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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
08.07.2014
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News
50 Jahre ASCO

Die 50. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) hatte zu ihrem runden Geburtstag mit mehreren Besonderheiten aufzuwarten. Für Hype und Hope sorgten die "Checkpoint-Inhibitoren", die bei verschiedenen Tumorentitäten eine überraschend hohe und lang anhaltende Wirkung demonstrieren konnten. Für viele Diskussionen gaben diesmal auch die in der Plenarsitzung vorgestellten Studien Anlass. Eine Besonderheit dieser Studien ist, dass alle „federal funded“ waren, worauf der diesjährige Kongresspräsident Clifford Hudis ausdrücklich hinwies. Die auf der Plenarsitzung präsentierte Phase-III-Studie zur Initialtherapie beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom, könnte zu einem Umdenken in der Praxis führen. Eine wichtige Frage zur Therapie mit Aromatasehemmern bei prämenopausalen Frauen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs beantwortete die Auswertung der Studien TEXT und SOFT. Unerwartet und enttäuschend war das Ergebnis der ALTTO-Studie - die doppelte HER2-Blockade mit Trastuzumab und Lapatinib führte im Vergleich zu Trastuzumab allein zu keiner Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens. Für Diskussionen sorgte eine CALBG-Studie, in der sich mit den Kombinationen Bevacizumab plus Chemotherapie und Cetuximab plus Chemotherapie kein Unterschied im Überleben bei Patienten mit metastasiertem Kolonkarzinom vom KRAS (exon2) Wildtyp zeigte. Eine Auswahl an Studien und Vorträgen stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor, ein zweiter Teil folgt in der nächsten Ausgabe. Weitere Artikel zum ASCO finden Sie außerdem online unter www.journalonko.de auf der Startseite.

Lungenkrebs: Überlebenszeitgewinne und neue Therapieprinzipien

Wenig öffentliche Aufmerksamkeit, späte Diagnose, Stigmatisierung - dies charakterisiert die Erkrankung Lungenkrebs, sagte Dr. Jesme Fox, Medical Director der Roy Castle Lung Cancer Foundation. Das negative Image in der Bevölkerung sei ein großes Problem, obwohl etwa 15% der Lungenkrebserkrankungen mit dem Rauchen gar nichts zu tun haben. Die positive Nachricht ist, dass die Überlebensraten besser werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit einer Del19-Mutation im EGF-Rezeptor für die mit Afatinib gegenüber Chemotherapie ein Überlebenszeitgewinn von etwa einem Jahr erzielt werden kann. Eine weitere wegweisende Studie, die auf dem ASCO vorgestellt wurde ist LuxLung 5, deren Ergebnisse das Prinzip "treatment beyond progression" auch beim Lungenkrebs unterstützen.

 
Interview
 
Titelthema
Palliativtherapie des Pankreaskarzinoms

2014 werden in Deutschland für das Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse - eine nicht sehr häufige Krebserkrankung - bis zu 17.000 Neuerkrankungen erwartet. Dennoch findet es sich erschreckenderweise auf Platz 4 der Tumorsterblichkeitsrangfolge. Der hohen Fatalitätsrate liegt eine der aggressivsten soliden Tumorarten, aktuell ohne verfügbare Früherkennungsmaßnahme zugrunde. Einzig die radikale, operative Sanierung mit konsekutiv nachgeschalteter adjuvanter systemischer Chemotherapie eröffnet die Möglichkeit auf Heilung. Unter Nutzung der vollen Therapiesequenzen lassen sich für operierte Patienten mittlere Überlebenszeiten von bis zu 23 Monaten sowie ein 5-Jahresüberleben von etwa 20% erreichen. Der Großteil der Patienten befindet sich jedoch bereits bei Diagnose der Erkrankung in einer nicht operablen, palliativen Therapiesituation. Hier liegen die mittleren Überlebenszeiten ohne tumorspezifische Chemotherapie, abhängig vom initialen Stadium und Allgemeinzustand, zwischen 4 und 11 Monaten. In den letzten Jahren haben sich klinisch relevante Fortschritte in der Behandlungsvielfalt ergeben, welche unter Nutzung einer sinnvollen Patientenselektion und deren Therapiezuordnung deutliche Vorteile für betroffene Patienten mit Vervielfachung der Überlebenszeit bieten können.

Lebermetastasen-Resektion

Die Empfehlung für das therapeutische Vorgehen bei Patienten mit Lebermetastasen muss unter anderem den Allgemeinzustand des Patienten, seine Komorbidität, die Vortherapien, mögliche Nebenwirkungen der unterschiedlichen Optionen und die Prognose der Tumorerkrankung berücksichtigen. Grundsätzlich stellt die Resektion bei den meisten Tumorentitäten, wenn onkologisch sinnvoll durchführbar, die Therapie der Wahl dar. Voraussetzungen sind neben dem Wunsch des Patienten die onkologische Sinnhaftigkeit und die funktionelle Machbarkeit des Eingriffs mit Beurteilung des verbleibenden Restlebergewebes. Zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und mit Auswahl der geeigneten Resektionstechnik erzielt die Leberchirurgie sehr niedrige Mortalitäts- und Morbiditätsraten und führt gleichzeitig zum besten Outcome für die meisten Tumorentitäten. Die interdisziplinäre Besprechung der Fälle und die Festlegung der individuellen Therapiemöglichkeiten im Rahmen von Tumorboards ist essentiell.

 
Serie
 
Studie
 
Kongressbericht
DKK 2014: Best of MASCC/ASCO zur Supportivtherapie: ASORS-Update zu den wichtigsten supportiven Themenfeldern

Im Namen der ASORS gaben die Referenten PD Dr. med. Karin Jordan, Halle/Saale, Dr. rer. nat. Petra Ortner, München, und Dr. med. Friedrich Overkamp, Recklinghausen, einen Überblick über die bei den Kongressen der Multinational Association of Supportive Care in Cancer (MASCC) und American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2013 präsentierten neuen Forschungsdaten zur Supportivtherapie. Karin Jordan fasste dabei die aktuellen Studien zur Antiemese und Neurotoxizität sowie zur Behandlung der Fatigue zusammen. Petra Ortner ging auf die neuesten Therapieansätze beim neuropathischen Schmerz und das vorgestellte Update der Mukositis-Leitlinien der MASCC ein. Zudem erläuterte sie die überraschend negativen Umfrageergebnisse zur G-CSF-Leitlinien-Adhärenz. Dr. med. Friedrich Overkamp stellte diese Forschungsergebnisse in den Kontext der onkologischen Tätigkeit und unterstrich den Stellenwert der Supportivtherapie als Basis einer jeden onkologischen Therapie.

Tuberöse Sklerose (TSC) - Behandlung mit Everolimus

Tuberöse Sklerose (TSC) ist eine seltene Multisystemerkrankung mit einer Inzidenz von 1:6.000 Geburten. Ausgelöst wird die TSC durch eine erblich bedingte oder spontan auftretende Mutation in einem der beiden Tumorsuppressor-Gene TSC1 (Hamartin) oder TSC2 (Tuberin). TSC1 und TSC2 bilden einen dimeren Komplex, der den mTOR-Signalweg blockiert. Eine Mutation in einem dieser Gene führt zur übermäßigen Aktivierung dieses Signalweges und hat Zell-entartungen und zumeist benigne Tumoren, sog. Hamartome, in fast allen Organen zur Folge wie beispielsweise dem Gehirn, der Lunge, der Niere und der Haut. Je nach Patientenalter variiert die Ausprägung der unterschiedlichen Symptome in den Organen und kann je nach Art und Schwere der Ausprägung  zum Tode führen.

Multiples Myelom: Patienten profitieren von Bortezomib

Vor 10 Jahren wurde Bortezomib (Velcade®) bereits zur Monotherapie bei Patienten mit progressivem multiplen Myelom (MM) zugelassen. Seitdem erfolgte die Zulassung von Bortezomib (V) für die Primär- und die Rezidivtherapie des multiplen Myeloms sowie zuletzt im Juli 2013 für die Induktionstherapie vor einer Hochdosis-Chemotherapie mit hämatopoetischer Stammzelltransplantation in Kombination mit Dexamethason (VD) oder mit Dexamethason und Thalidomid (VTD). Weltweit wurden mit Bortezomib mehr als eine halbe Million Patienten behandelt. "In einigen Fällen konnte sogar ein molekulares Ansprechen erzielt werden, das bedeutet, dass unter 1.000.000 Zellen keine Tumorzelle mehr identifiziert werden konnte", berichtete Dr. Martin Vogel, Janssen, Neuss.

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