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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
27.10.2007
Ausgabe:
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News
Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Gezielte Anti-EGFR-Therapie hocheffektiv bei KRAS-Wildtyp
Bereits frühere Studien lieferten Hinweise darauf, dass eine Mutation im KRAS-Gen ein prädiktiver Faktor für das Ansprechen auf eine Anti-EGFR-Therapie ist. Diese Hinweise bestätigt nun die Analyse einer randomisierten, kontrollierten Phase-III-Studie mit Panitumumab bei therapierefraktären Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom: Nur in der Subgruppe mit normalem KRAS (sog. „Wildtyp“ ) erwies sich Panitumumab als effektiv, nicht jedoch bei Patienten mit einer KRAS-Mutation (#7LB). Aufgrund dieser Daten hat sich vor kurzem das CMHP (European Committee for Medicinal Products for Human Use) positiv dazu geäußert, Panitumumab in der EU für Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom zuzulassen, die keine KRAS-Mutation aufweisen.
Metastasiertes Kolorektalkarzinom: neue Kombinationen erhöhen weiter Chancen auf R0-Resektion
Die Analyse der CAIRO-2-Studie, einer randomisierten Phase-III-Studie mit mehr als 700 Patienten, bestätigte, dass die Gabe von Cetuximab zusätzlich zu einer Kombination aus Capecitabin, Oxaliplatin und Bevacizumab bei zuvor unbehandelten Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen möglich ist. Mit Ausnahme der Hauttoxizität, bedingt durch Cetuximab, unterschieden sich die therapiebedingten Grad-3- und -4-Toxizitäten in den beiden Behandlungsarmen nicht voneinander. Wirksame Kombinationsregime bieten insbesondere Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom, die ausschließlich Lebermetastasen aufweisen, eine erhöhte Chance auf eine R0-Resektion, wie bereits die CRYSTAL-Studie gezeigt hatte.
 
Titelthema
Chirurgische Resektion und adjuvante Therapiestrategien beim Pankreaskarzinom
Bedingt durch die Unmöglichkeit der Frühdiagnose, die Aggressivität der Erkrankung und die Ineffektivität der bisherigen systemischen Therapieansätze, liegt die allgemeine 5-Jahres-Überlebensrate für exokrine Pankreasadenokarzinome nach wie vor lediglich bei 1-5%. Die kurative chirurgische Resektion im Sinne einer kompletten oder partiellen Pankreatikoduodenektomie ist nur bei 20% der Patienten möglich, davon beträgt die R0-Resektionrate allerdings nur 10-50%. Das insgesamte 5-Jahresüberleben dieser resezierten Patienten liegt dennoch nur bei 12 Monaten, da ein Großteil trotz R0-Resektion eine Lymphangiosis carcinomatosa, eine Hämangiosis carcinomatosa oder eine Neuralscheideninfiltration aufweist, wodurch sich die Prognose signifikant verschlechtert [5].Dennoch stellt bis heute die radikale chirugische Resektion eines Pankreaskarzinoms einschließlich der lokoregionären Lymphknotenstationen die einzige potentiell kurative Therapie dar. Allerdings erscheinen die erzielbaren 5- Jahresüberlebensraten von 10-20% bei einer medianen Überlebenszeit von 18-25 Monaten trotz radikaler Operation immer noch enttäuschend [7,19]. Dabei sind in den letzten Jahren in der Pankreaschirurgie in ausgewiesenen Zentren deutliche Fortschritte hinsichtlich der perioperativen Morbiditäts- und Mortalitätsraten nachweisbar, auch die lokale Resektabilitätsraten betragen bis zu 80% [4].Da nur eine vollständige Resektion des Tumors im Gesunden zu akzeptablen Langzeitergebnissen führt, kommt der prä- bzw. intraoperativen Einschätzung der lokalen Resektabilität eine besonders hohe Bedeutung zu.
Multimodale und palliative Therapie beim Magenkarzinom und Adenokarzinom des ösophagogastralen Überganges
Trotz der Fortschritte in der Diagnostik und Therapie sterben jährlich circa 700.000 Menschen weltweit an den Folgen eines Magenkarzinoms. Damit trägt diese Erkrankung erheblich zur krebsbedingten Morbidität und Mortalität bei. Sie stellt nach dem Bronchialkarzinom die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache dar [1]. In Deutschland erkranken jährlich circa 20.000 Menschen an einem Magenkarzinom; 18.000 sterben jährlich daran [2]. Interessanterweise werden Magenkarzinome immer häufiger in den proximalen Anteilen des Magens diagnostiziert. Hinzu kommt eine in den letzten 40 Jahren deutlich zunehmende Inzidenz des ösophagealen Adenokarzinoms. In der gesamten westlichen Welt entspricht sie jetzt etwa der Inzidenz der Plattenepithelkarzinome des Ösophagus und liegt bei ca. 4 Fällen/100.000 Einwohnern [3, 4].
 
Fortbildung
 
Kongressbericht
Invasive Mykosen - Was kann die Mikrobiologie zur Auswahl des Antimykotikums beitragen?
Das Erregerspektrum invasiver Mykosen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Infektionsrate mit Candida albicans ist rückläufig. Deutlich aufgeholt haben die non-albicans Candida-Spezies, die gegen Azole weniger empfindlich sind. C. glabrata nimmt in Deutschland sogar schon mit 20% unter den Hefepilzinfektionen die 2. Stelle ein. Invasive Schimmelpilz-Infektionen treten ebenfalls häufiger auf und neben den Aspergillus-Spezies werden sie gelegentlich auch durch Fusarien oder Zygomyzeten ausgelöst. Der wichtigste Beitrag des Mikrobiologen in der Therapie von invasiven Mykosen ist die korrekte Identifizierung der Hefe- und Schimmelpilze bis auf die Speziesebene, betonte Dr. Béatrice Grabein vom Max von Pettenkofer Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der LMU München.
Ein Jahr Tyrosinkinase-Inhibitoren beim metastasierten Nierenzellkarzinom: Was haben wir gelernt?
Das Nierenzellkarzinom wurde bis vor kurzem immunologisch mit Interferon oder Interleukinen, behandelt. Die immunologische Behandlung ist allerdings wenig erfolgreich, die Ansprechraten liegen bei maximal 30%. Ein deutlicher Fortschritt ist die Entwicklung des Multi-Tyrosinkinase-Inhibitors Sorafenib, der inzwischen seit etwas mehr als einem Jahr zur Therapie des metastasierten NZK zugelassen ist. Die Zulassung des RAS/RAF-Kinase-Hemmers erfolgte auf Basis der TARGET-Studie (Treatment Approaches in Renal Cancer Global Evaluation Trial), in der 903 Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom, bei denen eine vorangegangene Behandlung nicht erfolgreich war, Sorafenib oder Placebo erhielten. Progressionsfreies Überleben sowie das Gesamtüberleben wurden als Endpunkte definiert.
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