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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
29.05.2013
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Editorial
 
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Titelthema
Leitliniengerechte Antiemese in der internistischen Onkologie - Standards 2013

Trotz der enormen Fortschritte, die in den letzten 2 Jahrzehnten in der Prävention von Chemotherapie-induzierter Nausea und Emesis (CINE) erzielt wurden, sind bei ca. einem Drittel der Chemotherapie-Patienten Erbrechen und besonders Übelkeit nicht hinreichend kontrolliert. Als Folge von CINE kommt es zu Verschlechterungen der Lebensqualität, Non-Compliance in der Behandlung, Dosisreduktionen und damit zu einer möglichen Beeinträchtigung des Behandlungserfolgs. Die an den aktuellen Leitlinien orientierte Therapie führt zu besseren Therapieergebnissen in der Prophylaxe von CINE. Neue Erkenntnisse und neue antiemetische Wirkstoffe zur Therapie und Prophylaxe von CINE werden in der regelmäßigen Aktualisierung der MASCC/ESMO-, der ASCO- und der NCCN-Leitlinien berücksichtigt. Die Kombination aus Anthrazyklinen und Cyclophosphamid (AC) wird als hoch emetogen klassifiziert und es empfiehlt sich eine Dreifachprophylaxe aus 5-HT3-Rezeptorantagonist (RA), Dexamethason und einem NK1-RA. Während die akute CINE mit der Kombination 5-HT3-RA plus Dexamethason gut kontrollierbar ist, bleibt die verzögerte CINE weiterhin ein bedeutendes klinisches Problem. Palonosetron, ein 5-HT3-RA der 2. Generation, führt zu einem überlegenen Schutz gegen Übelkeit und Erbrechen, insbesondere in der verzögerten Phase. Der kürzlich zugelassene NK1-RA Fosaprepitant zeigte sich in der Einmalgabe von 115 mg an Tag 1 bioäquivalent zu standardmäßigen dreitägigen Regimen (Aprepitant 125 mg - 80 mg - 80 mg) in der Prophylaxe von akuter und verzögerter CINE.

Neue Behandlungsmethoden bei Metastasen der Wirbelsäule

Bei Wirbelsäulenmetastasen müssen Komplikationen durch Frakturen oder Kompressionen des Rückenmarks vermieden werden. Durch neue Erkenntnisse der Interaktionen zwischen Tumor und Knochen stehen Substanzen zur Verfügung, die Skelettkomplikationen von Tumoren hemmen können. Mit der Strahlentherapie können ossäre Metastasen und durch sie verursachte Schmerzen behandelt und der Knochen stabilisiert werden. In vielen Fällen wird eine operative Stabilisierung notwendig sein, wobei hier der am wenigsten belastende Eingriff gewählt werden muss. Die Ballon-Kyphoplastie hat seit Jahren auch in der Therapie von Wirbelsäulenmetastasen einen hohen Stellenwert. Das Risiko der Tumorzellverschleppung bei operativen Eingriffen ist nicht endgültig geklärt, spielt aber in der Palliativsituation der Skelettmetastasierung meist eine untergeordnete Rolle. Die Kombination einer Stabilisierung des betroffenen Wirbelkörpers mittels Ballon-Kyphoplastie und einer intraoperativen intravertebralen Bestrahlung (Kypho-IORT) ist eine innovative Methode, die neben der umgehenden Belastbarkeit des Wirbelkörpers auch den Wirbelkörper bezüglich der Tumorzellen sterilisiert und somit auch einer Tumorzellverschleppung vorbeugt. Bisher wurde die Kypho-IORT nur in einem einzigen Studienzentrum eingesetzt; kürzlich konnte gezeigt werden, dass das Verfahren auch für einen erfolgreichen Routineeinsatz bei ausgewählten Patienten geeignet ist.

Adjuvante Therapie bei GIST - für wen, wie viel, wie lange?

Eine adjuvante Therapie ist immer dann sinnvoll, wenn zwei Voraussetzungen gegeben sind: Eine Erkrankung hat ein hohes Rezidivrisiko und es existiert ein wirksames Medikament zu ihrer Behandlung. Beide Voraussetzungen sind für die gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) erfüllt. Für lokalisierte, vollständig chirurgisch resezierte GIST hängt das Rezidivrisiko von Mitosenzahl, Tumorgröße und -lokalisation ab. Basierend auf diesen Werten werden sie heute nach Miettinen und Lasota in GIST mit sehr niedrigem, niedrigem, moderatem und hohem Risiko klassifiziert (Tab. 1) (1). Die außerordentlich gute Wirksamkeit bei allgemein sehr guter Verträglichkeit ist aus der Therapie fortgeschrittener GIST überzeugend belegt. Bei signifikantem Rezidivrisiko ist eine adjuvante Therapie mit Imatinib 400 mg/Tag über eine Dauer von 3 Jahren der Goldstandard.

Rolle der Pathologie in der GIST-Diagnostik

Die pathologische Diagnostik bei gastrointestinalen Stromatumoren gliedert sich in mehrere Ebenen: die Makroskopie, die Mikroskopie mit Ermittlung der Proliferationsaktivität anhand der Mitosezahl, die Immunhistochemie zur Absicherung der Diagnose und zum Ausschluss anderer mesenchymaler Tumoren sowie die molekulare Charakterisierung. Zur molekularen Typisierung sollte dabei immer auch die prognostische und prädiktive Bewertung des Mutationstyps durch den Pathologen gehören, sodass im Idealfall alle oben genannten Teilschritte in einer Hand liegen sollten. Ist dies nicht möglich, so sollte die molekulare Diagnostik in einem für diese Tumorentität erfahrenen molekularpathologischen Labor erfolgen. Nach eigenen Erfahrungen ist eine Mindestzahl von 50 molekular untersuchten GIST pro Jahr zu fordern, um das breite Spektrum der verschiedenen Mutationstypen und mögliche pitfalls adäquat einschätzen zu können.

 
Fortbildung
 
Serie
 
Pharmabericht
 
Interview
Febrile Neutropenie beim Bronchialkarzinom (NSCLC und SCLC)

Nach den Leitlinien der EORTC, ASCO und NCCN sollte bei Patienten mit Bronchialkarzinom vor jedem Chemotherapiezyklus das Risiko einer febrilen Neutropenie (FN) beurteilt werden. Empfohlen wird eine G-CSF-Prophylaxe, z.B. mit Pegfilgrastim (Neulasta®), bei einem FN-Risiko ≥ 20% sowie bei einem mittleren FN-Risiko (10-20%), wenn bestimmte zusätzliche patientenbezogene Risikofaktoren vorliegen, die das individuelle FN-Risiko erhöhen. Ein niedriges FN-Risiko (< 10%) stellt keine Indikation für eine G-CSF-Prophylaxe dar, diese kann aber erwogen werden für Patienten mit einer FN in einem vorangegangenen Zyklus. Eine G-CSF-Prophylaxe ab dem ersten Zyklus ist bei mehreren effektiven Chemotherapieregimen indiziert, da gerade im ersten Zyklus eine hohe Inzidenz der febrilen Neutropenie besteht.

mRCC: Zweitlinientherapie mit Everolimus bewährt sich im Therapiealltag

Everolimus (Afinitor®) ist für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) nach Versagen einer gegen VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) gerichteten Therapie zugelassen. Auch unter Praxisbedingungen profitieren Patienten mit fortgeschrittenem RCC, die während oder nach einer gegen VEGF gerichteten Therapie progredient sind, von dem mTOR-Inhibitor. Dies zeigte die seit Kurzem als Vollpublikation veröffentlichte 2. Interimsanalyse der nicht-interventionellen Studie (NIS) CHANGE (Charakterisierung von Afinitor® nach gezielter Ersttherapie). In dieser wurden die Daten von 196 mit Everolimus behandelten Patienten (Gesamtpopulation) aus 79 deutschen Zentren dokumentiert, die zwischen 08/2009 und 09/2011 mind. 3 Monate beobachtet wurden.

 
Kongressbericht
Zwei neue First-in-Class-Medikamente definieren neue Standards in der Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Die beiden neuen First-in-Class-Medikamente Pertuzumab und T-DM1 verbessern beim HER2-positiven metastasierten oder lokal fortgeschrittenen inoperablen Mammakarzinom neben dem progressionsfreien Überleben und dem Ansprechen auch signifikant Gesamtüberleben und Lebensqualität. Dies wird erreicht durch eine geringe Zunahme der Toxizität bzw. ein günstigeres Nebenwirkungsprofil im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie. "Damit haben diese beiden Substanzen einen eindeutigen Nutzen", sagte Prof. Andreas Schneeweiss, Heidelberg. "Pertuzumab in Kombination mit Docetaxel plus Trastuzumab und T-DM1 nach Vorbehandlung mit einem Taxan und Trastuzumab stellen somit die verbesserte Standardtherapie für Patientinnen mit HER2-positivem, metastasiertem Mammakarzinom dar."

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