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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
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Editorial
 
Brennpunkt
 
Titelthema
Diagnostik von Gliomen mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie
In der Diagnostik von Gliomen stehen bildgebende Verfahren, wie Computer-Tomographie (CT), Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und Positronen-Emissions-Tomographie (PET) im Vordergrund. Dabei erlaubt PET direkt eine nicht-invasive Lokalisierung und Quantifizierung spezifischer molekularer Prozesse, wie z.B. der Expression zellulärer Enzyme und Rezeptoren und der Aktivität von Membrantransportern. Indirekt können mit PET Aussagen gemacht werden über die proliferative Aktivität und zelluläre Dichte eines Glioms. Vor einer Therapie dient die PET der genauen Einschätzung der Ausdehnung eines Glioms, des Tumorgrades und der Abgrenzung des Tumors zu funktionell wichtigen Gehirnarealen. Nach Therapie erlaubt PET eine Differenzierung zwischen erfolgreicher Therapie und Tumorprogression sowie zwischen Rezidiv und Strahlennekrose. Da bisher kein therapeutisches Verfahren eine Heilung von Gliomen bewirkt, zielt die kombinierte PET-/MRT-Diagnostik zusammenfassend auf eine genaue Lokalisierung des Glioms und seiner Abgrenzung zu funktionell wichtigen Gehirnarealen, um therapeutisch eine möglichst ausgedehnte Tumorentfernung unter Minimierung funktioneller Defizite zu ermöglichen.
Aktuelle und zukünftige Strategien bei der Bestrahlung von malignen Gliomen im Erwachsenenalter
Niedrig- und hochmaligne Gliome stellen unverändert eine Herausforderung an den Radioonkologen. Während bei niedrig malignen Gliomen die Symptomkontrolle durch Radiatio bei inoperablen Tumoren unbestritten ist, unterliegt die Rolle der sofortigen Strahlentherapie bei inkomplett resezierten Tumoren weiteren Untersuchungen. Gesichert ist die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens, ohne dass jedoch ein Gewinn im Gesamtüberleben erreicht werden kann. Bei hochmalignen Gliomen ist der Stellenwert der Bestrahlung unverändert fester Bestandteil der Primärtherapie und kann durch eine Chemotherapie nicht ersetzt werden. Auch in der Rezidivsituation kann die Radiotherapie in Einzelfällen einen Überlebensgewinn erreichen.
Zur Rolle der Chemotherapie in der Behandlung der Gliome
In Deutschland werden jährlich mehr als 3.000 Gliome diagnostiziert. Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden die Gliome in vier Malignitätsgrade unterteilt Die histologische Klassifizierung der Gliome hat wesentliche prognostische Bedeutung. Der WHO-Grad IV entspricht dem Glioblastom, der häufigsten Form der Gliome. Die Gliome der Grade II-III zeigen das Phänomen der malignen Progression, d.h., Rezidive zeigen häufig einen höheren Malignitätsgrad als der Primärtumor, während pilozytische Astrozytome (Grad I) ihren histologischen Phänotyp in aller Regel auch im Rezidiv nicht ändern. Wichtigste Prädiktoren einer günstigeren Prognose bei den Gliomen der Malignitätsgrade II, III und IV sind niedriges Alter und hoher Karnofsky-Index bei Diagnosestellung. Durch adäquate Studien in ihrer Wirksamkeit bei einzelnen Gliomtypen belegt sind Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. In der vorliegenden Übersicht steht die Bedeutung der Chemotherapie für die Gliombehandlung im Vordergrund.
 
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