Donnerstag, 24. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
07.07.2015
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
JOURNAL ONKOLOGIE digital
 
Die digitale Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE mit aktuellen Nachrichten.Lesen Sie die neue Ausgabe bereits vor Erscheinen der Print-Version.
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News
Fortgeschrittene Melanome: Synergistische Wirkung von Nivolumab + Ipilimumab bestätigt

Eine Monotherapie mit Nivolumab (NIVO) sowie die Kombinationstherapie mit NIVO + Ipilimumab (IPI) verbessern bei Patienten mit nicht vorbehandeltem fortgeschrittenen Melanom signifikant das progressionsfreie Überleben (PFS) und die objektive Ansprechrate (ORR) im Vergleich zu einer IPI-Monotherapie. So lautet das Ergebnis der klinischen Phase-III-Studie CheckMate-067 (1). Im Vergleich zur NIVO-Monotherapie war das PFS und ORR mit der Kombinationstherapie numerisch verbessert. Patienten, deren Tumoren eine PD-L1-Expression von 5% und mehr aufwiesen, hatten ein identisches PFS sowohl mit der Kombination aus NIVO + IPI als auch mit der NIVO-Monotherapie, obwohl die objektive Ansprechrate mit der Kombination höher war. Die Nebenwirkungen waren mit der Kombination signifikant vermehrt im Vergleich zu den Monotherapien, was die Beobachtung aus  früheren Studien bestätigte. Die niedrigste Nebenwirkungsrate hatte die NIVO-Monotherapie.

 
Hämatoonkologie
© pixologic / Fotolia.com
Standards und Trends in der Therapie des Follikulären und Mantelzell-Lymphoms

In der klinischen Praxis bilden die Follikulären Lymphome die Mehrheit der niedrig malignen Lymphome. Der klinische Verlauf ist heterogen. Meist schreitet die Erkrankung langsam über Jahre fort. Regelmäßige Rezidive und im Krankheitsverlauf kürzer dauernde Remissionen sind charakteristisch. Die große Mehrheit der Patienten wird im fortgeschrittenen Stadium III/IV diagnostiziert, sodass eine konventionelle Immunchemotherapie nur einen palliativen Therapieansatz darstellt. Erst durch den Einsatz des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab konnte die Therapie wesentlich verbessert werden. Der weiterentwickelte CD20-Antikörper Obinutuzumab befindet sich in fortgeschrittener klinischer Prüfung. Mit der Kombination von Antikörper- und immunmodulatorischer Therapie sowie durch small molecules wie den bcl-2-Inhibitor Venetoclax oder Tyrosinkinase-Inhibitoren, die in den B-Zell-Rezeptor-Signalpfad eingreifen, eröffnen sich für die Zukunft neue, chemotherapiefreie Behandlungsmöglichkeiten.

Therapie der akuten lymphatischen Leukämie

Die Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen erfolgt seit über 25 Jahren in Deutschland im Kontext einer multizentrischen Studiengruppe (GMALL). In konsekutiven Studien wurden im Hinblick auf Charakterisierung und Therapieoptimierung wesentliche Fortschritte gemacht. 90% der erwachsenen ALL-Patienten unter 55-65 Jahren und 80% der älteren Patienten erreichen nach Induktionstherapie eine komplette Remission. Die Heilungschancen bei Erwachsenen konnten von unter 10% auf über 50% erhöht werden. Wesentlich für die Verbesserung der Therapieergebnisse war eine Optimierung der intensiven Chemotherapie und Supportivbehandlung, die Integration der Stammzelltransplantation (SZT) in die Erstlinienbehandlung, der Einsatz zielgerichteter Substanzen sowie eine verbesserte Risikostratifikation unter Berücksichtigung des Verlaufs der minimalen Resterkrankung (MRD). Neue vielversprechende Ansätze ergeben sich auf dem Gebiet der Immuntherapie und anderer zielgerichteter Therapien.

 
Fortbildung
 
Studie
 
BNGO
 
Interview
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
PARP-Inhibitor Olaparib zur Erhaltungstherapie bei BRCA-mutiertem Ovarialkarzinom zugelassen

Patientinnen mit Platin-sensitivem Rezidiv eines Ovarialkarzinoms mit BRCA-Mutation in Deutschland kann seit 1. Juni zum ersten Mal die zielgerichtete Erhaltungstherapie mit Olaparib (Lynparza™) angeboten werden. Der erste zugelassene Inhibitor der Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP) gilt als wichtiger Fortschritt für Patientinnen mit BRCA-mutiertem Ovarialkarzinom, deren Behandlungsmöglichkeiten bisher sehr begrenzt sind. Er nutzt Defekte im DNA-Reparaturmechanismus und bewirkte in der Zulassungsstudie eine Verlängerung des medianen progressionsfreien Überlebens auf 11,2 Monate gegenüber 4,3 unter Placebo. Voraussetzung für den Einsatz von Olaparib ist der validierte Nachweis einer BRCA1- und BRCA2-Mutation. Er sollte schon mit der Diagnosestellung anhand von Blut- und Tumorgewebeproben durchgeführt werden, damit den Patientinnen alle verfügbaren Optionen zur Verfügung stehen.

mCRPC: Neue Ergebnisse aus der Praxis bestätigen die Wichtigkeit von Radium-223 in der Therapie

Für eine patientenorientierte Behandlung des ossär metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) ist die knochengezielte Radionuklidtherapie seit einigen Jahren von außerordentlich großer Bedeutung. Mit dem Alpha-Strahler Radium-223-dichlorid (Xofigo®) kam das erste Radiopharmakon auf den Markt, das gleichzeitig neben einer Schmerzlinderung auch eine Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) ermöglicht (1). So konnte in der Zulassungsstudie ALSYMPCA (Alpharadin in SYMptomatic Prostate CAncer patients) die therapeutische Wirksamkeit von Radium-223 plus Standardtherapie gegenüber der Standardtherapie plus Placebo evaluiert und nachgewiesen werden. Auf dem ASCO-Kongress 2015 sind jetzt weitere aufschlussreiche Ergebnisse aus der klinischen Praxis zur Wirksamkeit und Sicherheit von Radium-223 vorgestellt worden (2).

Metastasiertes Mammakarzinom: AGO bestätigt Doppelplus-Empfehlung für nab-Paclitaxel

In ihrer Anfang März 2015 aktualisierten Leitlinie bestätigt die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) ihre Doppelplus-Empfehlung für den Einsatz von nab-Paclitaxel (Abraxane®) als palliative Chemotherapie nach Anthrazyklin-Vorbehandlung des metastasierten HER2-negativen/HR-positiven Mammakarzinoms (1). Dabei spielt es keine Rolle, ob Anthrazykline in der metastasierten oder adjuvanten Situation gegeben wurden. Durch die erneute Doppelplus-Empfehlung wird der innovative Therapieansatz einer tumorgerichteten Chemotherapie in Leitlinien weiter etabliert. Den klinischen Benefit, der sich mit nab-Paclitaxel in der Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms (mBC) erzielen lässt, demonstrieren die Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie (2).

Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017