzellkarzinom ca. 4,5% aller Malignome des Mannes und 3,2% der malignen Tumoren der Frau aus. Trotz einer 5-Jahres-Überlebensrate von 80-90% im lokal begrenzten Stadium verstirbt ca. ein Drittel aller Patienten mit der Erstdiagnose eines Nierenzellkarzinoms innerhalb von 5 Jahren an ihrem Tumorleiden. Dies wird bedingt durch den auch heute noch hohen Anteil von Patienten mit bereits zum Diagnosezeitpunkt bestehender Metastasierung (ca. 20%) sowie weiteren 20-30% mit metachroner Metastasierung. Im metastasierten Tumorstadium beträgt die 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit nach den letzten Erhebungen des Robert-Koch-Institutes unverändert weniger als 10%.
 
Interview
 
Fortbildung
Antiresorptive Therapien bei fortgeschrittenen Tumoren – Standards und Entwicklungen
Bisphosphonate sind etablierte Substanzen und werden in der onkologischen Versorgung zum Knochenschutz bei Patienten mit ossären Metastasen bzw. Osteolysen des Multiplen Myeloms eingesetzt. Bisphosphonate binden gezielt an Knochenareale mit hohem Umbau und verhindern so Skelettkomplikationen, reduzieren Schmerzen und verbessern die Lebensqualität der Patienten. Moderne Aminobisphosphonate (Zoledronat, Pamidronat und Ibandronat) wurden zudem in einer Vielzahl präklinischer Studien auf potentielle Antitumoreigenschaften untersucht. In klinischen Studien wurde zusätzlich zur Osteoprotektion eine Verbesserung der Progressionsfreiheit und des Überlebens beschrieben. Das Portfolio der antiresorptiven Substanzen wurde durch den monoklonalen Antikörper Denosumab erweitert. In diesem Review werden aktuelle Standards und neue Entwicklungen in der antiresorptiven Therapie in der onkologischen Praxis kritisch beleuchtet.
 
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