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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
22.09.2008
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Titelthema
Biologisch zielgerichtete Therapien beim Magenkarzinom
Mit den zunehmenden Einblicken in die molekulare Pathogenese des Magenkarzinoms und der Verbreitung zell- und molekularbiologischer Techniken wuchs auch das Interesse an der Identifizierung molekularer Prognosefaktoren und therapeutischer Zielstrukturen. Diese erlauben es, präzisere Aussagen über das biologische Verhalten des Tumors und damit über die individuellen Risiken des Patienten zu treffen und ggf. spezifische therapeutische Wirkstoffe zu entwickeln. Obwohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits zahlreiche Moleküle als Prognosefaktoren für das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben beschrieben worden sind, hat bis jetzt kein einziger Eingang in die routinemäßige Prognoseabschätzung oder Therapieplanung beim Magenkarzinom gefunden.
Chirurgische Resektion und adjuvante Therapiestrategien beim Pankreaskarzinom
Bedingt durch die Unmöglichkeit der Frühdiagnose, die Aggressivität der Erkrankung und die Ineffektivität der bisherigen systemischen Therapieansätze liegt die allgemeine 5-Jahres-Überlebensrate für exokrine Pankreasadenokarzinome nach wie vor lediglich bei 1-5%. Die kurative chirurgische Resektion im Sinne einer kompletten oder partiellen Pankreatikoduodenektomie ist nur bei 20% der Patienten möglich, davon liegt die R0-Resektions-Rate allerdings nur bei 10-50%. Das insgesamte 5-Jahres-Überleben dieser resezierten Patienten liegt dennoch nur bei 12 Monaten, da ein Großteil der Patienten trotz R0-Resektion eine Lymphangiosis carcinomatosa, eine Hämangiosis carcinomatosa oder eine Neuralscheideninfiltration haben, wodurch sich die Prognose signifikant verschlechtert [6]. Dennoch stellt bis heute die radikale chirugische Resektion eines Pankreaskarzinoms einschließlich der lokoregionären Lymphknotenstationen die einzige potentiell kurative Therapie dar. Allerdings erscheinen die erzielbaren 5- Jahres-Überlebensraten von 10-20% bei einer medianen Überlebenszeit von 18-25 Monaten trotz radikaler Operation immer noch enttäuschend [7,16]. Dabei sind in den letzten Jahren in der Pankreaschirurgie in ausgewiesenen Zentren deutliche Fortschritte hinsichtlich der perioperativen Morbiditäts- und Mortalitätsraten nachweisbar, auch die lokalen Resektabilitätsraten betragen bis zu 80% [5]. Da nur eine vollständige Resektion des Tumors im Gesunden zu akzeptablen Langzeitergebnissen führt, kommt der prä- bzw. intraoperativen Einschätzung der lokalen Resektabilität eine besonders hohe Bedeutung zu.
Therapieauswahl beim metastasierten kolorektalen Karzinom: Zwischen klinischen und molekularen Faktoren
In den vergangenen Jahren zeichnete sich die Therapie des meta-stasierten CRC durch eine stetige Verbesserung der Ergebnisse aus: während in den 90er Jahren die Kombinationchemotherapien mit Oxaliplatin und Irinotecan einer 5-FU-Monotherapie überlegen waren, haben in den vergangenen Jahren molekulare Therapien wie Bevacizumab, Cetuximab und neuerdings Panitumumab eine weitere Verbesserung der Prognose Chemotherapie-naiver und -refraktärer Patienten erzielt. Mit der Fülle der therapeutischen Option wird die Frage umso bedeutsamer, welche Therapie „die Richtige“ ist. Es liegt auf der Hand, dass es hier nicht eine allgemeingültige Antwort geben kann und nicht „one size fits all“ gilt, sondern dass für jeden Patienten eine der Situation angemessene Therapie definiert werden muss. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Auswahl der Medikamente bzw. der Medikamentenkombinationen, aber auch hinsichtlich der Therapieintensität: sowohl eine Monotherapie, Zweifach- oder Dreifach-Kombination kann situativ „richtig“ sein. Diese strategische Ausrichtung der Therapieauswahl ist dabei nicht nur für die Erstlinientherapie, sondern bis hin zur Dritt- und Viertlinientherapie relevant. Allerdings sind die Kriterien, nach denen die Therapieauswahl erfolgt, Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen. Hier stehen klinische Parameter molekularbiologischen Faktoren gegenüber. Insbesonders die letztgenannten haben die Therapiestrategie in der Folge der Publikationen des vergangenen Jahres maßgeblich beeinflusst.
Therapieprotokolle für alte Patienten mit kolorektalem Karzinom
Das mediane Erkrankungsalter von Patienten mit kolorektalem Karzinom beträgt derzeit in der Bundesrepublik Deutschland 69 Jahre bei Männern und 75 Jahre bei Frauen, Tendenz steigend [1]. Ca. 20% der Patienten sind 80 Jahre oder älter. Verbindliche Kriterien, ab wann ein Patient mit kolorektalem Karzinom als alt zu bezeichnen ist, existieren nicht. Da altersassoziierte Veränderungen mit einer erhöhten therapieassoziierten Morbidität und Mortalität einhergehen, stellt sich im Rahmen der Behandlung alter Patienten erstens die Frage, wie diese altersassoziierten Veränderungen erkannt werden, und zweitens, welche Therapieprotokolle speziell für diese Patienten geeignet sind. Dabei zählt weniger das chronologische als vielmehr das biologische Alter der Patienten.
 
Kongressbericht
Pegyliertes liposomales Doxorubicin: verträgliche Therapieoption beim rezidivierten Ovarialkarzinom
Unter den Substanzen, die zur Chemotherapie des rezidivierten Ovarialkarzinoms eingesetzt werden, zeichnet sich pegyliertes liposomales Doxorubicin vor allem durch seine gute Verträglichkeit aus. Deshalb kann es dazu beitragen, das therapeutische Spektrum zu erweitern und individuelle Therapieentscheidungen zu erleichtern, ohne dabei die Lebensqualität der Patientinnen wesentlich zu beeinträchtigen. Anlässlich des 43. Jahrestreffens der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago (Illinois, USA) wurden aktuelle Daten aus einer klinischen Phase-III-Studie vorgestellt, in der die Kombinationen Doxorubicin/Carboplatin und Paclitaxel/Carboplatin miteinander verglichen wurden. Die Ergebnisse einer Interimsanalyse bestätigen die gute Verträglichkeit von Doxorubicin und zeigen, dass unter der Kombination mit Doxorubicin weniger therapieassoziierte schwerwiegende Nebenwirkungen auftraten und die Behandlung seltener vorzeitig beendet wurde.
Metastasiertes kolorektales Karzinom: K-ras-Status erlaubt erstmals individualisierte Therapie
Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom können jetzt erstmals in allen Therapielinien einer individualisierten Behandlung unterzogen werden. Ergibt die Analyse des Onkogens K-ras, dass ein K-ras-Wildtyp-Tumor vorliegt, sprechen die Patienten auf den IgG1-Antikörper Cetuximab in Kombination mit allen Standard-Chemotherapien an. Der K-ras-Status ist also ein prädiktiver Faktor für die Wirksamkeit von Cetuximab. Kein Ansprechen ist indessen zu erwarten, wenn es sich um eine K-ras-Mutation handelt. Zudem lässt sich Cetuximab bei K-ras-Wildtyp-Tumoren als Monotherapeutikum einsetzen, wenn eine vorherige Oxaliplatin- oder Irinotecan-basierte Chemotherapie versagt hat und Irinotecan nicht vertragen wird.
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