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JOURNAL ONKOLOGIE
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Erschienen am:
28.05.2015
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Editorial
 
News
 
Mammakarzinom
Das triple-negative Mammakarzinom - nach wie vor eine Herausforderung

Das triple-negative Mammakarzinom (TNBC) stellt nach wie vor eine große Herausforderung in der systemischen adjuvanten und metastasierten Situation dar, da es sich durch das komplette Fehlen von Hormonrezeptoren sowie der fehlenden Überexpression von HER2-Rezeptoren auszeichnet. Es gilt nach wie vor als hoch maligne und ist von einem hohen Rezidiv- und Metastasierungsrisiko gekennzeichnet, woraus sich seine schlechte Prognose erklärt (1, 2). Das TNBC macht ca. 15% aller Mammakarzinome aus und zeigt eine hohe Überschneidung mit dem mittels komplexen Genexpressionsanalysen definierten basalen Mammakarzinom (basal-like breast cancer, BLBC) - beide Begriffe sind jedoch keinesfalls synonym zu verwenden. Zudem liegt eine hohe Assoziation mit dem Vorliegen von BRCA-Mutationen vor; folglich ist das TNBC meist das Mammakarzinom der eher jüngeren Karzinompatientin (Abb. 1) (3). Aufgrund des engen Zusammenhangs zwischen der Diagnose eines TNBC und dem Vorliegen einer BRCA-Mutation v.a. bei der jüngeren Patientin empfiehlt die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) die Testung auf das Vorliegen einer BRCA-Mutation im Falle der Diagnose eines TNBC unabhängig von der familiären Anamnese.

Subtypen des hormonsensitiven Mammakarzinoms und mögliche Resistenzen

Etwa 70-80% aller Mammakarzinome sind hormonsensitiv. Die Expression des Östrogen- und Progesteronrezeptors ist prognostisch und auch prädiktiv relevant. Auch der Grad der Expression hat einen Einfluss auf die Prognose und die Prädiktion. Die Subtypisierung des hormonsensitiven Mammakarzinoms findet in der adjuvanten Therapie wenig Beachtung. Mit der Expression des Hormonrezeptors ist die Indikation einer endokrinen Therapie unabhängig von möglichen Kofaktoren wie der HER2-Rezeptorstatus oder die Tumormorphologie gestellt. 15% aller hormonsensitiven Mammakarzinome weisen Resistenzen auf. Diese können a priori oder erworben sein. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob eine Subtypisierung dieser Tumorbiologie einen Einfluss auf die Identifikation möglicher Resistenzen hat.

 
Fortbildung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Stellenwert von Vinorelbin plus Trastuzumab beim HER2-positiven metastasierten Brustkrebs

Mit der Verfügbarkeit zielgerichteter Therapien ist in den letzten Jahren Bewegung in die Behandlung des HER2-positiven fortgeschrittenen Mammakarzinoms gekommen. Folglich haben verschiedene internationale und nationale Gesellschaften ihre Behandlungsleitlinien aktualisiert. In der Erstlinie setzte die doppelte HER2-Blockade einen neuen Standard. In der Zweitlinie wird zukünftig Trastuzumab-Emtansin empfohlen, aber auch die Kombination Trastuzumab + Vinorelbin stellt eine sehr effektive und gut verträgliche Option dar, die in der klinischen Praxis gerne eingesetzt wird. Vinorelbin wurde als Kombinationspartner einer anti-HER2-gerichteten Therapie mittlerweile in zahlreichen Phase-II/III-Studien untersucht, obwohl die derzeitige Zulassung nur den Einsatz als Monotherapie vorsieht. Im Folgenden werden die wichtigsten Studien zu Vinorelbin + Trastuzumab zusammengefasst, die den Stellenwert der Kombination als bedeutende Option für die Zweit- bzw. Drittlinienbehandlung unterstreichen.

© E. Kampmann, Universität München
Liposarkom: Langfristige Tumorkontrolle unter Trabectedin-Langzeittherapie

Weichgewebssarkome sind seltene Krebserkrankungen, in ca. 20% der Fälle handelt es sich dabei um Liposarkome. Trabectedin (Yondelis™) ist in der EU zugelassen zur Behandlung des fortgeschrittenen und/oder metastasierten Weichgewebesarkoms, wenn Anthrazykline und Ifosfamid versagt haben bzw. nicht eingesetzt werden konnten. Die größten Erfahrungen mit dieser Substanz liegen aus Studien mit Leiomyo- und Liposarkom-Patienten vor. Wir berichten über den Fall eines Patienten (geb. 1944), bei dem erstmals im Februar 2009 ein dedifferenziertes Liposarkom (G3) der Leberpforte mit intrahepatischer Beteiligung diagnostiziert wurde. Nach mehreren Chemotherapien und Auftreten von Metastasen konnte in palliativer Intention mit Trabectedin über fast 12 Monate eine Krankheitsstabilisierung erzielt werden. Insgesamt wurden 15 Zyklen Trabectedin verabreicht.

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Strategien zur Prävention und Therapie des Hand-Fuß-Syndroms

Das Hand-Fuß-Syndrom (HFS) ist eine häufige Nebenwirkung zahlreicher antineoplastischer Medikamente und kann aufgrund fehlender wirksamer Strategien zur Prophylaxe und Therapie zu Therapieunterbrechungen, Dosisreduktionen oder sogar zum kompletten Abbruch einer Chemotherapie führen. Darüber hinaus kann ein HFS je nach Schweregrad zur deutlichen Reduktion der Lebensqualität der Patienten und zu signifikanten Einschränkungen im täglichen Alltag führen. In den letzten Jahren wurden zunehmend klinische Studien durchgeführt, welche verschiedene Präventions- und Therapiestrategien für das HFS untersuchten. Die Ergebnisse sind insgesamt jedoch sehr heterogen und implizieren, dass der Pathomechanismus des HFS bislang noch nicht verstanden zu sein scheint. Die jüngsten Ergebnisse einzelner randomisierter klinischer Studien belegen eine gute Wirksamkeit von Urea-haltigen Cremes bei der Prophylaxe des HFS. Weitere Studien zur Klärung des genauen Pathomechanismus und zur Entwicklung weiterer Präventions- und Therapiestrategien sind jedoch dringend notwendig.

 
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