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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
11.09.2010
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Editorial
 
News
 
Titelthema
Diagnostischer Algorithmus zur HER2-Bestimmung im fortgeschrittenen Magenkarzinom
Analog zu Mammakarzinomen werden seit kurzem auch metastasierte Magenkarzinome und Adenokarzinome der gastroösophagealen Junktionszone mit Überexpression des EGFR2-Rezeptors (synonym HER2) mit dem humanisierten Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt. Der EGFR2-Rezeptor (HER2) stellt einen transmembranösen Rezeptor dar, der nach Bindung mit Agonisten Homo- oder Heterodimere mit Rezeptormolekülen der EGFR-Familie formt und eine intrazelluläre Signalkaskade mit Vermittlung einer Wachstumsbeschleunigung anstößt. Die Zulassung von Trastuzumab zur Behandlung des Magenkarzinoms durch das European Board (EMEA) erfolgte auf dem Boden der Ergebnisse der randomisierten und kontrollierten Phase-III-Studie zur Wirksamkeit von Trastuzumab beim fortgeschrittenen Magenkarzinom (ToGA). Dabei wurde in 22,1% von insgesamt 3807 fortgeschrittenen Magenkarzinomen eine HER2-Überexpression nachgewiesen. Es konnte gezeigt werden, dass sich bei den 584 chemotherapeutisch behandelten Patienten (Cisplatin und 5-Fluorouracil/Capecitabin mit oder ohne kombinierte Gabe von Trastuzumab) die mediane Überlebenszeit bei Kombination von Trastuzumab und klassischer Chemotherapie um 2,4 Monate verlängerte. In der Subgruppe der Patienten mit gesicherter HER2-Überexpression konnte sogar eine Verlängerung des medianen Überlebens um 4,2 Monate von durchschnittlich 11,8 auf 16 Monate nachgewiesen werden [1, 7]. Die Indikation zur Chemotherapie mit Trastuzumab ist deshalb vom Nachweis einer Überexpression von HER2 abhängig. Vor diesem Hintergrund ist eine reproduzierbare und qualitätsgesicherte Bestimmung der HER2-Expression beim Magenkarzinom in Analogie zum Mammakarzinom notwendig. Diese Übersicht beschreibt die Techniken der immunhistochemischen und molekularzytogenetischen (FISH) Analyse der HER2-Expression und den Testalgorithmus beim Magenkarzinom.
Biomodulatorische Therapie beim klarzelligen Nierenzellkarzinom
Bis jetzt galt Interleukin-2 als die aktivste Substanz, um beim metastasierten, nicht-resektablen Nierenzellkarzinom anhaltende komplette Remissionen (CR) zu induzieren, jedoch gleichzeitig auch als die problematischste Erstlinientherapie. Viele Patienten kommen für diese Therapie wegen der zu erwartenden Nebenwirkungen nicht in Frage. Für die Mehrzahl der Patienten kann mit der Vielzahl der zur Verfügung stehenden zielgerichteten Therapien ein Überlebensvorteil gegenüber Placebo oder alleiniger Interferontherapie erzielt werden. Ein Ziel, das meistens erreicht werden kann, ist eine Stabilisierung der Erkrankung. Die Substanzen greifen an vielfältigen Pathomechanismen an, entweder an der Tumorzelle selbst oder am Tumorstroma [1].
 
Fortbildung
 
Pharmabericht
Pazopanib – ein neuer Multikinaseinhibitor steht für die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms zur Verfügung
Der orale Multityrosinkinaseinhibitor Pazopanib (Votrient®) hat im Juni 2010 von der EMA die Zulassung zur Erstlinien-Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (mRCC) erhalten. Die mit Pazopanib in der Zulassungsstudie erreichte progressionsfreie Überlebenszeit bei nicht vorbehandelten Patienten von 11,1 Monaten ist vergleichbar mit der anderer für die Erstlinienbehandlung des mRCC zugelassenen Therapien. Darüberhinaus zeichnet sich Pazopanib durch ein günstiges Effektivitäts-/Verträglichkeitsprofil aus. Unerwünschte Ereignisse sind meist leicht bis mäßig ausgeprägt, vor allem besonders belastende Nebenwirkungen wie Fatigue, Hand-Fuß-Syndrom, Mukositis und Stomatitis haben eine erfreulich niedrig Inzidenz.
 
Kongressbericht
Chronische myeloische Leukämie: Molekulardiagnostische Verlaufskontrollen entscheidend für den Therapieerfolg
Mit der Einführung des Tyrosinkinaseinhibitors Imatinib (Glivec®) in die Therapie der Philadelphia-Chromosom-positiven (Ph+) chronischen myeloischen Leukämie (CML) wurde aus einer innerhalb kurzer Zeit tödlich verlaufenden Krankheit eine gut behandelbare Erkrankung mit chronischem Verlauf. Viele Patienten können über mehrere Jahre ein weitgehend normales Leben führen. Inzwischen stehen Tyrosinkinaseinhibitoren der 2. Generation zur Verfügung, die bei Auftreten von Imatinib-Resistenz oder -Unverträglichkeit eine wirksame Weiterbehandlung ermöglichen. Wichtigste Voraussetzung für eine optimale Langzeit-Behandlung ist die Verlaufsdiagnostik unter Therapie, um eine Progression rechtzeitig erkennen und darauf reagieren zu können. Dies ist nur molekulardiagnostisch möglich, sagte Prof. Torsten Haferlach, München. Allein auf Basis der Blutwerte zu reagieren sei viel zu spät und würde einer „Blindflugtherapie“ gleichkommen.
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