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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
12.08.2008
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Pharmabericht
 
Brennpunkt
 
News
Fortgeschrittenes Magenkarzinom: Mögliche Therapieoptimierung mit 5-FU-Prodrug S1
5-Fluorouracil-basierte Kombinationsregime zählen heute zu den Standardkombinationen in der Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms. Als eine Schlüsselstudie bezeichnete PD Dr. Florian Lordick, Heidelberg, die Studie MAGIC, in der die perioperative Behandlung mit der 3er-Kombination Docetaxel, Cisplatin und 5-FU (DCF), eine signifikante Verbesserung des Überlebens nach 5 Jahren belegen konnte. Als ein besser verträglicher Kombinationspartner bietet sich das neue, orale 5-FU-Prodrug S1an. Wie Prof. Alberto Sobrero, Genua/Italien anlässlich des 10. Weltkongresses zur Behandlung gastrointestinaler Tumore (WCGIC) erläuterte, besteht S1aus 3 Substanzen, der eigentlichen Wirksubstanz Tegafur sowie den Substanzen Gimeracil und Oteracil, welche die Bildung toxischer Metabolite hemmen und die zur Verfügung stehende Konzentration an 5-FU erhöhen.
 
Titelthema
Operative Therapien beim Nierenzellkarzinom
Die Inzidenz des Nierenzellkarzinoms in Europa und Nordamerika steigt kontinuierlich an. [4] Dabei werden zwei Drittel der Tumoren in einem frühen Stadium bei asymptomatischen Patienten diagnostiziert. [1] Hieraus ergeben sich neue Ansätze der operativen Behandlung beim Nierenzellkarzinom, so dass sich die Operationstechnik der lange Zeit als Therapie der Wahl geltenden und von Robson et al. geprägten klassischen Tumornephrektomie heute in Ausmaß und Zugangsweg geändert hat. Bei kleinen Tumoren besteht zudem die Möglichkeit der organerhaltenden Therapie. Das Nierenzellkarzinom repräsentiert 2-3% aller soliden Tumorerkrankungen. [5] Nach Prostata- und Blasenkarzinomen sind Nierenzellkarzinome die dritthäufigsten urologischen Karzinome. In Europa treten etwa 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr auf. In Deutschland liegt die Inzidenz pro 100.000 bei 12 (Männer) bzw. 10 (Frauen). Das Verhältnis erkrankter Männer zu Frauen beträgt 1,5:1. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei ca. 67, für Frauen bei nahezu 71 Jahren. [18]
Metastasiertes Nierenzellkarzinom: Systemische Therapieoptionen – Update 2008
Die Therapie des Nierenzellkarzinoms hat mit der Zulassung von Sunitinib, Sorafenib und Temsirolimus einen Paradigmenwechsel erfahren. Dabei steht bei nur wenigen kompletten Remissionen eine langanhaltende Stabilisierung des Erkrankungsverlaufes im Vordergrund. Bis zu 30% der Patienten zeigen eine partielle Remission nach den RECIST-Kriterien und ein weiteres Drittel aller Patienten eine Verkleinerung der Tumorlast. Die Therapiesteuerung sollte eine Therapiesequenz berücksichtigen, um die Effekte der Einzelsubstanzen zu addieren. Dieses Jahr sind neue Daten verfügbar geworden, die vor allem das Therapiemanagement betreffen, aber auch die Patientenselektion. Dabei ergeben sich Hinweise auf ein verbessertes Gesamtüberleben durch die Verwendung der modernen Therapeutika.
Durchbruchschmerz und Schmerzspitzen
Die Behandlung chronischer Schmerzpatienten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Viele Firmen haben zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Alle „großen“ Schmerzmittelhersteller haben eigene Fortbildungszyklen initiiert – so beispielsweise „A.M.A.D.E.U.S.“ von Janssen-Cilag, die „Pain-Academy“ von Pfizer, „CEUS“ von Cephalon oder „PAIN“ von Grünenthal. Alle diese Veranstaltungen sind didaktisch sehr hochwertig aufgebaut und wurden in der Regel mit eigens geschulten und qualifizierten Moderatoren besetzt. Die hohe Punktzahl der jeweils durch die regionalen Ärztekammern zertifizierten Module lässt ebenfalls auf eine hohe Qualität schließen. Dennoch ist die Ausbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen gerade im Bereich „Durchbruchschmerz“ äußerst dürftig, wenn sie nicht aus eigenem Antrieb ein entsprechendes Interesse mitbringen. Gelernt wird nur, was gelernt werden muss – und da die Schmerztherapie an den meisten Universitäten kein zwingendes Prüfungselement darstellt, ist das Interesse eher verhalten.
 
Kongressbericht
Studien belegen Wirksamkeit und Sicherheit der mTOR-Inhibition beim Mantelzell-Lymphom und Nierenzellkarzinom
Vielversprechende Daten zum Einsatz von Temsirolimus bei Patienten mit Mantelzell-Lymphom haben Wissenschaftler auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung präsentiert [1]. Ebenfalls wurden retrospektive Subgruppenanalysen der zulassungsrelevanten Studie ARCC (A Global Trial for Advanced Renal Cell Carcinoma) vorgestellt. Diese haben gezeigt, dass Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom unabhängig von ihrem Nephrektomiestatus von der Behandlung mit dem mTOR-Inhibitor profitieren [2]. Ferner hatten weder Nebenwirkungen wie Hyperglykämie, Hypercholesterinämie oder Hyperlipidämie noch deren Therapie einen negativen Einfluss auf das Gesamt- oder progressionsfreie Überleben [3].
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