Sonntag, 22. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
31.07.2007
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Titelthema
Antiemetika: Aktuelle Therapie-Strategien
Nach wie vor zählen Übelkeit und Erbrechen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie (Tabelle 1). Die Prävention und Behandlung des Chemotherapie-induzierten Erbrechens ist daher einer der wichtigsten Bestandteile der supportiven Therapie. Nachdem durch die Entwicklung der 5-HT3-Rezeptorantagonisten (5-HT3-RA) Anfang der 90er Jahre ein wahrer Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang, wurde dieser nunmehr durch die Einführung der Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten (NK1-RA) maßgeblich verbessert. Durch die Kombination eines 5-HT3-Rezeptorantagonisten mit einem Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten und einem Steroid können Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen inzwischen bei 70-90% der Patienten verhindert werden. Dieses Ergebnis setzt jedoch eine optimale an den aktualisierten MASCC bzw. ASCO Guidelines angelehnte antiemetische Prophylaxe voraus.
Supportive Wachstumsfaktoren: Ein Überblick mit Aspekten der gynäkologischen Onkologie
Die supportive Therapie wurde in der Vergangenheit als ein Stiefkind der Onkologie gesehen. Primär standen Aspekte wie Ansprechen, Rezidivrate, Überleben oder progressionsfreie Zeit im Blickpunkt der Therapie, welches sich in den Rationalen klinischer Studien widerspiegelte. In den letzten Jahren zeigte sich hier ein Wandel, welcher einerseits durch den Begriff der Dosisdichte geprägt war. Dessen Bedeutung nahm in Folge von aktuellen Studienergebnissen deutlich zu. Andererseits wird der QoL (Quality of Life) zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Insbesondere in der palliativen Medizin sollte die QoL mit im Mittelpunkt jeder Therapieentscheidung stehen. Effektive Therapien, die aber nebenwirkungsreicher sind, erfordern supportive Maßnahmen. Ein umfassendes Wissen über Nutzen wie auch Risiken der Supportivtherapien ist erforderlich. Aktuelle Studienkonzepte integrieren supportive Fragestellungen und QoL in primäre und sekundäre Studienziele. Dennoch ist weiterhin ein großer Bedarf an klinischen Studien zur Klärung der Anwendungsmöglichkeiten in den einzelnen Therapieindikationen der adjuvanten und palliativen Situation vorhanden. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Leitlinien und Empfehlungen veröffentlicht, welche die Therapieentscheidung und die Rechtfertigung vor Kostenträgern im Zeitalter des rationalen Wirtschaftens unterstützen. Sie werden aber zum Teil noch nicht umgesetzt. Dies zeigt sich z.B. an der hohen Applikationsfrequenz von Erythrozytenkonserven (EKs) in der Therapie der tumor- und therapieinduzierten Anämie.
Klimakterische Beschwerden bei Patientinnen mit Mammakarzinom:
Ist eine effektive und zugleich risikoarme Behandlung möglich?
Patientinnen mit Mammakarzinom leiden nicht selten unter den Nebenwirkungen der Therapie. Besonders häufig treten Nebenwirkungen unter der Chemotherapie auf, die in der Regel relativ gut durch Supportiva behandelt werden können. Die langfristigen Nebenwirkungen, die im Rahmen der adjuvanten endokrinen Therapie durch den Östrogenmangel auftreten, gewinnen gerade bei Frauen mit einer guten Prognose zunehmend an Bedeutung. Gesunde Frauen, die unter den Folgen des Östrogenmangels leiden, können leicht durch eine Östrogen- ggf. mit einer zusätzlichen Gestagengabe therapiert werden. Östrogene haben von allen zur Verfügung stehenden Substanzen die beste Wirkung zur Linderung klimak­terischer Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Stimmungsschwankungen. Bei Patientinnen mit Mammakarzinom ist eine Hormontherapie (HT) mit Östrogenen und Gestagenen grundsätzlich kontraindiziert und sollte nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Die alternativen Behandlungsstrategien und deren Risiken bzw. Nebenwirkungen werden in diesem Artikel dargestellt.
Hitzeschockproteine, Hyperthermie und Immunkompetenz
Hitzeschockproteine (HSP) sind hochkonservierte, zytoprotektive Proteine, die unter Zellstress überexprimiert werden. Die Erforschung ihrer immunologischen Eigenschaften hat sich in den letzten Jahren zu einer neuen und viel versprechenden Disziplin der Immunologie etabliert. Zahlreiche präklinische Arbeiten zeigen, dass HSP, wenn sie sich im extrazellulären Milieu befinden, das angeborene und das adaptive Immunsystem effizient stimulieren können. Derzeit laufen HSP-basierte immuntherapeutische Ansätze in klinischen Studien, um das „Proof of principle“ und die anti-tumorale Immunantwort in vivo nachzuweisen. Die Hyperthermiebehandlung von Tumoren hat neben dem direkten zytotoxischen Effekt auch eine indirekte immunmodulatorische Wirkung, indem die Expression von HSP induziert wird und durch die Hyperthermie-bedingte Nekrose auch HSP freigesetzt werden. Ziel der aktuellen Forschung ist es, neue Erkenntnisse über die durch Hyperthermie-Behandlung induzierte Immunantwort zu erhalten sowie Änderungen in der Tumorphysiologie besser zu verstehen, um die Effektivität der Hyperthermiebehandlung und der HSP-basierten Vakzinierungen für Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren zu verbessern.
 
Kongressbericht
EORTC-Guidelines Magenkrebs / gastroösophagealer Tumor
Metastasiertes Stadium
Für die Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms und der Tumore des gastroösophagealen Übergangs stehen eine Reihe wirksamer Chemotherapeutika zur Verfügung. Für die Firstline-Therapie ist laut Prof. Cornelis van der Velde, Leiden/NL ein Docetaxel-haltige Regime (TCF) für Patienten mit einem guten Performance-Status die erste Wahl und die aktualisierten Therapierichtlinien der europäischen Krebsgesellschaft EORTC empfehlen für die Firstline-Behandlung von Patienten mit metastasiertem Magenkarzinom eine Docetaxel-haltige Chemotherapie. Zugelassen ist die 3er-Kombination Docetaxel, Cisplatin und 5-FU/FS (TCF), die alle drei Wochen gegeben wird. Für Patienten mit schlechtem Performance-Status würde van der Velde ECF oder CPT-11/5FU/FA wählen. In den USA ist die adjuvante Radiochemotherapie der Standard beim fortgeschrittenen Magenkarzinom aufgrund der Studie von MacDonald et al.. In Deutschland konnte sich dieses Vorgehen nicht durchsetzen. Kritikpunkt der Studie ist die nicht nach Standard durchgeführte Chirurgie.
Aktuelles vom ASCO 2007: Lenalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason erzielt bei Patienten mit neu diagnostiziertem Myelom die bisher höchste Überlebensrate
Interessante Daten einer Phase-III-Studie zur Therapie von neu diagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom stellte der Studienleiter S. Vincent Rajkumar von der Mayo-Klinik auf dem diesjährigen ASCO-Meeting in Chicago/USA vor. Wie er berichtete, führt die Kombination von Lenalidomid mit niedrig dosiertem Dexamethason zu einem signifikant besseren Überleben bei geringerer Toxizität im Vergleich zu Lenalidomid in Kombination mit hoch dosiertem Dexamethason. Die 1-Jahresüberlebensrate unter Lenalidomid/niedrig dosiertem Dexamethason lag bei 96% gegenüber 87% im Vergleichsarm und ist damit die höchste, bisher in einer Phase-III-Studie beim multiplen Myelom erzielte Überlebensrate.
 
News
Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs