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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
27.06.2013
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Titelthema
Aktuelle und innovative Bildgebung testikulärer Keimzelltumoren

Der testikuläre Keimzelltumor (KZT) repräsentiert den häufigsten bösartigen Tumor in der Altersgruppe der 20- bis 40-jährigen Männer und macht ca. 1% aller soliden männlichen Malignome aus. Über die vergangenen 40 Jahre hat sich die Inzidenz der KZT in fast allen westlichen Ländern der Erde nahezu verdoppelt (1), die nichtseminomatösen KZT (NSKZT) weisen einen Inzidenzanstieg von nahezu 130% auf. Keimzelltumoren machen ca. 90-95% aller Hodentumoren aus, dabei stellen Seminome ca. 60% und Nichtseminome ca. 40% der malignen KZT (2). Die Etablierung interdisziplinärer Behandlungskonzepte hat zu einer hohen Kurationsrate von ca. 90% geführt und macht den Keimzelltumor zu einem Paradebeispiel einer heilbaren soliden Krebserkrankung. Unabdingbare Voraussetzung für diese guten Therapieresultate ist eine strenge Einhaltung der leitliniengerechten serologischen und bildgebenden Staginguntersuchungen im Rahmen der primären Therapieplanung sowie der posttherapeutischen Nachsorge, um einerseits die Heilungsrate nicht zu gefährden und andererseits Langzeittoxizitäten durch inadäquate Therapie zu vermeiden (3-5). Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist die Zusammenfassung der aktuellen Empfehlungen der prä- und posttherapeutischen bildgebenden Diagnostik auf der Grundlage der Leitlinien der Europäischen Konsensuskonferenz (3, 4) sowie neuer Ergebnisse der aktuellen Literatur.

Tumormarker und molekulare Marker testikulärer Keimzelltumoren

Der Hodentumor gehört zu den wenigen Tumoren, bei denen verlässliche Tumormarker zur Verfügung stehen. Diese tragen zur Diagnosesicherung und Stadieneinteilung sowie Prognoseeinschätzung bei. Anhand des Markerverlaufs kann die Wirksamkeit der Therapie beurteilt werden. Ebenso deutet ein Markeranstieg in der Nachsorge auf ein Rezidiv hin bzw. kann zunächst einziger Hinweis darauf sein. Die beiden wichtigsten Serum-Tumormarker beim Hodentumor sind das alpha-Fetoprotein (AFP) und das humane Choriongonadotropin (HCG) bzw. seine Betakette (b-HCG). Daneben wird die Laktatdehydrogenase (LDH) im Rahmen der Stadienklassifikation berücksichtigt. Weitere Marker, die im Zusammenhang mit dem Hodentumor erwähnt werden sollten, sind die Plazentare Alkalische Phosphatase (PLAP) und die Neuronen-Spezifische Enolase (NSE), die bisher jedoch keinen festen Stellenwert einnehmen konnten. Auch wenn entsprechend der Europäischen Konsensuskonferenz und der Amerikanischen Krebsgesellschaft im Rahmen der primären Diagnostik immer alle drei Marker bestimmt werden sollten (1, 2), zeigen sich zumindest im US-amerikanischen Raum erhebliche Mängel bezüglich dieses Basiswissens (3). In einer Auswertung von 4.742 Hodentumorpatienten wurde nur bei 44% eine Bestimmung von b-HCG und AFP durchgeführt, bei nur 16% wurden alle 3 Serummarker gemessen.

 
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Kongressbericht
Das Schwäbische Kinderkrebszentrum am Klinikum Augsburg

Im Gegensatz zu den Krebserkrankungen Erwachsener ist das Auftreten eines Malignoms im Kindesalter ein seltenes Ereignis. Ca. 400.000 Erkrankungen bei Erwachsenen stehen in Deutschland ca. 2.000 bei Kindern und Jugendlichen gegenüber. Während im Erwachsenenalter die soliden Tumoren die größte Diagnosegruppe ausmachen, erkranken etwa 50% der betroffenen Kinder an einer Leukämie oder einem Lymphom. Den Hauptanteil der soliden Tumoren bilden embryonale Tumoren des ZNS, der Nieren, des sympathischen Nervensystems oder der Leber. Innerhalb der letzten 30-40 Jahre konnten in der Kinder- und Jugendonkologie für diese Patienten einzigartige Erfolge erzielt werden. Während in den 60er und 70er Jahren Krebserkrankungen von Kindern und Jugendlichen nur in Ausnahmenfällen überlebt wurden, sind Heilungsraten von 80% heute mehr Regel als Ausnahme. Ein entscheidender Faktor für diese positive Entwicklung ist die Zentrierung der Behandlung von Kindern und Jugendlichen in spezialisierten Kliniken, die nach einheitlichen Therapieprotokollen über 95% aller betroffenen Kinder und Jugendlichen behandeln. Ein solches Zentrum ist das Schwäbische Kinderkrebszentrum der I. Kinderklinik am Klinikum Augsburg.

Radioonkologische Therapiekonzepte bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren: Therapieauswahl mit Patienten treffen

"Kopf-Hals-Tumoren machen 5,4% der Krebsneuerkrankungen aus, neben den epidemiologisch bekannten Risikofaktoren Alkohol- und Nikotinmissbrauch sind auch HPV-Infektionen eine Ursache, weswegen mittlerweile deutlich mehr junge, nierauchende Frauen betroffen sind. Man hat es hier mit einem sehr unterschiedlichen Patientenklientel zu tun", sagte Prof. Jürgen Debus, Heidelberg. "Gerade diese jungen Patienten werden oft erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, daher brauchen wir mehr Aufklärung über diese Entität. Besonders der Zahnarzt spielt für die Frühdiagnostik eine maßgebliche Rolle: "Der Patient mit einem großen Tumor im Mund und mit gleichzeitig perfekt saniertem Gebiss - das sollte endgültig der Vergangenheit angehören."

 
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