Donnerstag, 24. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
03.06.2014
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
JOURNAL ONKOLOGIE digital
 
Die digitale Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE mit aktuellen Nachrichten.Lesen Sie die neue Ausgabe bereits vor Erscheinen der Print-Version.
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News
 
Titelthema
Einsatz genomischer Testverfahren für die Bestimmung des Rezidivrisikos beim frühen Mammakarzinom

Tumorbiologische Faktoren determinieren im Wesentlichen die Therapieentscheidungen beim frühen Mammakarzinom. Problematisch ist jedoch die Therapieunsicherheit in einer bisher unsicher charakterisierten intermediären Risikogruppe, in der die klassischen Risikoklassifizierungen zu ungenau sind. Genomische Testverfahren schließen diese Lücke bei Rezeptor-positiven, Her2neu-negativen, nodal-negativen oder gering nodal-positiven Mammakarzinomen. In Deutschland stehen der 70-Gen-Assay Mammaprint®, der 21-Gen-Assay Oncotype DX® und der 8-Gen-Assay Endopredict® verknüpft mit klinisch-pathologischen Faktoren als EPclin zur Verfügung, die bei ähnlicher Testmethodik unterschiedliche Proliferations- und Tumorbiologiegengruppen untersuchen. In der intermediären Risikogruppe werden durch die genomische Analyse nochmals Hoch- und Niedrigrisikocharakterisierungen vorgenommen und damit Therapieempfehlungen gestützt. Die bisherigen Anwendungen zeigen für alle Testverfahren einen Wechsel in den Therapieentscheidungen von ca. 30% zu weniger Chemotherapie. Die Testverfahren wurden nie gegeneinander hinsichtlich ihrer Übereinstimmung geprüft; im Vergleich zu den Tumorproteasen z.B. ergeben sich jedoch Abweichungen von bis zu 25%. Trotz vielfältiger Anwendungen ist bisher eine Übernahme in die Regelversorgung nicht grundsätzlich gewährleistet. Internationale und nationale Studien (Mindact, TailorX, RESCUE, NBreast) werden prospektiv erhobene Daten zeigen können.

Innovative Therapien für Myelom-Patienten in Deutschland

Die GMMG-Studiengruppe (German Speaking Myeloma Multicenter Group) führt seit ihrer Gründung 1996 akademische Phase-II- und Phase-III-Studien bei Patienten mit neu diagnostiziertem und rezidiviertem Multiplen Myelom durch. Das Netzwerk erreicht über 40 Transplantationszentren und mehr als 100 niedergelassene Onkologen und Krankenhäuser der Grundversorgung. In der Vergangenheit wurden überwiegend Studien zur Optimierung der Hochdosistherapie realisiert, aktuell sind auch Studien für nicht transplantierbare Patienten in Vorbereitung. Die GMMG-Studien zeichnen sich durch eine standardisierte Diagnostik und ein anspruchsvolles wissenschaftliches Begleitprogramm aus. Umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen gewährleisten eine hohe Datenqualität. Aufgrund der Studienergebnisse erarbeitet die Studiengruppe Therapieempfehlungen und Therapiestandards beim Multiplen Myelom.

Diagnostik- und Therapierealität des Multiplen Myeloms in Deutschland

Das Multiple Myelom ist mit 5.600 Neuerkrankungen pro Jahr die zweithäufigste hämatologische Neoplasie in Deutschland (1). Der Krankheitsverlauf des Multiplen Myeloms ist in Abbildung 1 dargestellt. Aus den benignen Vorformen "Monoklonale Gammopathie unbekannter Signifikanz" (MGUS) oder "Smoldering Myeloma" (SMM) entwickelt sich das symptomatische Multiple Myelom (MM). Das Multiple Myelom ist im Gegensatz zur MGUS und zum SMM durch Endorganschädigungen gekennzeichnet. Diese Schädigungen stellen die Indikation für die Therapie dar. Grundsätzlich sind zwei therapeutische Wege möglich. Mit einer maximalen Therapie wird bei jungen Patienten versucht, eine komplette Remission zu erreichen. Bei älteren Patienten, oft mit reduziertem Allgemeinzustand, wird das MM durch die Therapie zurückgedrängt und ein Leben mit möglichst geringen Beeinträchtigungen durch die MM-Erkrankung soll ermöglicht werden.

 
Fortbildung
Das chronische Lymphödem und seine chirurgische rekonstruktive Therapie

Das Lymphödem beschreibt eine sicht- bzw. tastbare Flüssigkeitsansammlung im Zwischenzellraum (Interstitium). Das durch eine mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems hervorgerufene Lymphödem ist bei etwa 140 Millionen Menschen weltweit anzutreffen. Durch die mechanische Insuffizienz kann die Lymphflüssigkeit aus dem Interstitium nicht mehr ausreichend über die Lymphbahnen abtransportiert werden. Dabei kommt es zu einem Rückstau und zur Ansammlung von Lymphflüssigkeit in den Zwischenzellräumen, welche dann durch die Schwellung (Ödem) in verschiedenen Körperregionen sichtbar wird. Am häufigsten betroffenen sind dabei die Extremitäten (Arme und Beine), jedoch kann das Lymphödem auch Gesicht, den Hals, Rumpf und die Genitalien betreffen.

Elektrochemotherapie bei Hautmetastasen

Für primäre kutane Tumore und viszerale Malignome gibt es in der Regel standardisierte Therapieprotokolle, sei es operativ mit vorgeschaltet adjuvanter Chemotherapie oder Radiatio. Insbesondere bei malignen Melanomen, aber auch bei Mammakarzinomen treten Progressionen häufig durch lokale Rezidive oder kutane Metastasierungen auf. Die dann bei kleinen Befunden eingesetzten operativen Entfernungen der kutanen und subkutanen Metastasen, bei ausgedehnteren Befunden durchgeführten Bestrahlungen und systemischen Chemotherapien und der bei Befall der unteren Extremität eingesetzten hyperthermen Extremitätenperfusion führen oftmals zu Remissionen. Gelegentlich kommt es jedoch zu einer weiteren Ausdehnung der Metastasierung, die dann nicht mehr oder kaum zu beherrschen ist. Für diese Situation steht seit einigen Jahren ein neues Therapieverfahren, die Elektroporation, kombiniert mit Chemotherapie (Elektrochemotherapie) zur Verfügung (1-3).

Erfolgreiche Optimierung einer Chemotherapie mittels Chemosensitivitätsprüfung an zirkulierenden Tumorzellen

Im hier vorgestellten Fall wird gezeigt, wie die chemotherapeutische Behandlung einer 73-jährigen Patientin mit beidseitigem Ovarialkarzinom mittels Chemosensitivitätstestung begleitet, überwacht und individuell angepasst werden konnte. Die Sensitivitätstests erfolgten an im Blut zirkulierenden Tumorzellen. Da diese die aktuellen Eigenschaften des Primärtumors widerspiegeln, können die daraus gewonnenen Daten erfolgreich auf die chemotherapeutische Behandlung der Patientin und das systemische Verhalten des Tumors extrapoliert werden. Damit hätte in diesem Fall nicht nur eine Progression der Krankheit unter schlecht wirksamen Chemotherapeutika frühzeitig entdeckt werden können, die zirkulierenden Tumorzellen halfen auch bei der anschließenden Auswahl eines wirksamen Medikamentes.

 
Serie
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Ponatinib als neue Therapieoption bei CML und Ph-positiver ALL

90% der Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) haben ein verändertes Philadelphia-Chromosom mit BCR-ABL-Genfusion. Auch bei der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) ist das Philadelphia-Chromosom, das mit dem BCR-ABL-Fusionsgen ursächlich an der Entstehung der Ph+ALL beteiligt ist, die häufigste Genaberration. Standardbehandlung ist die Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren: Imatinib, gefolgt von Dasatinib oder Nilotinib. Die häufigste Ursache einer TKI-Resistenz sind weitere BCR-ABL-Mutationen wie z.B. T315I oder Genamplifizierungen. "Für Patienten mit dieser Mutation und mit fehlendem Ansprechen auf andere TKI bietet Ponatinib eine neue Therapieoption", sagte Prof. Andreas Hochhaus, Jena, im Rahmen des DKK in Berlin.

DGP 2014: Checkpoint-Inhibition als neuer immuntherapeutischer Ansatz beim Lungenkarzinom

Die Therapie des NSCLC wird von vielen Parametern wie Histologie, Performance Status, Mutationsstatus und Stadium bestimmt, sagte PD Dr. Niels Reinmuth, Grosshansdorf, in einem Satellitensymposium im Rahmen des Pneumologie-Kongresses in Bremen. Sind relevante Treibermutationen wie EGFR oder EML4-ALK bekannt, ändert sich das therapeutische Vorgehen, da sich diese gezielt inhibieren lassen. Einfache und bezahlbare Testverfahren in der Routine müssen jedoch noch entwickelt werden. "Im Vergleich zur Chemotherapie sind diese Target-Therapien mit Erlotinib, Crizotinib oder Afatinib insgesamt verträglicher, andererseits hat man es mit einem anderen Nebenwirkungsspektrum zu tun, beispielsweise mit Rash und Diarrhoen", so Reinmuth. Weitere Therapiestrategien werden dringend gebraucht, neue Behandlungsansätze sind Liposomen-Vakzinierung und Checkpoint-Inhibitoren.

Oraler Eisenchelator Deferasirox (Exjade®) bei MDS und Thalassämie

Patienten mit einem Myelodysplastischem Syndrom (MDS) oder Thalassämie benötigen regelmäßige Bluttransfusionen, die auf Dauer zu einer Eisenüberladung des Körpers führen. Die Einlagerung des Eisens in unter anderem Leber und Herz hat schwerwiegende Schäden zur Folge. Auf dem 3. Symposium HÄMATOLOGIE HEUTE referierten Prof. Dr. med. Mathias Schmid, Zürich, über MDS, und Dr. Stefan Balzer, Düsseldorf, über transfusionsabhängige Anämien. Dr. Gisela Janßen, Düsseldorf, gab einen Einblick in nicht-transfusionsabhängige Anämien (NTDT). Vor allem bei MDS- und Thalassämie major (TM)-Patienten wirkt der Eisenchelator Deferasirox einer Eisenüberladung entgegen und verbessert zugleich die Hämatopoese. Zudem wird das Überleben der Patienten verlängert.

 
Interview
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017