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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
10.07.2011
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News
Neue Daten zur Behandlung Gastrointestinaler Tumorerkrankungen
Der diesjährige Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO), der weltweit bedeutendste Krebskongress mit über 30.000 Teilnehmern aus Praxis, Klinik, Forschung und Industrie fand vom 03.06.-07.06.2011 in Chicago/Illinois, USA, statt und stand unter dem Motto „patients – pathways – progress“. Auch in diesem Jahr wurden einige erhebliche Fortschritte im Sinne einer Personalisierung onkologischer Therapien berichtet. In der Plenarsitzung wurde z.B. eine Zulassungstudie bei Patienten mit nicht-resektablem oder metastasiertem V600E-BRAF-mutiertem Melanom mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib vorgestellt. Eine aktivierende V600E-BRAF-Mutation ist bei etwa 40-50% aller fortgeschrittenen Melanome nachweisbar. Durch diese Patientenselektion konnten Ansprechraten von fast 50% mit einem signifikanten Vorteil für sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben erzielt werden. Ein zweites herausragendes Beispiel einer Personalisierung der onkologischen Therapie wurde bei europäischen NSCLC-Patienten mit einer epithelial growth factor receptor (EGFR)-Mutation berichtet. Eine Monotherapie mit dem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor Erlotinib erwies sich einer klassischen Chemotherapie sowohl in Bezug auf die Ansprechraten (58,1 vs. 14,9%) als auch auf das progressionsfreie Überleben (9,7 vs. 5,2 Monate) bei aktuell noch nicht verfügbaren Gesamtüberlebenszeiten als deutlich überlegen. Bei der Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Tumorerkrankungen gibt es dieses Jahr zwar keine solchen grundlegenden Neuentwicklungen zu berichten, jedoch wurden etliche Studien vorgestellt, die zu einer weiteren Therapieoptimierung führen werden.
 
Titelthema
Hormontherapie beim Prostatakarzinom – aktueller Stand 2011
Das Prostatakarzinom (PC) ist mit einem Anteil von 26% inzwischen der häufigste maligne Tumor des Mannes in der westlichen Welt. Allein in Deutschland wurden vom Robert-Koch-Institut (RKI) im Jahre 2006 über 60.000 Neuerkrankungen registriert (Projektion für 2010: 64.370 Fälle) [1]. Beim lokal begrenzten PC stellen die radikale Prostatektomie sowie die Radiotherapie die Methoden der Wahl dar, während beim fortgeschrittenen und metastasierten PC die Hormontherapie eine wichtige Stellung einnimmt. Im Jahr 1941 beschrieben Huggins und Hodges in Chicago erstmals den Einfluss der Androgene auf die Progression des metastasierten PC [2]. Für die Entdeckung der Hormonabhängigkeit des PC wurde Charles Huggins 1966 der Nobelpreis für Medizin verliehen. Der folgende Artikel soll einen Überblick darüber geben, welchen Stellenwert die Hormontherapie beim PC unter Berücksichtigung verschiedener Indikationen einnimmt.
Systemische Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms – Eine Standort-Bestimmung in 2011
War vor einigen Jahren die systemische Therapie des „hormonrefraktären“ Prostatakarzinoms noch übersichtlich, zeigt die spannende und rasante Entwicklung der letzten Jahre einen interessanten Wandel des biologischen Verständnisses dieser Erkrankung und der daraus abgeleiteten therapeutischen Optionen. Zwar ist aktuell die Standardtherapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms noch die Docetaxel-basierte Chemotherapie, dennoch ergeben sich aus den Daten neuerer Studien eine Reihe wichtiger Fragen und Ansätze. Deren sinnvolle Übersetzung in den klinischen Alltag wird in den kommenden Jahren zunehmend unsere Aufmerksamkeit fordern. Der vorliegende Artikel versucht einige dieser Aspekte zu beleuchten und die neuen Therapieoptionen für das kastrationsresistente Prostatakarzinom einzuordnen.
Kann man die kommunikative Kompetenz lernen?
Die Bedeutung kommunikativer Kompetenz von Ärzten hat seit einigen Jahren Einzug in Diskussionen um eine Optimierung der Patientenversorgung gehalten. Dort angekommen wird sie seitdem kontrovers behandelt. Beide Begriffe – Kommunikation und Kompetenz – sind lateinischen Ursprungs. Communicare meint dabei so etwas wie ‚teilen’ oder auch ‚mitteilen’, während competere mit ‚zu etwas fähig sein’, aber auch ‚zusammentreffen’ übersetzt werden kann. Kommunikative Kompetenz kann zunächst verstanden werden als grundlegende Fähigkeit‚ sich ‚mitzuteilen’, also die Beherrschung eines Sprachsystems und seiner Verwendung. Im ‚Zusammentreffen’ wird zudem deutlich: Es geht bei kommunikativer Kompetenz darum, sich flexibel auf ganz unterschiedliche Situationen einstellen zu können und somit auch auf sein Gegenüber. Übertragen auf Arzt-Patient-Interaktionen bedeutet kommunikative Kompetenz also nicht nur, medizinische Sachverhalte ausdrücken und verständlich darstellen zu können, sondern, sich dabei auf den Patienten und seine Erlebenswelt einzulassen und damit ein ‚Zusammentreffen’, bzw. eine ‚Passung’, zu ermöglichen.
 
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