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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
25.10.2006
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Titelthema
Laparoskopisches Staging beim Magenkarzinom
Aus den bisherigen Ergebnissen historisch kontrollierter Phase-II-Studien zur so genannten neoadjuvanten Chemotherapie beim Magenkarzinom kann gefolgert werden, dass Patienten mit frühen Tumorstadien (T1- und T2-Kategorie) durch die alleinige chirurgische Resektion adäquat behandelt werden. Ebenso konnte aber auch gezeigt werden, dass im Falle einer peritonealen Tumorzelldissemination die neoadjuvante Therapie mit den bis heute zur Verfügung stehenden Chemotherapeutika weitgehend unwirksam ist. Weil deshalb die Indikation für die neoadjuvante Chemotherapie auf lokal fortgeschrittene Karzinome ohne Fernmetastasen und ohne Anhalt für eine peritoneale Tumoraussaat beschränkt ist, ist eine möglichst genaue Einschätzung der Krankheitsausbreitung hinsichtlich des Primärtumors, der zu erwartenden lymphatischen Ausdehnung und der Ausschluss einer Metastasierung erforderlich. Neben der Erkennung von kleinen Lebermetastasen ist insbesondere die Erkennung der peritonealen Metastasierung auch durch die modernsten bildgebenden Verfahren (Mehrzeilen-CT, MR, PET) noch ungenügend (8, 11, 23), sodass die direkte visuelle Exploration der Peritonealhöhle in Form der diagnostischen Laparoskopie nach wie vor nicht verzichtbar ist.
Chirurgische Standards bei der Behandlung des Magenkarzinoms
Das entscheidende Prinzip bei der Behandlung des Magenkarzinoms besteht in der Durchführung einer R0-Resektion, wobei zum Erreichen dieses Ziels die totale Magenentfernung nicht für alle Patienten erforderlich ist. Das Ausmaß der Lymphknotendissektion (D0- bis D4-Lymphadenektomie) war und ist Gegenstand von prospektiven Beobachtungsstudien sowie randomisierten Studien, wobei die D2-Lymphadenektomie (D2-LAD) zwar keinen Gesamtüberlebensvorteil, sehr wahrscheinlich aber doch einen Vorteil für bestimmte Subgruppen aufweist. Andererseits hat das extreme Gegenteil einer defensiven „No Lymphadenektomie“ (D0-LAD) zu der bekannt schlechten Ergebnisqualität an manchen US-amerikanischen Instituten geführt. Eine aktuelle Entwicklung besteht in der Konvergenz von minimal-invasiver Chirurgie, insbesondere der laparoskopischen Wedge Resektion (L-WR) und der laparoskopisch-assistierten distalen Gastrektomie (LADG) und dem Sentinel Node-Konzept (SN) mit den Vorteilen der größtmöglichen Organerhaltung, weniger Schmerzen, schnellerer Erholung und kürzerem Hospitalaufenthalt. Die Bedeutung der Expertise der Institution (High Volume Hospital) und des einzelnen Chirurgen (High Volume Chirurg) hinsichtlich einer Verbesserung der Mortalität und des Langzeitüberlebens gilt beim Magenkarzinom als gesichert und stellt neue Herausforderungen an die flächendeckende Versorgungsstruktur. Obgleich nicht Gegenstand der Betrachtungen haben sich insbesondere neoadjuvante Therapieprinzipien ihren Platz bei der Behandlung des lokal-fortgeschrittenen, nicht systemisch metastasierten Magenkarzinoms erworben und sind aus dem multimodalen und multidisziplinären Behandlungsspektrum nicht mehr wegzudenken.
 
Studie
 
Brennpunkt
 
Kongressbericht
 
Pharmabericht
Cetuximab liefert überzeugende Daten in der Firstline-Theapie des metastasierten CRC
Neue Substanzen wie Capecitabin, Oxaliplatin und Irinotecan sowie in jüngster Zeit die EGFR- bzw. VEGF-Antikörper Cetuximab und Bevacizumab haben die therapeutischen Optionen beim fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom (CRC) entscheidend bereichert. Der bisher beim metastasierten kolorektalen Karzinom nach Versagen einer Irinotecan-haltigen Therapie zugelassene EGFR-Antikörper Cetuximab steigert auch in der Erstlinientherapie die Wirksamkeit einer Chemotherapie, wie Ergebnisse verschiedener Phase-II-Studien zeigten. Dies war die Rationale für die CIOX-Studie, in der die beiden Regime CapIri plus Cetuximab (CCI) und CapOx plus Cetuximab (CCO) untersucht werden. Die aktuellen Daten wurden vom Studienleiter Professor Dr. Volker Heinemann, Medizinischen Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München-Großhadern, auf dem 31. Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) präsentiert.
Neue Möglichkeiten in der Tumorschmerztherapie: Das osmotisch aktive System Jurnista®
„Besonders in der Palliativsituation benötigt man eine schnell wirksame, gut steuerbare und leicht zu applizierende Schmerztherapie, da hier der Faktor Zeit eine herausragende Rolle spielt“, betonte Dr. Wolfgang Schwarz, Bardowick/Lüneburg auf dem Kongress der DGP. Vieles spricht für Hydromorphon: eine hohe Wirksamkeit, eine geringe Kumulationsgefahr, ein gutes Interaktionsprofil und eine gute Steuerbarkeit. Das von Janssen-Cilag neu entwickelte Schmerzpräparat Jurnista® besitzt die positiven Hydromorphoneigenschaften und erweitert die Palette der therapeutischen Möglichkeiten. Es handelt sich um ein osmotisch aktives System, das Hydromorphon kontinuierlich freisetzt, gleichmäßige Plasmaspiegel über 24 Stunden (1) bietet und bei einmal täglicher Gabe eine individuelle Dosierung von Hydromorphon ermöglicht.
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